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Di, 19:34 Uhr
22.09.2015
nnz-Forum

Flüchtlingswelle durch Klimawandel

Der jetzige Strom an Flüchtlingen ist nur der Anfang eines globalen Problems: denn nicht nur Revolutionen und Kriege sorgen für Flüchtlinge, auch die Folgen des Klimawandels könnten so manchen aus seiner angestammten Heimat vertreiben, meint Bodo Schwarzberg...

"Wenn die Inseln unbewohnbar werden, werden Zehntausende losziehen. In den kommenden Jahren werden wir große Auswanderungswellen aus den Sundarbans erleben, die eine riesige Herausforderung für Indien und Bangladesch darstellen. Eine Krise kommt auf uns zu", sagt ein indischer Umweltschützer.

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Gerade lassen uns unsere Politiker wissen, dass sie die derzeitige Flüchtlingswelle gekonnt in den Griff bekommen. Fast jeder von ihnen interessiert sich mit einem Mal für diese Menschen. „Herzlich willkommen“, sagen sie. Noch vor wenigen Wochen interessierten sie sich eher wenig für diese noch weit entfernten Mitbewohner unseres Planeten, just, als sie noch in den Lagern der Krisengebiete saßen und ihr Leben auch vor europäischer Waffen und Strategiespielchen versuchten in Sicherheit zu bringen.

Allein die Behauptung, in den nächsten 12 Monaten kämen 1 Mio. Flüchtlinge zu uns nach Deutschland, ist an Arroganz kaum zu überbieten. Sie soll uns wahrscheinlich so etwas wie eine Planmäßigkeit des Flüchtlingsstromes suggerieren und uns vom Organisationstalent und von der Weitsicht unserer Verantwortungsträger überzeugen. Und sie soll uns ablenken von den Ursachen des Desasters, vom Versagen westlicher Politik auf der ganzen Linie.

Da zaubern manche Blätter auch schonmal ein lächelndes Flüchtlingskind aus dem Hut, weil es ihm hier ja so gut gefällt. Es lächelt das Versagen der internationalen Gemeinschaft gekonnt weg und erbarmt uns.
Was aber haben diese Sätze mit dem Zitat vom Beginn meines Statements zu tun? – Vor kurzem schrieb ich in der nnz von der Gefahr auswandernder Millionenstädte.

Und da in Hamburg gerade eine Konferenz der Klimaforscher stattfindet und dort bis zum Ende des Jahrhunderts ein Meeresspiegelanstieg von bis zu einem Meter in Aussicht gestellt wird, begab ich mich auf die Suche nach ersten diesbezüglichen Folgen des wohlstandsgemachten Meeresspiegelanstiegs, bzw. der in den Startlöchern sitzenden Klimaflüchtlinge.

Für diese sind die eine Million Flüchtlinge Gabriels sozusagen nur die Vorhut für ein erschreckendes internationales Szenario. Planmäßig, organisiert, weggelächelt und übergangen. Nur etwas für Klimaforscher.

Falls Sie die ganze Geschichte zum obigen Zitat interessiert, bitte ich Sie, folgenden Link einzugeben und anzuklicken.

http://www.feelgreen.de/klimawandel-weltgroesster-mangrovenwald-vor-dem-untergang/id_75511880/index
Autor: red

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