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Di, 13:17 Uhr
27.10.2015
IHK Umfrage

Einheimische Wirtschaft will Flüchtlinge integrieren

Die Unternehmen des Freistaats zeigen sich aufgeschlossen für die Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen. Das belegt eine aktuelle Umfrage der drei Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHK) und der Handwerkskammer (HWK) Erfurt, an der sich rund 1.000 Thüringer Unternehmen beteiligten...

„Drei von vier Betrieben aus Industrie, Handel, Dienstleistungsbereich und Handwerk sind grundsätzlich bereit, Flüchtlingen eine berufliche Perspektive zu eröffnen“, fasst der Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt, Gerald Grusser, zusammen.

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Die zentrale Herausforderung der aktuellen Situation sei es, bleibeberechtigte Flüchtlinge zügig in das Arbeitsleben zu integrieren. Hierfür gebe es von Seiten der Wirtschaft große Aufgeschlossenheit und eine Vielzahl konkreter Projekte und Maßnahmen in den Betrieben. „Die Botschaft der Wirtschaft lautet: Es gibt keine bessere Integration als die über den Beruf“, wertet Grusser die Umfrageergebnisse.

Vor allem Auszubildenden und Facharbeitern soll eine Einstiegsmöglichkeit geboten werden. Für die Phase der beruflichen Orientierung stünden aber auch Praktikumsplätze und Hilfstätigkeiten zur Verfügung. „Die höchste Bereitschaft zeigen größere Firmen. Ab einer Zahl von 50 Mitarbeitern sind 90 Prozent der Betriebe bereit, Flüchtlinge zu integrieren, ab 250 Beschäftigten sind es sogar 97 Prozent“, stellt Peter Höhne, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostthüringen zu Gera, fest.

Etwas differenzierter präsentieren sich die Umfrageergebnisse im Bereich des Handwerks. „Trotz der wesentlich kleineren Betriebsstrukturen will jeder zweite Handwerksmeister den Flüchtlingen eine Chance geben“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Erfurter Handwerkskammer, Thomas Malcherek. Allerdings wären finanzielle Unterstützungen wie zum Beispiel Lohnkostenzuschüsse sinnvoll, um den Mehraufwand für die Betriebe abzufedern. „57 Prozent der Handwerker machen Einstellungen von einem Zuschuss zumindest teilweise abhängig“, so Malcherek weiter.

Kammerübergreifend plant laut Umfrage jeder fünfte Betrieb, einen unternehmensinternen Ansprechpartner oder Paten festzulegen, der sich um die Belange der Neuankömmlinge kümmert. Etwa gleich viele Unternehmen wollen berufsorientierende Schülerpraktika und die berufliche Weiterbildung zur besseren Einbindung der Flüchtlinge nutzen.

Die Bereitschaft zum Einsatz von Flüchtlingen ist branchenbezogen unterschiedlich. In der Energie- und Wasserwirtschaft, im Hotel- und Gaststättenwesen sowie in der Industrie und dem Bau ist die Motivation besonders hoch.
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
27.10.2015, 14:36 Uhr
Flüchtlinge
Einheimische Wirtschaft will Flüchtlinge integrieren
Die Überschrift sagt etwas aus, was in meinen Augen, so nicht ganz stimmt. Eigentlich müsste es heißen, einheimische Wirtschaft will Flüchtlinge integrieren, wenn die Zuschüsse stimmen, oder nicht?

Ist nicht auch von Seiten der Wirtschaft die Rede davon, dass Flüchtlinge keinen Anspruch auf Mindestlohn haben sollen? Dann schauen wir uns einen Teil an, der Flüchtlingen haben will, Hotel- und Gaststättenwesen ich glaube die denken, sie kommen so sehr billig an Arbeitskräfte. Mehr muss man dazu nicht sagen
Kruemelmonster
27.10.2015, 14:52 Uhr
zuviel Konjunktiv...
Die Debatte wird fast nur im Konjunktiv geführt!!!
Nichts handfestes - Warum wohl...?
Neben den teilwiese fehlenden Nationalitäten und Identitäten, da nicht aufgenommen, liegen doch bestimmt die Ausbildungskenntnisse jener (Fach-)Kräfte vor...
tuco
27.10.2015, 15:53 Uhr
bereit... integireren...?
"...bereit, Flüchtlingen eine berufliche Perspektive zu eröffnen..."

