Di, 16:45 Uhr
06.10.2015
nnz-Ergebnisdienst: Kegeln
Sieg und Niederlage
Jede Serie hat einmal ein Ende. Am Sonntag ging die Heimsiegserie der Frauen von der TSG Salza zu Ende. Die alten Herren hingegen siegen mit dem letzten Aufgebot. Wie die Kegelwettkämpfe am Wochenende abgelaufen sind weiß Uwe Tittel...
Betretene Mienen bei den Gastgeberinnen schon nach dem ersten Paar. Kapitän Steffi Boenki hatte zwar ihr Spiel trotz geringerer Holzzahl gewonnen, aber mit ihrer Leistung konnte sie auf keiner der vier zu spielenden Bahnen zufrieden sein. Noch weniger war es Toni Herrmann, die einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, der Tagesbesten Anne Appelbaum auf allen Bahnen hoffnungslos unterlegen war. 1:1 aber schon 77 Zähler Rückstand für Salza. Im zweiten Paar dann bei Heike Hase ein ständiges Auf und Ab. Klare Siege auf Bahn Eins und Drei, Niederlagen auf den Bahnen Zwei und Vier. Aber es reichte dennoch sicher zum Mannschaftspunkt. Und zumindest ein Unentschieden schien vor der letzten Bahn noch erreichbar. Ines Werner hatte trotz guter Leistung gegen die starke Bärbel Mengdehl die ersten beiden Bahnen verloren, dann aber den Rückstand wett gemacht. Ein Sieg auf der vierten Bahn hätte Salza noch zum Remis gereicht. In einem nervenaufreibenden Kampf aber hatte die Erfurterin knapp das bessere Ende für sich und die Salzaer Heimpleite war perfekt.
Landesliga Frauen 120 Wurf
TSG Salza – SSV Erfurt Nord 2:4 (1929:1998/5,5:10,5)
Überraschend schon die 2:0-Führung der Salzaer nach dem ersten Durchgang. Dieter Werner unterstrich zunächst erneut seine derzeit überragende Form, wies den guten Hannes Schälmann drei Bahnen lang sicher in die Schranken und holte mit Tagesbestleistung den Punkt für die Gäste. An seiner Seite zeigte aber auch Erich Meyer großen Kampfgeist, gewann die ersten beiden Bahnen sehr deutlich. Die nächsten beiden musste er zwar abgeben, biss sich aber am Gegner fest und verteidigte seinen Holzvorsprung sicher. Damit ging auch dieser Punkt im ersten Paar an Salza. Dazu ein Plus von 63 Holz. Natürlich war das noch kein Ruhekissen für den zweiten Durchgang. Da hatte dann Rainer Krätzschel auch einen ganz schweren Stand gegen den besten Schöndorfer Hans-Jürgen Rottländer. Er freute sich am Ende aber trotz der Niederlage über zwei gewonnene Bahnen und endlich wieder ein Ergebnis von fast 500 Holz.
Das Spiel im zweiten Paar aber entwickelte sich zu einem echten Krimi. Vor dem letzten Bahnwechsel hatten die Gastgeber den Holzrückstand bis auf sieben Zähler verkürzt. Dieter Lohoff, zuvor immer dicht an seinem Kontrahenten dran, hatte eine ganz schwache dritte Bahn. Und Rainer Krätzschel war nach schwacher zweiter Bahn auch weit vom Punktgewinn entfernt. Er hatte dann auch auf der letzten Bahn keine Chance. Dafür lief Dieter Lohoff noch zu toller Form auf, Zwar war der Punkt für ihn schon weg, doch sein 130:108-Erfolg auf der letzten Bahn sicherte einen knappen Vorsprung in der Gesamtholzzahl und damit zwei Punkte zum Gesamtsieg.
