Do, 10:40 Uhr
24.09.2015
Mäßiges Wachstum
Thüringen hinkt hinterher
Das Bruttoinlandsprodukt Thüringens stieg im 1. Halbjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr nominal um 2,4 Prozent, nach Berücksichtigung der Preisveränderungen bleibt ein Wachstum von 0,4 Prozent übrig. Damit bleibt Thüringen hinter der Entwicklung in Deutschland und im Gebiet der neuen Bundesländer zurück...
In Deutschland erhöhte sich die Wirtschaftsleistung im 1. Halbjahr 2015 gegenüber dem 1. Halbjahr 2014 um 1,4 Prozent, im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 1,5 Prozent und im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) um 1,1 Prozent.
Wachstumsspitzenreiter unter den Bundesländern im 1. Halbjahr 2015 war Baden-Württemberg mit + 3,1 Prozent, gefolgt vom Saarland mit + 2,4 Prozent, Bremen mit + 2,1 Prozent und Hamburg mit + 2,0 Prozent. Zu den Schlusslichtern zählten Sachsen-Anhalt mit 0,0 Prozent, Nordrhein-Westfalen mit + 0,3 Prozent, Thüringen mit + 0,4 Prozent und Schleswig-Holstein mit + 0,5 Prozent.
Das schwache Wirtschaftswachstum in Thüringen ist auf eine Reihe unterschiedlicher Faktoren zurückzuführen. So hat unter anderem das Verarbeitende Gewerbe in Thüringen an Dynamik verloren. Auffällig im 1. Halbjahr 2015 ist außerdem ein spürbarer Rückstand im Baugewerbe gegenüber allen anderen Bundesländern. Darüber hinaus dämpfen rückläufige Bevölkerungszahlen sowie Sparbemühungen im öffentlichen Bereich die wirtschaftliche Entwicklung.
Die jüngsten Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem die Statistischen Ämter aller Bundesländer angehören, stützen sich auf kurzfristig verfügbare Wirtschaftsdaten für das 1. Halbjahr 2015. Die vorgelegten Ergebnisse sind auf nationaler und regionaler Ebene für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union vergleichbar.
Autor: redIn Deutschland erhöhte sich die Wirtschaftsleistung im 1. Halbjahr 2015 gegenüber dem 1. Halbjahr 2014 um 1,4 Prozent, im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 1,5 Prozent und im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) um 1,1 Prozent.
Wachstumsspitzenreiter unter den Bundesländern im 1. Halbjahr 2015 war Baden-Württemberg mit + 3,1 Prozent, gefolgt vom Saarland mit + 2,4 Prozent, Bremen mit + 2,1 Prozent und Hamburg mit + 2,0 Prozent. Zu den Schlusslichtern zählten Sachsen-Anhalt mit 0,0 Prozent, Nordrhein-Westfalen mit + 0,3 Prozent, Thüringen mit + 0,4 Prozent und Schleswig-Holstein mit + 0,5 Prozent.
Das schwache Wirtschaftswachstum in Thüringen ist auf eine Reihe unterschiedlicher Faktoren zurückzuführen. So hat unter anderem das Verarbeitende Gewerbe in Thüringen an Dynamik verloren. Auffällig im 1. Halbjahr 2015 ist außerdem ein spürbarer Rückstand im Baugewerbe gegenüber allen anderen Bundesländern. Darüber hinaus dämpfen rückläufige Bevölkerungszahlen sowie Sparbemühungen im öffentlichen Bereich die wirtschaftliche Entwicklung.
Die jüngsten Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem die Statistischen Ämter aller Bundesländer angehören, stützen sich auf kurzfristig verfügbare Wirtschaftsdaten für das 1. Halbjahr 2015. Die vorgelegten Ergebnisse sind auf nationaler und regionaler Ebene für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union vergleichbar.