Die werden sich noch reißen um derart billige Arbeitskräfte. Etwas besseres kann (konnte) diesen "Herren" doch gar nicht passieren.

Es wird erneut wieder kräftig an der "Arbeitskostenschraube" gedreht.
Und man wird staunen, was so alles möglich ist...
*popcorn_hol*
der Andere
27.10.2015, 16:12 Uhr
kurz und bündig.....
Overhead hat es auf den Punkt gebracht. Ein kleiner Widerspruch bleibt da noch offen. War da nicht die Rede von hochqualifiziertem Fachpersonal , welches zu uns strömt ?
Habe ich da inzwischen was verpasst ?
Man kann sich im Internet Videos vom Krieg ansehen und danach wird man sagen : den Menschen muß unbedingt geholfen werden - vollkommen richtig . Wenn ich aber beispielsweise im Supermarkt an der Kasse stehe und um mich Menschen verschiedenster Nationalitäten , die fast ausschließlich in ihrer Heimatsprache sprechen , frage ich mich manchmal , wie stark der Wille nach Migration wirklich ist , wie stark man sich mit seinem Gastgeberland identifizieren will. Es gibt Leute , die sind schon lange hier und können immer noch nicht unsere Sprache.....Da kann es im Berufsleben für den Arbeitgeber nicht zum maximalen Profit kommen....es sei denn , man zahlt deutlich unter Mindestlohn.Und das ist es.Ich sehe das alles recht skeptisch und denke , daß früher oder später Ernüchterung eintritt und dann der Ärger erst beginnt.Wenn die Neuankömmlinge erst selbst erfahren, wie sie hier nur veralbert werden und immer mehr Steuern für allen möglichen Kram bezahlen müssen und daßdie Reichen die einzigen Profiteure sind , dann wird die Stimmung wahrscheinlich kippen....
ndh65
27.10.2015, 16:18 Uhr
Der moderne Sklavenhandel
Unsere Wirtschaft freut sich schon. Nur muss erst mal aussortiert werden, da laut unserer Arbeitsministerin nur ein geringer Teil als verwertbar gilt.

Die Politiker und Wirtschaftsbonzen führen gerade einen Krieg gegen ihr eigenes Volk und die Ausländer sind ihre Soldaten.

Für mich ist dies ein moderner Sklavenhandel, denn früher sind die Schiffe nach Afrika gefahren und haben sich ihre Arbeiter direkt vor Ort abgeholt. Aber da heute die Sklaverei verboten ist, muss der Sklave zu Fuss von selbst unter vorgegaukelten Versprechungen zu den Herren kommen.
Mit den Sprüchen der Christlichen Nächstenliebe werden wir für Dumm verkauft.
Doch was machen sie mit den Flüchtlingen, sie lassen sie durch halb Europa laufen um sie dann in Lager zu stecken und monatelang dahin vegetieren zu lassen.

