Mo, 20:57 Uhr
26.10.2015
Forum
Bewegende Bilder
Gestern Abend in der Talkshow bei Herrn Jauch schilderte der Stern Journalist Herr Jörges seine Erlebnisse an der kroatisch-slowenischen Grenze und dabei kommen ihm fast die Tränen. Anmerkungen dazu von einer Leserin...
Flüchtlinge wären ohne Essen und Trinken. Auch Herr Jendricke äußerte in Wipperdorf, dass er geweint habe, als er die Flüchtlinge mit ihrer Kleidung gesehen habe, kein festes Schuhwerk, Badelatschen, also keine der Jahreszeit entsprechende Kleidung.
Ich glaube, dass das ehrliche Aussagen sind. In diesen Beispielen haben die Erzählenden direkten Kontakt mit der Armut oder der nicht so menschenfreundlichen Behandlung an der kroatisch-slowenischen Grenze. Aber hätten diese Beiden, der Journalist und der Politiker, nicht schon früher auf in der Welt hungernde Menschen, auf Armut und auf die Not der Menschen in Kriegsgebieten medial stark aufmerksam machen können unter Benennung der Ursachen? Jeden Tag Zerstörung und Vertreibung von Menschen in Afghanistan, dem Irak, Syrien. Armut in Afrika.
Neulich habe ich einen Bericht über die Aufbereitung von Leder, aus dem Taschen, Schuhe und andere Kleidungsstücke hergestellt werden in Bangladesch gesehen. Vornehmlich sah man Frauen und Kinder. Kinder barfuß, ohne Schuhe und in ärmlichen Hütten lebend. Ich fand das ganz furchtbar. Aber gibt es nicht auch in Deutschland Armut?
Dem Armutsbericht zufolge waren 2013 rund 12,5 Millionen Menschen von Armut betroffen. Wenn Deutschland ein so reiches Land ist, warum sind dann so viele im Land von Armut betroffen?
Unter den Flüchtlingen sind sicherlich auch Wirtschaftsflüchtlinge, ohne Hoffnung in ihren Ländern.
Wie viele Menschen Leben auf der ganzen Welt in Armut und sind durch militärische Konflikte bedroht? Wie viele könnte ich in meiner Wohnung aufnehmen, um selber noch leben zu können? Ich weiß es nicht. Aber unentwegt könnte ich Menschen nicht aufnehmen, so Leid mir das auch alles tut. Weil, meine Mittel sind begrenzt, räumlich wie finanziell. Ähnlich ist es bei einem Land, auch hier geht es meiner Meinung nach nicht ohne Begrenzung des Zuzugs, um nicht das ganze Gefüge zum Wanken zu bringen. So leid einem das auch alles tut. Wenn ich nur nach meinem Gefühl gehen würde, würde ich mich wahrscheinlich letztendlich mit ruinieren.
Ruth Alzschner, Heiligenstadt
Autor: redFlüchtlinge wären ohne Essen und Trinken. Auch Herr Jendricke äußerte in Wipperdorf, dass er geweint habe, als er die Flüchtlinge mit ihrer Kleidung gesehen habe, kein festes Schuhwerk, Badelatschen, also keine der Jahreszeit entsprechende Kleidung.
Ich glaube, dass das ehrliche Aussagen sind. In diesen Beispielen haben die Erzählenden direkten Kontakt mit der Armut oder der nicht so menschenfreundlichen Behandlung an der kroatisch-slowenischen Grenze. Aber hätten diese Beiden, der Journalist und der Politiker, nicht schon früher auf in der Welt hungernde Menschen, auf Armut und auf die Not der Menschen in Kriegsgebieten medial stark aufmerksam machen können unter Benennung der Ursachen? Jeden Tag Zerstörung und Vertreibung von Menschen in Afghanistan, dem Irak, Syrien. Armut in Afrika.
Neulich habe ich einen Bericht über die Aufbereitung von Leder, aus dem Taschen, Schuhe und andere Kleidungsstücke hergestellt werden in Bangladesch gesehen. Vornehmlich sah man Frauen und Kinder. Kinder barfuß, ohne Schuhe und in ärmlichen Hütten lebend. Ich fand das ganz furchtbar. Aber gibt es nicht auch in Deutschland Armut?
Dem Armutsbericht zufolge waren 2013 rund 12,5 Millionen Menschen von Armut betroffen. Wenn Deutschland ein so reiches Land ist, warum sind dann so viele im Land von Armut betroffen?
Unter den Flüchtlingen sind sicherlich auch Wirtschaftsflüchtlinge, ohne Hoffnung in ihren Ländern.
Wie viele Menschen Leben auf der ganzen Welt in Armut und sind durch militärische Konflikte bedroht? Wie viele könnte ich in meiner Wohnung aufnehmen, um selber noch leben zu können? Ich weiß es nicht. Aber unentwegt könnte ich Menschen nicht aufnehmen, so Leid mir das auch alles tut. Weil, meine Mittel sind begrenzt, räumlich wie finanziell. Ähnlich ist es bei einem Land, auch hier geht es meiner Meinung nach nicht ohne Begrenzung des Zuzugs, um nicht das ganze Gefüge zum Wanken zu bringen. So leid einem das auch alles tut. Wenn ich nur nach meinem Gefühl gehen würde, würde ich mich wahrscheinlich letztendlich mit ruinieren.
Ruth Alzschner, Heiligenstadt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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