Mi, 13:49 Uhr
23.09.2015
Breites Band für schnelle Daten
Görsbach kann online gehen
Görsbachs Bürgermeister Siegfried Junker hat gegen Mittag auf einen Knopf in einem von vier Schaltschränken gedrückt. Damit beginnt für die Görsbacher ein neues Zeitalter...
Junker und Schuller schalten auf Breitband (Foto: nnz)
Mit Junker drückte auch Firmeninhaber Thomas Schuller auf diesen Knopf. Nun können flächendeckend in Görsbach alle Haushalte mit einem Telekomanschluss mit VDSL auf Vectoring Basis versorgt werden.
Das technisch komplizierte Verfahren ermöglicht den Görsbachern Datenströme von bis zu 100 MBits pro Sekunde. Damit kann die komplette Welt des Internets erschlossen werden, können künftig Nachrichten oder Fernsehprogramm empfangen, können Kühlschrank, Backofen oder Jalousien aus dem Urlaub heraus gesteuert werden. Und: es kann natürlich auch telefoniert werden.
Rund 140.000 Euro hat der Ausbau gekostet, mehr als die Hälfte schluckte der Tiefbau, also das Verlegen der Rohrhülsen, in denen die Glasfaserkabel verlegt sind. Realisiert hat das die Firma Schuller ohne Fördermittel. Fast 400 Anschlüsse sind in Görsbach möglich, etwas mehr als 20 sind vertraglich gebunden. Thomas Schuller ist sich sicher, dass auch die bisherigen 70 Kunden, die per Richtfunk versorgt wurden, auf die moderne DSL-Technik wechseln werden. Spätestens, wenn die Telekom das analoge und ISDN-Netz abschalten wird.
Im nächsten Jahr sollen dann auch Hamma und Auleben in den Genuss der neuen Technik kommen. Landgemeinde-Bürgermeister Maik Schröter muss dazu vor allem in Hamma noch Aufklärung leisten, doch der Mann gibt sich optimistisch, dass auch die beiden Aue-Orte versorgt werden können.
Leider gibt es im Landkreis Nordhausen noch einige weiße Flecke auf der Karte der Breitband-Versorgung. So zum Beispiel in den Nordhäuser Ortsteilen Rodishain und Stempeda, in Bleicherode, in Ellrich in der Landgemeinde Harztor oder in Liebenrode, Trebra, Holbach, Klettenberg und Schiedungen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Junker und Schuller schalten auf Breitband (Foto: nnz)
Mit Junker drückte auch Firmeninhaber Thomas Schuller auf diesen Knopf. Nun können flächendeckend in Görsbach alle Haushalte mit einem Telekomanschluss mit VDSL auf Vectoring Basis versorgt werden.
Das technisch komplizierte Verfahren ermöglicht den Görsbachern Datenströme von bis zu 100 MBits pro Sekunde. Damit kann die komplette Welt des Internets erschlossen werden, können künftig Nachrichten oder Fernsehprogramm empfangen, können Kühlschrank, Backofen oder Jalousien aus dem Urlaub heraus gesteuert werden. Und: es kann natürlich auch telefoniert werden.
Rund 140.000 Euro hat der Ausbau gekostet, mehr als die Hälfte schluckte der Tiefbau, also das Verlegen der Rohrhülsen, in denen die Glasfaserkabel verlegt sind. Realisiert hat das die Firma Schuller ohne Fördermittel. Fast 400 Anschlüsse sind in Görsbach möglich, etwas mehr als 20 sind vertraglich gebunden. Thomas Schuller ist sich sicher, dass auch die bisherigen 70 Kunden, die per Richtfunk versorgt wurden, auf die moderne DSL-Technik wechseln werden. Spätestens, wenn die Telekom das analoge und ISDN-Netz abschalten wird.
Im nächsten Jahr sollen dann auch Hamma und Auleben in den Genuss der neuen Technik kommen. Landgemeinde-Bürgermeister Maik Schröter muss dazu vor allem in Hamma noch Aufklärung leisten, doch der Mann gibt sich optimistisch, dass auch die beiden Aue-Orte versorgt werden können.
Leider gibt es im Landkreis Nordhausen noch einige weiße Flecke auf der Karte der Breitband-Versorgung. So zum Beispiel in den Nordhäuser Ortsteilen Rodishain und Stempeda, in Bleicherode, in Ellrich in der Landgemeinde Harztor oder in Liebenrode, Trebra, Holbach, Klettenberg und Schiedungen.
Peter-Stefan Greiner