Nächstenliebe sieht anders aus!
urbach44
27.10.2015, 19:21 Uhr
kluge Kommentatoren
Ich habe schon oft festgestellt, dass bei nnz-online viele kluge Kommentatoren tätig sind. Oft nutzen die Kommentatoren ihre Intelligenz aber nur dazu, um das Haar in der Suppe zu finden. Ich denke, wenn unsere Kommentatoren in verantwortlichen Positionen tätig wären, würde sicher vieles besser laufen ! Ihr lieben Freunde, an Stelle von manchmal sehr unsachlicher Kritik wäre es besser, konstruktive Vorschläge zu unterbreiten. Kritisieren ist einfach, besser machen ist schwer. Dass die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt kein einfaches Problem ist, steht außer Frage. Es steht aber genauso außer Frage, dass die Mehrzahl der Flüchtlinge arbeiten möchte. Warum dann die Vertreter der Wirtschaft kritisieren, die ihre Bereitschaft erklären, aktiv an diesem Prozess teilzunehmen ? Oder habt Ihr, liebe Kommentatoren, bessere Vorschläge, wie man an die Integration der Flüchtlinge herangehen sollte ? Besser wäre es, wenn wir die Vertreter der Wirtschaft beim Wort nehmen und prüfen, wie ihre Zusagen in die Praxis umgesetzt werden. Das wäre noch mal eine aktuelle Recherche bei nnz-online wert.
Ex-post
27.10.2015, 23:11 Uhr
@ urbach44 |
Das ist der Schlüssel zum Verständnis: „Drei von vier Betrieben aus Industrie, Handel, Dienstleistungsbereich und Handwerk sind grundsätzlich bereit,..."

Grundsätzlich. Damit ist zwischen den Zeilen klar zum Ausdruck gebracht, dass die Voraussetzungen momentan nicht stimmen. Und das ist bei sachlicher Bewertung auch so. Das ist aber nicht schlimm.

Es ist ein langwieriger, aber ganz sicher gangbarer, Prozess, bestehend aus Sprachenausbildung, Lerngruppenanalyse was wer kann/wohin sich jemand entwickeln will, bedarfsgerechte Weiterbildung im dualen Ausbildungssystem (evtl. auch "nur" über die freien Bildungsinstitute)/ im Studium, Vermittlung in den Arbeitsmarkt.

Ganz ehrlich: das ist natürlich kalter Kaffee, sprich weiß jeder. Aber nicht kälter als die Feststellungen von Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHK) und der Handwerkskammer (HWK) Erfurt. Interessant wäre es, würde man dort gemeinsam mit Bildungsministerium, Wirtschaft, Handwerk und Bildungsträgern mal einen Plan vorlegen, wie man das bewerkstelligen kann und will.

Oder an einem Beispiel: es ist kein Thema für den Bau, ob der immer rarer werdende Zimmermann aus Deutschland kommt oder aus sonst woher. Er oder sie muss das leisten können, was man von Zimmerleuten mit deutschen Gesellenbrief erwarten darf. Learning by doing akzeptiert kein Kunde.

Und damit sind wir wieder bei: ...sind grundsätzlich bereit... oder anders: wenn der Arbeitnehmer (ob nun Ex-Flüchtling oder nicht) es kann, hat er den Job, wenn nicht: dann muss er (ob nun Ex-Flüchtling oder nicht) in gemeinsamer Anstrengung fachlich dazu gebracht werden, den Job zu bekommen: als Lehrling im Betrieb oder außerbetrieblich.
Günther Hetzer
28.10.2015, 08:37 Uhr
Mindestlohn?!
Ich habe seitens der Wirtschaft mit nichts anderem gerechnet. Denn durch den Mindestlohn (eine Schande das sich die Damen und Herren in Berlin dafür noch feiern lassen haben, betrachtet man die Stellung Deutschlands in der europäischen oder weltweiten Wirtschaft, ist das nicht mehr als ein schlechter Witz) hat unsere Wirtschaft ja noch mehr auf Zeitarbeit und befristete Verträge gesetzt und nun zahlt es sich aus. Denn hunderttausende Arbeitskräfte stehen in den Startlöchern.

