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So, 08:07 Uhr
04.10.2015
Demos in Nordhausen

Kritik am Polizeieinsatz

Als Erfolg bewertet das Bündnis gegen Rechtsextremismus den Verlauf der gestrigen Demonstration "Für bunte Vielfalt. Statt brauner Einfalt." Kritik gab es am Einsatz der Polizei...


Eigenen Angaben zufolge setzten rund 300 Menschen gegenüber 100 Demonstranten der extremen Rechten ein deutliches Zeichen für Demokratie, Weltoffenheit und gelebte Willkommenskultur.

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An der Demonstration beteiligten sich Nordhäuserinnen und Nordhäuser jeden Alters und Vertreterinnen und Vertreter veschiedenster Institutionen. "Besonders freut uns, dass zahlreiche Geflüchtete an der Demonstration teilnahmen und sich aktiv eingebracht haben", heißt es in einer Mitteilung des Bündnisses. Die Flüchtlinge präsentierten an den Stationen der Demonstration typische Tänze aus ihrer Heimat.

Deutliche Kritik übt das Bündnis an der Einsatztaktik der Polizei. "Während Nazis ungestört an unserer Demonstrationsroute provozieren und filmen konnten, wurde einem unserer Kundgebungsteilnehmer das Filmen der rechten Demonstration untersagt. Ein Polizist wurde dabei handgreiflich", heißt es in der Mitteilung weiter.

Weitere Kritik gibt es zu einem Vorkommnis am Endpunkt der Demonstration. Hier ließ die Polizei Rechtsextreme ungehindert durch das Familienfest des Bündnisses laufen. "Die Einsatzleitung hat hier bewusst die Gefährdung von Demonstrationsteilnehmern, darunter Kindern, in Kauf genommen", stellt das Bündnis fest. Unverständnis gab es ebenfalls darüber, dass ein eigentlich angemeldeter Kundgebungsplatz durch die Polizei abgeriegelt wurde.

