Mo, 06:52 Uhr
12.10.2015
Offener Brief an den Landrat
Bürger im Südosten machen sich Sorgen
Wöchentlich müssen allein im Landkreis Nordhausen mehr als 100 Flüchtlinge untergebracht werden. Hinzu kommt die Etablierung einer Erstaufnahmeeinrichtung. Jetzt haben Bürger aus Nordhausen einen Brief an Landrat Matthias Jendricke geschrieben...
Sehr geehrter Hr. Jendricke,
wir sind besorgte Bürger aus dem südöstlichen Stadtteil von Nordhausen, genau gesagt, die Straßen: Hallesche Straße, Rothenburg Straße, Rathsfelder Straße, Kyffhäuser Straße, Thomas-Müntzer- Straße, Vor dem Hammer, Hinter dem Hammer und Strohmühlenweg.
Mit großer Besorgnis nehmen wir wahr, wie sich unser Stadtteil momentan, durch die große Asylbewerber Zuwanderung verändert. Wir haben akzeptiert, dass die "alte Berufsschule-Bau" als Aufnahmelager für die, von Ihnen angekündigten 60 Flüchtlinge dienen muss. Die Ankunft der ersten Auswanderer mit den daraus resultierenden Problemen, haben wir nun schon gespürt.
Wenn wir jetzt aber hören, dass unser Wohngebiet mindestens 750 Flüchtlinge beherbergen soll, halten wir dies für eindeutig zu viel! Bitte bedenken Sie bei ihrer Planung, dass der Landkreis und die Stadt Nordhausen gemeinschaftlich diese politische Bürde schultern müssen, und mit gemeinschaftlich meinen wir, dass die Flüchtlinge auch gleichmäßig verteilt werden müssen.
Es kann nicht sein, dass ein Stadtteil wie der unsere so überlastet wird und die Lebensqualität aller langjährigen Einwohner dadurch für die Zukunft stark leidet. Die dringend benötigte Integration der Asylanten, wird durch diese Ghettobildung definitiv auch nicht gefördert.
Sehr geehrter Hr. Jendricke, wir möchten nicht in die rechte Ecke geschoben werden, wie es in Deutschland momentan mit allen besorgten Bürgern gemacht wird, aber können Sie die Sicherheit unserer Familien, Frauen und Kinder garantieren, wenn die Anzahl der Asylanten höher ist, als die Einwohner in unserem Stadtteil?
Wir bitten Sie energisch darum, das Vorhaben mindestens 750 Asylbewerber in unserem Stadtteil unterzubringen, noch einmal zu überdenken, geeignete andere innerstädtisch leer stehende Gebäude sollten zu finden sein.
Desweiteren hoffen wir, auf eine zweite Infoveranstaltung, bei der wir über die Zukunft unseres Stadtteils sprechen können.
Besorgte Bürger des südöstlichen Stadtteils von Nordhausen
Autor: redSehr geehrter Hr. Jendricke,
wir sind besorgte Bürger aus dem südöstlichen Stadtteil von Nordhausen, genau gesagt, die Straßen: Hallesche Straße, Rothenburg Straße, Rathsfelder Straße, Kyffhäuser Straße, Thomas-Müntzer- Straße, Vor dem Hammer, Hinter dem Hammer und Strohmühlenweg.
Mit großer Besorgnis nehmen wir wahr, wie sich unser Stadtteil momentan, durch die große Asylbewerber Zuwanderung verändert. Wir haben akzeptiert, dass die "alte Berufsschule-Bau" als Aufnahmelager für die, von Ihnen angekündigten 60 Flüchtlinge dienen muss. Die Ankunft der ersten Auswanderer mit den daraus resultierenden Problemen, haben wir nun schon gespürt.
Wenn wir jetzt aber hören, dass unser Wohngebiet mindestens 750 Flüchtlinge beherbergen soll, halten wir dies für eindeutig zu viel! Bitte bedenken Sie bei ihrer Planung, dass der Landkreis und die Stadt Nordhausen gemeinschaftlich diese politische Bürde schultern müssen, und mit gemeinschaftlich meinen wir, dass die Flüchtlinge auch gleichmäßig verteilt werden müssen.
Es kann nicht sein, dass ein Stadtteil wie der unsere so überlastet wird und die Lebensqualität aller langjährigen Einwohner dadurch für die Zukunft stark leidet. Die dringend benötigte Integration der Asylanten, wird durch diese Ghettobildung definitiv auch nicht gefördert.
Sehr geehrter Hr. Jendricke, wir möchten nicht in die rechte Ecke geschoben werden, wie es in Deutschland momentan mit allen besorgten Bürgern gemacht wird, aber können Sie die Sicherheit unserer Familien, Frauen und Kinder garantieren, wenn die Anzahl der Asylanten höher ist, als die Einwohner in unserem Stadtteil?
Wir bitten Sie energisch darum, das Vorhaben mindestens 750 Asylbewerber in unserem Stadtteil unterzubringen, noch einmal zu überdenken, geeignete andere innerstädtisch leer stehende Gebäude sollten zu finden sein.
Desweiteren hoffen wir, auf eine zweite Infoveranstaltung, bei der wir über die Zukunft unseres Stadtteils sprechen können.
Besorgte Bürger des südöstlichen Stadtteils von Nordhausen