Da der Mindestlohn zum überwiegenden Teil ja in Bereichen greift, in denen eine nicht so hohe Qualifikation benötigt wird (ich möchte mit dieser Aussage niemanden etwas schlechtes), kann die Wirtschaft hier ihr gütiges Herz beweisen und nach Ablauf der befristeten Verträge, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integrieren. Passende Änderungen am Mindestlohngesetz werden schon vorbereitet. (win-win für Wirtschaft und Politik "wir schaffen das") Wenn man sich umhört, bekommt man ja jetzt schon mit welche Auswirkungen der Mindestlohn auf den Geldbeutel hat.... gar keinen..... es werden Stunden gekürzt, Verträge nicht verlängert. Ja es gibt auch Menschen, die Gott sei Dank davon profitieren, aber es ist halt leider nicht die Masse. Vor allem wenn man betrachtet, dass auch ohne die neuen Billigarbeitskräfte bereits Menschen mit hoher Qualifikation als Hilfsarbeiter arbeiten. Wenn es dann um das integrieren der Billigarbeiter geht, fallen diese doch komplett aus dem Arbeitsmarkt oder glaubt jemand ernsthaft dran, dass diese Menschen dann eine ihrer Qualifikation entsprechende Tätigkeit bekommen werden?

Also wie lange wollen wir uns noch verarschen lassen?
Allein die Aussage, dass Betriebe mit einer größeren Anzahl an Angestellten mehr Bereitschaft signalisieren ist ein Beweis. Denn diese Unternehmen sind es, die eine große Anzahl an Zeitarbeitern und befristeten Verträgen haben, zudem ist das Verhältnis zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmer anonymer. Den ist es egal wer Waren verpackt, Hauptsache es wird billig getan.
gosalianer
28.10.2015, 09:06 Uhr
"Die nehmen mir die Arbeit weg..."
Dazu sollte man wissen, dass eine ausgeschriebene Stelle in erster Linie an einen deutschen Bundesbürger vergeben werden muss. Findet sich keiner, dann erhält der EU-Bürger Vorrang. Findet sich hier ebenfalls keiner, dann kann jemand aus einem Drittland beschäftig werden. Ganz so einfach wie es einige Kommentatoren hier beschreiben ist es dann doch nicht.
Günther Hetzer
28.10.2015, 09:30 Uhr
"Deutschland wird sich...
...verändern" heißt es doch stets aus Reihen der Politik @gosalianer !
Also werden sich auch Gesetze und Regeln ändern, oder nicht? Wie soll die vorgegaukelte Integration von hunderttausend und mehr Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt funktionieren, wenn alles bleibt wie es ist? Erst kommen Sie und ich, dann der nette EU-Mitbürger und dann kommt der Flüchtling aus den Drittstaaten. Glauben Sie dabei echt an das Märchen, dass wir so auch nur 10% aller Neu-Bundesbürger in den Arbeitsmarkt intergieren? Wenn Sie mir nicht glauben, dass bereits Ideen dazu geäußert wurden den Mindestlohn für die "schnelle Integration auf dem Arbeitsmarkt" bei Flüchtlingen abzuschaffen, empfehle ich Google und Co. (Vertreter von CDU, SPD, FDP und Unternehmerverbände etc. haben sich dahingehend geäußert).
Widerlegen Sie es!
Eric Cartman
28.10.2015, 10:22 Uhr
"Ich habe da mal was gehört"
"Ein CDUler hat..." "Ein SPDler sprach..."... "Wer es nicht glaubt kann ja googlen..."

Und Frau Künast hat sich vor ein paar Tagen gewünscht, dass Polizisten in Moscheen die Schuhe ausziehen. Na und? Und wenn Frau Wagenknecht morgen erzählt, die Deutsche Bank wird verstaatlicht, entsteht daraus natürlich sofort ein gesetzgebendes Verfahren. Was denn sonst?

Nur weil IHK, HWK, ein CDUler, der Hundesportverein... etwas äußern, muss das noch lange nicht so kommen. Im Moment ist erst einmal wichtig, dass man sich eben auch auf Seiten der Wirtschaft und des Handwerkes mit dem Problem beschäftigt und versucht, zur Problemlösung beizutragen.
gosalianer
28.10.2015, 10:25 Uhr
@Highvoltage
Ich muss überhaupt nichts widerlegen. Beweisen Sie erstmal, dass Ihre Befürchtungen zu 100 % eintreffen werden. Ich mache mir keine Gedanken über ungelegte Eier, während ein Jeder täglich neue Dinge erfindet, die unsere Gesellschaft - angeblich - in den Abgrund reißen wird. Das geht ständig so, und ich frage mich so langsam, weshalb wir immernoch da sind und die düsteren Zukunftsvisionen, die hier schon seit Jahren prophezeit werden, nicht eingetroffen sind.

