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Mo, 14:05 Uhr
26.10.2015
Neues vom NSV-Handball-Nachwuchs

Glanzloser Auftaktsieg

Die weibliche B-Jugend des Nordhäuser SV ist mit einem Erfolg in die neue Saison der Handball-Landesliga gestartet. Bei der SG Motor Arnstadt setzte sich das Team von Trainerin Jana Weinbrecht mit 24:6 (11:2) durch. Beste Werferin war Larissa Förster, die acht Treffer erzielte...

Erfolgreichste Werferin: Larissa Förster (Foto: Sandra Arm) Erfolgreichste Werferin: Larissa Förster (Foto: Sandra Arm)
Es war allerdings ein glanzloser Auftaktsieg für die neu formierte B-Jugend. Das Traineramt übernahm Jana Weinbrecht, die in der abgelaufenen Serie die C-Jugend unter der Leitung von Alfons Jarmuszewski als Co-Trainerin unterstützte und nun mit dem erfolgreichen Meisterteam in die B-Jugend aufgerückt war.

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Für Jarmuszewski war es zugleich auch seine letzte Saison als aktiver Trainer. Dem Handball bleibt er aber weiterhin erhalten. Sein Fokus liegt nun verstärkt auf dem von ihm initiierten Projekt "Kinder von der Straße - komm wir spielen Handball", in dem er drei Grundschulen betreut. Nicht nur Jarmuszewski sagte nach der Saison Adieu. Ebenso zwei Leistungsträgerinnen. Torhüterin Anny-Katharina Samel wechselte die Sportart und ist jetzt beim Karate aktiv. Sophia Goetze verließ den Heimatverein in Richtung Erfurt. Sie wechselte zum Thüringer HC.

Auf das erste Saisonspiel mussten die Schützlinge von Weinbrecht lange warten. Der Auftakt gegen die HSG Werratal (12. September) in der heimischen Ballspielhalle wurde abgesagt, so dass nun am vergangenen Samstag in Arnstadt der Startschuss erfolgte. Verletzungsbedingt musste Weinbrecht auf Sophie Schröder und Vanessa Michel verzichten. Trotz der Ausfälle konnte Weinbrecht eine schlagkräftige Truppe von elf Spielerinnen aufbieten.

Das Team tat sich von Beginn an schwer. Schwächen zeigten sich im Angriff und im Tempo. Bedingt durch einige Umstellungen und einem neuen System, was gespielt wurde. "Die Mädels haben versucht das umzusetzen, was wir trainiert haben, was leider bedeutete hat, dass wir dafür kein Tempo im Spiel hatten", sagte Weinbrecht.

Trotz der Schwierigkeiten erwischte der NSV einen guten Start und setzte sich schnell zum 0:5 ab. Bis zur Pause ließen die Nordhäuserinnen lediglich zwei Treffer zu - 2:11. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Schützlinge von Weinbrecht nichts anbrennen und spielten die Partie erfolgreich zu Ende. Treffsicher zeigte sich das Team von der Siebenmeter-Linie. Von acht Strafwürfen landeten sieben im Tornetz. Zufriedenheit wollte sich trotz des Sieges am Ende nicht einstellen.

"Wir haben zwar gewonnen, aber in der Mannschaft steckt noch viel mehr Potenzial. Von Außen hat man gesehen, dass die Mädels nur Halbgas gegeben haben. Das Spiel wirkte viel zu langsam und wir hatten sehr viele Fehlwürfe. In der Abwehr haben wir uns genauso wenig bewegt, es wurde kaum gerückt und den Gegnern die Lücken geradezu angeboten. So konnten diese dann auch ihre Tore machen", merkte Weinbrecht kritisch an.

Die Schwachstellen gilt es nun bis zum nächsten Saisonspiel am Sonntag, 8. November, um 15 Uhr gegen den Sonneberger HV abzustellen. "Ich bin guter Dinge, wir arbeiten jetzt verstärkt daran, denn Handball spielen können meine Mädels. Das Spiel haben wir auch verstanden - und das macht schon sehr viel aus", fand Weinbrecht zum Abschluss noch versöhnliche Worte.

Nordhäuser SV: Emelie Heise - Ella Krieß (5), Nele Steinhäuser, Nelly Frank, Emma Langner (3), Vanessa Böttcher, Larissa Förster (8), Sonja Zeaiter (3), Lea Ziska Hoche (1), Laura Krüger (3), Melissa Titze (1)
Sandra Arm
Autor: red

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