"Wir haben unser Unverständnis über die Polizeitaktik bereits vor Ort deutlich zum Ausdruck gebracht, werden dies gegenüber den Verantwortlichen aber auch noch einmal schriftlich tun und auf parlamentarischem Weg intervenieren. Während unser Protest aufs Strengste reglementiert wurde, hatten die Nazis heute in Nordhausen freie Hand. Selbst Hitlergrüße in ihrer Demonstration wurden durch die Polizei nicht geahndet. Der Verdacht drängt sich auf, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird", heißt es abschliessend.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
04.10.2015, 08:21 Uhr
Nichts Neues
Das hatte schon in der alten Bundesrepublik Tradition, dass die Polizei als verlängerter Arm der Regierenden auf dem rechten Auge - sagen wir mal: etwas sehschwach ist.
ich32
04.10.2015, 08:57 Uhr
Bedenklich
Das Deutsche Mitbürger am Nationalfeiertag in einem Demonstrationszug mitlaufen, in dem Parolen wie -nie wieder Deutschland- skandiert werden, ist mittlerweile "normal"! Das dort dann aber auch noch Asylsuchende mitmarschieren ist eine Frechheit! Anstatt diesem Deutschland etwas Dankbarkeit entgegen zu bringen, vereint man sich mit den Deutschlandhassern.
-Insider-
04.10.2015, 09:38 Uhr
das
ist schon eine frechheit, dass die polizei nicht noch beifall klatscht, wenn die linken "revoluzzer", die deutschland am liebsten in anarchie tränken wollen, auf der straße marschieren. unerhört.
Heiner Lampe
04.10.2015, 10:36 Uhr
Aufwachen liebes Bündnis
Fragt ihr euch nicht mal warum die Polizei schon lange nicht mehr auf eurer Seite für eine bunte Vielfalt ist ? Es ist den Beamten ja nicht zu verübeln , schließlich riskieren Sie wegen euch jeden Tag Kopf und Kragen ... solltet ihr euch mal ein paar Gedanken drüber machen !
Icke82ndh
04.10.2015, 11:30 Uhr
300 vs. 100 ?
300 Menschen gegenüber 100 Demonstranten? Haben die Linken wieder zu weit in die Bong geschaut und den edlen Stoff , was von den Kulturellen-Neuankömmlingen als Geschenk mitgebracht wurde, nicht vertragen? Oder hat der Schreibling hier etwa beim schreiben neben bei den Film 300 angeschaut und dadurch Realitätsverlust erlitten? Streicht den Satz "Nie wieder Deutschland" und ersätzt diesen in "Nie wieder Drogen"
Andreas Dittmar
04.10.2015, 14:56 Uhr
Kontrolle verloren
Wenn man sich umschaut und die Nachrichten liest oder hört und sich selber darüber Gedanken macht, merkt man doch, dass hier etwas nicht stimmt. Wer dem Flüchtlingsproblem kritisch gegenübersteht wird gleich als Nazi abgestempelt. Wenn die Polizei besorgt ist über kriminelle Strukturen in Erstaufnahmeeinrichtungen, wird das als rechtspopulistisches Gerede weggewischt. Ich hab nichts gegen 100 oder 200 Flüchtlinge, die man dezentral unterbringen und auch integrieren kann aber ich hab was gegen eine geduldete Invasion. Sie ignorieren Staatsgrenzen, stürmen den Eurotunnel, widersetzen sich Polizei und Staatsgewalt. In München steigen 400 in einen Zug und 300 kommen in Berlin an. Der Rest haut unterwegs einfach so mal ab. Da steckt man Schiiten, Sunniten, Kurden, Juden und Christen von unterschiedlichen Nationalitäten ganz zu schweigen in eine Unterkunft und wundert sich dann das es dort zu Ausschreitungen kommt. Dem Seehofer rennen die die Bude ein und niemand nimmt den überhaupt ernst. Ein Iman hat es nicht nötig einer Bundestagsabgeordneten die Hand zu reichen. Nein IS-Terroristen sind nicht dabei... kann man mit Sicherheit sagen, obwohl noch nicht alle registriert sind. Da ist man doch schon ein wenig besorgt....
Bullseye
05.10.2015, 09:51 Uhr
Bunte Vielfalt hautnah erleben
Wer sich mal ein realistisches Bild der Situation machen möchte, der verbringt einen Samstagabend im Jugendklubhaus. Dort tauchen keine friedlichen syrischen Familien mit Kindern etc. auf, sondern die anderen 50% der Flüchtlinge.

Wenn man Glück hat, trifft man nach dem Klubhaus auf eine Gruppe von 10 traumatisierten, mit Flaschen bewaffneten Flüchtlingen (so wie gesten Morgen geschehen). Diese bedanken sich nicht für die Gastfreundlichkeit, das Essen, die Unterkunft...diese stehen mit zerschlagenen Bierflaschen in der Hand vor einem. Diese Beobachtungen konnten wir am frühen Sonntagmorgen machen. Also schreit weiter gegen Rechts und verschließt eure Augen. #Refugees are welcome
Eckenblitz
05.10.2015, 10:21 Uhr
Kontrolle verloren
Wenn hier jemand die Kontrolle verloren hat, dann sind das meiner Meinung nach jene, die aus ganz Nordthüringen heran gekarrt werden, um durch die Nordhäuser Straßen zu ziehen. sie bedienen Sprüche, wie etwa „Wie kriegen euch alle“. Den Spruch kennt man schon aus anderen Zeiten.
Wolfi65
05.10.2015, 10:29 Uhr
Das sind doch bedauerliche Einzelfälle
Die waren bestimmt so aufgebracht, weil Allah die leeren Flaschen nicht wieder aufgefüllt hat. Somit konnte der Geist aus der Flasche entweichen und man hat ja dann bekanntlich drei Wünsche frei. Ich kenne diese Wünsche. Kann sie hier aber nicht schreiben, da sonst mein Kommentar sich in Luft auflöst.
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