Ich kann Ihre Sorgen verstehen, allerdings bringt es nichts sich über Dinge aufzuregen, die nicht existieren. Ich kennen keinen, der seinen Job verloren hat oder eine neue Arbeitsstelle nicht bekommen hat, nur weil zig Flüchtlinge schon vor ihm da waren.

Wenn Sie sich jedes Mal über Dinge Sorgen machen, die es nicht gibt, dann werden Sie im Hier und Jetzt kein gutes Leben führen sondern immer nur im Dienste Ihrer Zukunftsängste existieren. Wollen Sie das?

Und mal ganz ehrlich... Es kommen überwiegend Menschen hier an, die unsere Sprache nicht sprechen, schlecht oder gar nicht ausgebildet sind, die überhaupt nicht wissen was ein geregeltes Arbeitsleben in Deutschland bedeutet, und dass das nicht immer mit dem Paradies auf Erden zu tun hat - im Gegenteil. Machen wir uns nichts vor, der Rückstand dieser Menschen ist nicht durch ein paar Monate Aufenthalt in Deutschland wett zu machen.

Schwarzmalerei hat noch nie zu etwas geführt. Die meisten sollten sich erstmal mit der Gegenwart auseinandersetzen bevor Sie sich irgendetwas zusammen spinnen. Und ich denke, bis jetzt hat noch niemand einen Nachteil durch die Flüchtlinge erlitten, meiner Meinung nach wird das auch nicht geschehen. Denn diese Menschen werden mehr von unserer Hilfe abhängig sein als umgekehrt.

Und hören Sie auf Google für Ihre Meinungsfindung zu benutzen. Wenn Sie etwas Bestimmtes im Internet suchen, dann werden Sie es auch finden, egal ob richtig oder falsch. Benutzen Sie das Ding zwischen Ihren Ohren und bewerten Sie das Hier und Jetzt, das verschafft Ihnen eine eigene Identität und nicht die unzählbare Informationsflut von Google & Co bei der sich jeder das passende aussuchen kann.
tuco
28.10.2015, 10:31 Uhr
Vorschläge?
Na, wie wäre es wenn man an die Wurzel des Übels geht.
Der Fisch stinkt vom Kopf her!
Wie wäre es, wen man es lassen würde, diesen Menschen (Regionen) unsere ach so edlen "westliche Werte" aufzudrücken.
Vielleicht sollte man auch die betreffenden Länder mitsprechen lassen, was sie mit ihren Rohstoffen machen wollen, und ihnen somit eine stabile Infrastruktur ermöglichen.
Leider wäre es dann aber mit den erschwinglichen Preisen vorbei, an die wir uns doch gewöhnt haben.
Vielleicht sollteman einfach wieder mal miteinander reden, anstatt Probleme wegzubomben.
Das alles geht natürlich nicht, wenn man ein Imperium führt, bzw. einer Diktatur folgt, der Diktatur des Geldes und Banken.
Denn es ist nun mal das Wesen dieses Systems, welches diese Auswirkungen hervorbringt, es geht nicht anders...
Oder aber das System muss...

