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So, 18:38 Uhr
18.10.2015
nnz-Ergebnisdienst: Handball

Zwei Begegnungen, zwei Siege

Zwei Begegnungen, zwei Siege. Während bei den Frauen die Heimspielpremiere von Nervosität geprägt war, ließen die Männer von Beginn an keine Ambitionen der Gäste aufkommen. Durch die Siege übernahmen sie die Tabellenführen und die Damen kletterten auf Rang 5 der Tabelle...

Landesliga Männer
Nordhäuser SV - SV Einheit Sondershausen 31:19 (17:8)
Schon nach wenigen Minuten war klar das der Aufsteiger aus Sondershausen nicht den besten Tag erwischt hat. Der anfängliche Jubel, beim ersten Treffer der Partie durch die Gäste, wich schnell der Ernüchterung. Zwei Treffer der Nordhäuser in Folge und es stand 2:1. Zwar konnte Sondershausen noch einmal (2:2) ausgleichen, doch die bereits optische Überlegenheit der NSV Spieler war schon erdrückend.

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Trotz dieser Überlegenheit benötigen sie im Angriff einige Zeit um sich deutlich absetzen zu können. Nach 12 Spielminuten erhöhte der Südharzexpress das Tempo. Die Gäste die bis zu diesem Zeitpunkt (6:5) ihre kargen Chancen nutzten wurden überrannt. Vor allem Eric Hoche glänzte dabei von der linken Außenposition. Aus einem 6:5 wurde ein 9:5 und in der 25. Spielminute ein 13:7. Spielerisch waren die Gäste den Nordhäusern nun deutlich unterlegen. Man merkte ihnen förmlich die Nervosität an, die sie während der gesamten Spielzeit nicht abstreifen konnten.

Deshalb wurde ab der 15. Spielminute beim NSV die Taktik gewechselt. Aus einem offensiven 3-2-1 Abwehrverband wurde eine offensive 6:0 Variante. Weiterhin gab es längere Einsatzzeiten für alle Spieler um Erfahrung zu sammeln. Dem Abwehrverhalten tat das keinen Abbruch nur im Angriff schluderten sie mit ihren Chancen. Mit dem 17:8 Halbzeitstand konnten die Gäste deshalb noch voll auf zufrieden sein.

In der zweiten Halbzeit sollte es dennoch für sie schlimmer kommen. Obwohl Nordhausen weiterhin mit den Torchancen sorglos umging vergrößerte sich der Vorsprung auf 24:10 in der 40. Spielminute. 14 Tore Vorsprung und noch 20 Minuten zu spielen, Sondershausen drohte eine Debakel.

Das sie am Ende nur mit 31:19 verloren haben sie einzig den Nordhäusern zu verdanken. Ab dem 26:14 schalteten diese gleich 3 Gänge runter, ohne die Initiative aus der Hand zu geben. Für die Gäste aus Sondershausen spricht jedoch, dass sie sich bis zum Schluss um Ergebniskorrektur bemühten. Nordhausen kam für den Aufsteiger vielleicht zu früh und sie musste dabei auch auf einen ihrer Topspieler verzichten.

Die Spielstärke der Südharzer und die extreme Nervosität verhinderten von Beginn an das das angekündigte spannende Derby sehr einseitig wurde. Die Zuschauer hat das nicht gestört, sie feierten ihre Mannschaft und vor allen ihre Leistung.

Thüringenliga Frauen
Nordhäuser SV - SSV Saalfeld 24:23 (16:13)
Vor dem ersten Heimauftritt der NSV Damen kassierten sie zwei schmerzliche Niederlagen. Jedoch gaben diese auch Hoffnung. Im Bereich der Treffereffektivität waren sie wieder mit vorn dran. Gegen den Tabellenletzten Saalfeld sollten und mussten die Punkte eingefahren werden. Am Ende wurde das Ziel erreicht, jedoch für Herzpatienten war die Partie pures Gift.

Da war der Beginn, den hatten die Nordhäuser "Hexen" vollkommen verschlagen (0:2). Vier hervorragend erspielte Treffer in Folge und sie übernahmen die Führung. Abschütteln vermochten sie Saalfeld nicht. Schuld daran war die mangelhafte Chancenverwertung. Die verhinderte das die NSV Damen nicht schon Mitte der ersten Halbzeit deutlich führten.

Ab dem 6:6 ließ dann auch Saalfeld viele Chancen liegen. Nordhausen legte, wieder spielerisch ausgezeichnet, zum 10:7 vor. Zwei verwandelte Strafwürfe und die Gäste waren wieder dran. Der Schlussspurt gehörte dann wieder den NSV Damen, die mit einem verdienten 16:13 in die Kabinen gingen.

Nach der Pause war vor der Pause, die zweite Halbzeit ein Spiegelbild der ersten 30 Minuten. Während Saalfeld die sich bieten Chancen nutzte, haderten die Hausherrinnen mit sich. Beim 19:19 drohte die Partie sogar zu kippen. Mit einer großen kämpferischen Leistung erspielten sie sich ein 23:19.

Mit dem 23:20 ging es in den Endphase der Partie. Saalfeld verkürzte auf 23:22, die Partie nun wieder völlig offen. Erst das 24:22 ließ die gestressten Nerven der Zuschauer sich ein wenig beruhigen. Die Gäste aus Saalfeld schafften zwar noch das 23:22, mehr ließ Nordhausen nicht mehr zu und gewann knapp aber verdient mit 23:22.

Auch wenn die Chancenauswertung der Südharzerinnen nicht berauschend war, kämpferisch haben sie eine ausgezeichnete Heimpremiere hingelegt. Auch blitzten spielerische Hohepunkte auf. Die Partie hat gezeigt das das Team noch viel Luft nach oben hat.
Frank Ollech
Autor: red

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