Mi, 21:46 Uhr
16.09.2015
Gemeinderatssitzung in Harztor
Keine Unterbringungsmöglichkeiten in Harztor
In Harztor gibt es derzeit keine Objekte, in denen Flüchtlinge aufgenommen werden können. Das berichtete heute Harztor Bürgermeister Stephan Klante (CDU) den Gemeinderäten. Verschiedene Gebäude in Niedersachswerfen und Ilfeld wurden vom Landratsamt geprüft...
Im Landkreis Nordhausen rechnete man mit der Unterbringung von 100 Schutzsuchenden monatlich, jetzt müssen fast 100 wöchentlich untergebracht werden, beschreibt Harztor Bürgermeister Stephan Klante (CDU) die schwierige Situation. Verschiedene Objekte wurden in den Ortsteilen geprüft, unter anderem auch das Dorfgemeinschaftshaus in Ilfeld. Sie eignen sich nicht, wurde nach einer Begehung festgestellt. Viele Menschen wollen helfen, wissen aber nicht so recht, wie oder wo sie spenden können, erklärte Birgit Weiß (CDU) vom Gemeinderat. Es gibt vor allem für die älteren Bürgerinnen und Bürger, die kein Internet nutzen, keine richtigen Hinweise und festen Telefonnummern.
Auf der heutigen Gemeinderatssitzung wurde auch das Ausscheiden des Gemeinderatsmitgliedes Christoph Zyrus (CDU) beschlossen. Zyrus stellte als neuer Kreisvorsitzender der CDU am 7. September einen Antrag auf Niederlegung seines Mandates. Für ihn wechselt Andreas Schmidt (CDU) in den Gemeinderat. Christoph Zyrus holte bei der Gemeinderatswahl vor einem Jahr rund 20 Prozent aller abgegebenen Stimmen, ist diese Sitzverteilung noch glaubwürdig, fragte Günter Kurzius (UWL). Er sieht den Wählerwillen im Gemeinderat nicht richtig abgebildet.
Die Einnahmesituation der Gemeinde Harztor stellt sich besser dar als erwartet, berichte Finanzausschussvorsitzender Günter Steikert (UWL). Wir haben höhere Investitionen getätigt, können aber auch höhere Einnahmen verbuchen, freute sich Steikert (UWL). Das Haushaltsvolumen vergrößerte sich von 5,7 Millionen auf 6,2 Millionen Euro. Den Nachtragshaushalt und den dazugehörigen Finanzplan verabschiedeten die Gemeinderäte einstimmig. Um längerfristig zu planen soll eine Prioritätenliste für Investitionen erarbeitet werden.
Die Gemeinderäte beschlossen auf ihrer Sitzung eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 9.600 Euro für die Reparatur und Instandsetzung des gemeindeeigenen Unimog und eine Stellungnahme zum Abbauvorhaben Rüdigsdorf/ Winkelberg der CASEA GmbH Ellrich. Chancen, einen Abbau zu verhindern, gibt es nicht, die Gemeinde Harztor wurde lediglich als Anrainer in das Verfahren einbezogen und um eine Stellungnahme gebeten.
Sandra Witzel
Autor: swiIm Landkreis Nordhausen rechnete man mit der Unterbringung von 100 Schutzsuchenden monatlich, jetzt müssen fast 100 wöchentlich untergebracht werden, beschreibt Harztor Bürgermeister Stephan Klante (CDU) die schwierige Situation. Verschiedene Objekte wurden in den Ortsteilen geprüft, unter anderem auch das Dorfgemeinschaftshaus in Ilfeld. Sie eignen sich nicht, wurde nach einer Begehung festgestellt. Viele Menschen wollen helfen, wissen aber nicht so recht, wie oder wo sie spenden können, erklärte Birgit Weiß (CDU) vom Gemeinderat. Es gibt vor allem für die älteren Bürgerinnen und Bürger, die kein Internet nutzen, keine richtigen Hinweise und festen Telefonnummern.
Auf der heutigen Gemeinderatssitzung wurde auch das Ausscheiden des Gemeinderatsmitgliedes Christoph Zyrus (CDU) beschlossen. Zyrus stellte als neuer Kreisvorsitzender der CDU am 7. September einen Antrag auf Niederlegung seines Mandates. Für ihn wechselt Andreas Schmidt (CDU) in den Gemeinderat. Christoph Zyrus holte bei der Gemeinderatswahl vor einem Jahr rund 20 Prozent aller abgegebenen Stimmen, ist diese Sitzverteilung noch glaubwürdig, fragte Günter Kurzius (UWL). Er sieht den Wählerwillen im Gemeinderat nicht richtig abgebildet.
Die Einnahmesituation der Gemeinde Harztor stellt sich besser dar als erwartet, berichte Finanzausschussvorsitzender Günter Steikert (UWL). Wir haben höhere Investitionen getätigt, können aber auch höhere Einnahmen verbuchen, freute sich Steikert (UWL). Das Haushaltsvolumen vergrößerte sich von 5,7 Millionen auf 6,2 Millionen Euro. Den Nachtragshaushalt und den dazugehörigen Finanzplan verabschiedeten die Gemeinderäte einstimmig. Um längerfristig zu planen soll eine Prioritätenliste für Investitionen erarbeitet werden.
Die Gemeinderäte beschlossen auf ihrer Sitzung eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 9.600 Euro für die Reparatur und Instandsetzung des gemeindeeigenen Unimog und eine Stellungnahme zum Abbauvorhaben Rüdigsdorf/ Winkelberg der CASEA GmbH Ellrich. Chancen, einen Abbau zu verhindern, gibt es nicht, die Gemeinde Harztor wurde lediglich als Anrainer in das Verfahren einbezogen und um eine Stellungnahme gebeten.
Sandra Witzel