tuco
Günther Hetzer
28.10.2015, 11:29 Uhr
Problemlösung....
...tolles Stichwort @Eric C...... Denn für jene ist die Aufhebung des Mindestlohn eine Idee zur Problemlösung......!
Natürlich ist bis jetzt noch nichts beschlossen, wäre auch ziemlich dumm eine solche Änderung jetzt bekannt zu geben, ich sehe schon die Titelblätter der Zeitungen "150.000 bei AfD Demo in Dresden" . Aber ich halte eine solche "Problemlösung" am realistischsten.
Denn welche Möglichkeit besteht sonst für die Wirtschaft Profit aus den Flüchtlingen zu schlagen? Welche Möglichkeit haben unsere Politiker sich mit einer Integration auf dem Arbeitsmarkt zu rühmen? Schlagzeile Anfang 2017 "Merkel verkündet: schon 250.000 Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt angekommen" und darunter zu lesen "Arbeitslosenzahlen seit 2015 leicht gestiegen"!
Solch eine Änderung wird dann wahrscheinlich mal wieder eben fix 2016 bei einem EM-Spiel unserer N11 durchgewunken :-) Es wurden im Verlauf der Flüchtlingskrise schon etliche Gesetze, Abkommen und Regeln außerkraftgesetzt bzw. geändert! gelle? :-)
Aber um von Ihrer unerschöpflichen Weisheit zu profitieren erlauben Sie mir die Frage, wie ist es Ihrer Ansicht nach möglich die Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt unter zu bringen?

Zu Ihnen @ goslianer,

Das dies eintritt werden Sie spätestens nächstes Jahr sehen. Frau Merkel brauch um auch über 2017 hinaus regieren zu können Erfolge. Erfolge die sie den Deutschen präsentieren kann und Erfolge auch bei den künftigen Wählern. Da muss man mit Kollateralschäden (evtl. 25.000 -75.000 Arbeitnehmern im Billiglohnsektor bis 2017 leben ) Denn was ist wenn der Teil der Flüchtlinge, die mit großen Versprechungen angelockt wurden, doch keine Arbeit finden? Entsteht dann keine Unzufriedenheit? Es werden ohne Frage etliche arbeitswillige Neu-Bundesbürger durch das Raster fallen, diese können sich dann mit jenen, die sich zum aussaugen unserer Sozialsystems auf die "Flucht" begeben haben, eine Parallelgesellschaft aufbauen. Wie sie in Deutschland vielerorts schon existiert.

Die düsteren Zukunftsvisionen sind eingetreten! Schauen Sie raus, Sie werden diese erkennen. Hartz4, Multi-Kulti, usw. ..... für Sie ist alles rosig? Sind Sie blind, naiv oder leben Sie in einer anderen Welt? Sie kennen niemanden der seinen Job durch den Mindestlohn verloren hat? Heile Welt? Es war vorhersehbar das der tolle Mindestlohn auch einigen schadet, tjaaa wenn man was vorzeigen will als Politiker, muss man mit Kollateralschäden leben!

Ihre Aussage:
"Wenn Sie sich jedes Mal über Dinge Sorgen machen, die es nicht gibt, dann werden Sie im Hier und Jetzt kein gutes Leben führen sondern immer nur im Dienste Ihrer Zukunftsängste existieren. Wollen Sie das?"
Sie wollen also, dass Menschen sich keine Gedanken über die Zukunft machen und das man sich einfach dann mit der gegenwärtigen Situation abfindet? Oder soll man erst dann wieder auf die Straße gehen, wenn man vor vollendete Tatsachen gestellt wird?! (wie es aktuell der Fall ist siehe Schule Wipperdorf, usw.) Menschen die weitsichtig Denken und agieren leben meiner Meinung nach ruhiger.

nächste Aussage von Ihnen:
"Und mal ganz ehrlich... Es kommen überwiegend Menschen hier an, die unsere Sprache nicht sprechen, schlecht oder gar nicht ausgebildet sind, die überhaupt nicht wissen was ein geregeltes Arbeitsleben in Deutschland bedeutet, und dass das nicht immer mit dem Paradies auf Erden zu tun hat - im Gegenteil. Machen wir uns nichts vor, der Rückstand dieser Menschen ist nicht durch ein paar Monate Aufenthalt in Deutschland wett zu machen."
Alles dauerhafte Sozialfälle die wir uns importieren oder wie? Dann haben manchen Gruppierungen wohl gar nicht so unrecht mit ihren Aussagen! .... verdammt es ist ein Mix.... ein Teil wird einfach nur die Hand aufhalten ohne auch nur einen Finger krumm zu machen.... andere wollen arbeiten und müssen auf den Arbeitsmarkt gebracht werden, dies geht nur wenn auch die Wirtschaft Anreize bekommt. Tjaaa und wie die aussehen werden.....ich bin gespannt! :-)

