Mo, 06:50 Uhr
05.10.2015
Erntedank in der Kirche
Gemeinsam
Ich war heute in der Kirche. Es ist Erntedank. Wer weiß heute schon noch damit etwas anzufangen. Ja Bayern – Bier - Feste – das kennt man. Warum, weil man mit Werbung überschwemmt wird. Gedanken von Eva Kothe...
Ok. Doch ich bin Thüringerin und Evangelisch-Lutheran. Ich feiere liebend gern Erntedank. Dank an Gott, dass er unsere Natur so reich ausgestattet hat und in den vielen Regionen so unterschiedlich mit reichen Speisen. Wir haben die Johannisbeeren, andere Länder den Granatapfel.
Wir haben Äpfel, andere Bananen. Wir haben Kartoffeln, andere Reis, Süßkartoffeln oder Nudeln. Ist das nicht toll? Wir verhungern nicht und der liebe Herr schenkt uns jedes Jahr etwas anderes mehr oder weniger. So werden die Mahlzeiten nicht langweilig.
Aus dem heutigen Bibeltext habe ich mir dies gemerkt: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen.
Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink, und freu dich des Lebens! Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?
In letzter Zeit ist viel geschehen, Menschen gehen und kommen, auch ich wäre beinahe gegangen. Was brauchen wir auf der Erde? Trinken, Essen und Kleidung; ein Dach über dem Kopf. Wärme, ja vor allem menschliche Wärme, Zuneigung, Gespräche, Liebe und die gibt im Moment Gott am meisten.
Ein guter Gottesdienst von allen vorbereitet: Musik, Blumen, Erntedank – Krone; Brot und Wasser; Kartoffeln, Gemüse – jeder brachte etwas mit. Viele versammelten sich in der Wernaer Kirche. Der Gottesdienst wurde leise durch das Psst der Eltern begleitet. Es ist toll, wenn Kinder mit in der Kirche sind.
Ich musste an meine Führungen denken, wenn ich sagte, die Frauen mit Kindern saßen früher (vor 50 Jahren) im Schiff, die Männer auf der Empore. Heute sitzen wir alle zusammen, das ist eine große Errungenschaft und Freude. Ja gemeinsam ist vieles schön. Auch das Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst.
Dank an alle Helfer für unser gelungenes Fest. Die Losung heute wird mich sicher noch länger begleiten.
Sonntag, 4. Oktober 2015: Lass deine Augen offen sein für das Flehen deines Knechts und deines Volkes Israel, dass du sie hörst, sooft sie dich anrufen.
1.Könige 8,52
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
Matthäus 7,7
Eva Kothe
Autor: redOk. Doch ich bin Thüringerin und Evangelisch-Lutheran. Ich feiere liebend gern Erntedank. Dank an Gott, dass er unsere Natur so reich ausgestattet hat und in den vielen Regionen so unterschiedlich mit reichen Speisen. Wir haben die Johannisbeeren, andere Länder den Granatapfel.
Wir haben Äpfel, andere Bananen. Wir haben Kartoffeln, andere Reis, Süßkartoffeln oder Nudeln. Ist das nicht toll? Wir verhungern nicht und der liebe Herr schenkt uns jedes Jahr etwas anderes mehr oder weniger. So werden die Mahlzeiten nicht langweilig.
Aus dem heutigen Bibeltext habe ich mir dies gemerkt: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen.
Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink, und freu dich des Lebens! Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?
In letzter Zeit ist viel geschehen, Menschen gehen und kommen, auch ich wäre beinahe gegangen. Was brauchen wir auf der Erde? Trinken, Essen und Kleidung; ein Dach über dem Kopf. Wärme, ja vor allem menschliche Wärme, Zuneigung, Gespräche, Liebe und die gibt im Moment Gott am meisten.
Ein guter Gottesdienst von allen vorbereitet: Musik, Blumen, Erntedank – Krone; Brot und Wasser; Kartoffeln, Gemüse – jeder brachte etwas mit. Viele versammelten sich in der Wernaer Kirche. Der Gottesdienst wurde leise durch das Psst der Eltern begleitet. Es ist toll, wenn Kinder mit in der Kirche sind.
Ich musste an meine Führungen denken, wenn ich sagte, die Frauen mit Kindern saßen früher (vor 50 Jahren) im Schiff, die Männer auf der Empore. Heute sitzen wir alle zusammen, das ist eine große Errungenschaft und Freude. Ja gemeinsam ist vieles schön. Auch das Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst.
Dank an alle Helfer für unser gelungenes Fest. Die Losung heute wird mich sicher noch länger begleiten.
Sonntag, 4. Oktober 2015: Lass deine Augen offen sein für das Flehen deines Knechts und deines Volkes Israel, dass du sie hörst, sooft sie dich anrufen.
1.Könige 8,52
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
Matthäus 7,7
Eva Kothe



