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Fr, 12:59 Uhr
11.09.2015
Geld für Klassenfahrten

Wann kommen die Gelder an?

"Wo sind die 800 000 Euro für Klassenfahrten im Landeshaushalt hängengeblieben?" Diese Frage stellt sich der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christian Tischner, angesichts einer widersprüchlichen Informationslage zu den Mitteln für das sogenannte "Lernen am anderen Ort"...


Mit dem Geld werden die Kosten der Lehrer für Klassenfahrten beglichen. "In den Haushaltsberatungen hat die Landesregierung die Kürzung dieses Haushaltsansatzes damit begründet, dass im ersten Halbjahr 2015 die Mittel nur zögerlich beantragt worden seien. Und jetzt heißt es plötzlich, es sei kein Geld mehr da", bringt Tischner das Rätsel auf den Punkt. Aufklären soll es die Landesregierung im Bildungsausschuss. Die CDU-Fraktion hat das Thema auf die Tagesordnung gesetzt.

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Nach wiederholten Hinweisen von Eltern und Lehrern finden an zahlreichen Schulen im Freistaat in diesem Schuljahr keine Klassenfahrten statt, da die Schulen ihr Budget für das Jahr 2015 bereits ausgeschöpft haben sollen. Im Rahmen der Haushaltsberatung hatte die Landesregierung noch berichtet, dass Schulen wegen der späten Vorlage des Landeshaushalts 2015 Klassenfahrten und Exkursionen im Rahmen von "Lernen am anderen Ort" im ersten Halbjahr 2015 nur zögerlich beantragt hätten. Es sei jedoch sichergestellt, dass diese möglicherweise verschobenen Vorhaben nach Beschluss des Landeshaushalts durchgeführt werden können. "Wieso das Budget nun ausgeschöpft sein soll, ist völlig unklar. In den Sommerferien haben diese Klassenfahrten sicherlich nicht stattgefunden", so Tischner.

Die Einbeziehung außerschulischer Lernorte, wie beispielsweise Gedenkstätten oder Grenzlandmuseen, in den Unterricht bietet in direktem Kontakt mit Mitmenschen oder der Umwelt die Möglichkeit des unmittelbaren Erfahrens, Entdeckens und Erforschens vor Ort. Daher ist die Nutzung außerschulischer Lernorte auch im Thüringer Bildungsplan sowie in den Leitgedanken zu den Thüringer Lehrplänen für die Grundschule und für die Förderschule verbindlich festgeschrieben.

Tischner: "Für die CDU gehören außerschulische Lernorte daher zum festen Bestandteil schulischer Bildungs- und Erziehungsarbeit. Ihre Nutzung darf nicht von der aktuellen Haushaltslage abhängig gemacht werden."
Autor: red

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