Die Gegenwärtige (!) Situation, nämlich die absolute (!) Planlosigkeit in der Politik, lässt einen doch keine andere Alternative als zu schauen was die Zukunft bringen könnte(!). Oder meinen Sie wir sollten alle Mama Merkel vertrauen denn "Mutti schafft das"?
Ich möchte nicht bestreiten das es mir JETZT aktuell gut geht, aber ich möchte das es meiner Tochter in ZUKUNFT besser geht!
Mueller13
28.10.2015, 12:08 Uhr
@gosalianer
Können Sie diese Aussage belegen?

"Dazu sollte man wissen, dass eine ausgeschriebene Stelle in erster Linie an einen deutschen Bundesbürger vergeben werden muss. Findet sich keiner, dann erhält der EU-Bürger Vorrang"

Sie wollen ausländische EU-Bürger diskriminieren? Das dürfte nicht positiv für Sie enden...
Leser1
28.10.2015, 16:41 Uhr
Werden die Unternehmer ausgesaugt?
Ich bin zwar beitragszahlendes Zwangsmitglied der Kammer aber mich hat keiner gefragt. Wie kommt man dann zu so einem Ergebniss nach dem Motto : Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt? Die meisten Unternehmen werden vermutlich nur Flüchtlinge beschäftigen wenn es ordentlich gefördert wird. Viele Unternehmen können sich auf Grund der vielen Zwangsabgaben kaum noch Mitarbeiter leisten. Selbst Unternehmen die keine Mitarbeiter haben sollen im Baubereich 900 Euro Ausbildungsabgabe bezahlen habe ich gehört. Da werden noch ein paar Unternehmen mehr pleite gehen. Wer ist dann noch da um Leute einzustellen? Die Gewerbesteuer soll erhöht werden.

Bodo Ramellow will Spitzensteuersatz erhöhen und Vermögensabgabe einführen. Was macht es für einen Großarbeitgeber dann noch für einen Sinn Leute einzustellen und noch mehr zu produzieren. Der Großunternehmer lebt dann ruhiger wenn er zu macht und sein Erspartes verbraucht. Das trifft dann auch den kleinen Mann. Auch die Grundsteuererhöhung trifft den kleinen Mieter in den Nebenkosten. Mal sehen was sich unsere gewählte Regierung noch alles zur Flüchtlingsfinanzierung einfallen lässt.
Mueller13
28.10.2015, 18:26 Uhr
@ Gosalianer
Auch wenn Sie in dem anderen Beitrag geantwortet haben, stelle ich meine Antwort hier rein.
Ich halte es für ein Gerücht, dass Sie andere EU-Bürger auf dem Deutschen Arbeitsmarkt benachteiligen dürfen.

Arbeitnehmerfreizügikeit in der EU bedeutet:
EU-Arbeitnehmer haben seit den 1960er Jahren das Recht, in einem anderen Mitgliedstaat zu arbeiten; dieser Rechtsanspruch wurde bereits im Jahr 1957 in den EU-Verträgen verankert.
Damit wurde jede Ungleichbehandlung aufgrund der Staatsangehörigkeit in Bezug auf Beschäftigung, Entlohnung und sonstige Arbeitsbedingungen abgeschafft.

JEDE Ungleichbehandlung dürfte auch derartige Dinge beinhalten. Auch wenn ich mir bei Übergangsbestimmungen (Rumänien und Bulgarien) nicht sicher bin.
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