Landesliga Senioren 120 Wurf
SSV 1949 Weimar – TSG Salza 2:4 (1957:1967/8:8)
Autor: redHeimpleite für Salzas Keglerinnen
Nach einer ganz schwachen Mannschaftsleistung musste sich Salzas Damen dem Team vom SSV Erfurt Nord wegen der deutlich schlechteren Gesamtholzzahl beugen.Betretene Mienen bei den Gastgeberinnen schon nach dem ersten Paar. Kapitän Steffi Boenki hatte zwar ihr Spiel trotz geringerer Holzzahl gewonnen, aber mit ihrer Leistung konnte sie auf keiner der vier zu spielenden Bahnen zufrieden sein. Noch weniger war es Toni Herrmann, die einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, der Tagesbesten Anne Appelbaum auf allen Bahnen hoffnungslos unterlegen war. 1:1 aber schon 77 Zähler Rückstand für Salza. Im zweiten Paar dann bei Heike Hase ein ständiges Auf und Ab. Klare Siege auf Bahn Eins und Drei, Niederlagen auf den Bahnen Zwei und Vier. Aber es reichte dennoch sicher zum Mannschaftspunkt. Und zumindest ein Unentschieden schien vor der letzten Bahn noch erreichbar. Ines Werner hatte trotz guter Leistung gegen die starke Bärbel Mengdehl die ersten beiden Bahnen verloren, dann aber den Rückstand wett gemacht. Ein Sieg auf der vierten Bahn hätte Salza noch zum Remis gereicht. In einem nervenaufreibenden Kampf aber hatte die Erfurterin knapp das bessere Ende für sich und die Salzaer Heimpleite war perfekt.
Landesliga Frauen 120 Wurf
TSG Salza – SSV Erfurt Nord 2:4 (1929:1998/5,5:10,5)
| Steffi Boenki | 1:0 | (477:481/2,5:1,5) |
| Toni Herrmann | 0:1 | (451:528/0:4) |
| Heike Hase | 1:0 | (492:473/2:2) |
| Ines Werner | 0:1 | (509:516/1:3) |
Salzaer Senioren siegen mit dem letzten Aufgebot
Ausgerechnet vor dem für den weiteren Saisonverlauf durchaus richtungweisenden Spiel beim Schöndorfer SV fehlten bei der TSG Salza mit Kapitän Rainer Schubert, Wolfgang Heinze und Karl-Heinz Meister gleich drei Stammkräfte. Und so musste man mit dem buchstäblich letzten Aufgebot die Reise in den Weimarer Stadtteil antreten. Mit Erich Meyer und Dieter Lohoff waren sich zwei fast 80Jährige kurzfristig eingesprungen. Und hatten letztlich großen Anteil am unter diesem Umständen völlig überraschenden Sieg.Überraschend schon die 2:0-Führung der Salzaer nach dem ersten Durchgang. Dieter Werner unterstrich zunächst erneut seine derzeit überragende Form, wies den guten Hannes Schälmann drei Bahnen lang sicher in die Schranken und holte mit Tagesbestleistung den Punkt für die Gäste. An seiner Seite zeigte aber auch Erich Meyer großen Kampfgeist, gewann die ersten beiden Bahnen sehr deutlich. Die nächsten beiden musste er zwar abgeben, biss sich aber am Gegner fest und verteidigte seinen Holzvorsprung sicher. Damit ging auch dieser Punkt im ersten Paar an Salza. Dazu ein Plus von 63 Holz. Natürlich war das noch kein Ruhekissen für den zweiten Durchgang. Da hatte dann Rainer Krätzschel auch einen ganz schweren Stand gegen den besten Schöndorfer Hans-Jürgen Rottländer. Er freute sich am Ende aber trotz der Niederlage über zwei gewonnene Bahnen und endlich wieder ein Ergebnis von fast 500 Holz.
Das Spiel im zweiten Paar aber entwickelte sich zu einem echten Krimi. Vor dem letzten Bahnwechsel hatten die Gastgeber den Holzrückstand bis auf sieben Zähler verkürzt. Dieter Lohoff, zuvor immer dicht an seinem Kontrahenten dran, hatte eine ganz schwache dritte Bahn. Und Rainer Krätzschel war nach schwacher zweiter Bahn auch weit vom Punktgewinn entfernt. Er hatte dann auch auf der letzten Bahn keine Chance. Dafür lief Dieter Lohoff noch zu toller Form auf, Zwar war der Punkt für ihn schon weg, doch sein 130:108-Erfolg auf der letzten Bahn sicherte einen knappen Vorsprung in der Gesamtholzzahl und damit zwei Punkte zum Gesamtsieg.
Landesliga Senioren 120 Wurf
SSV 1949 Weimar – TSG Salza 2:4 (1957:1967/8:8)
| Dieter Werner | 1:0 | (537:504/3:1) |
| Erich Meyer | 1:0 | (461:431/2:2) |
| Rainer Krätzschel | 0:1 | (491:530/2:2) |
| Dieter Lohoff | 0:1 | (478:492/1:3) |


