Fr, 08:24 Uhr
11.09.2015
Richter fehlt die Würdigung des Ehrenamtes
Wer rennt wenn's brennt?
Während der 14. Sitzung des Nordhäuser Stadtrates nutzte Holger Richter, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Fragestunde für die Stadtratsmitglieder und richtete eine mündliche Anfrage an die Stadtverwaltung...
Warum erhielten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Nordhausen in diesem Jahr keinen freien Eintritt zum Lichterfest auf dem Petersberg und gibt es eine valide Grundlage für eine solche Entscheidung?"
Hintergrund: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren leisten einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor Feuer, Hochwasser oder Naturkatastrophen. Sie stehen Tag und Nacht bereit, um Gefahren von Mensch und Gut abzuwenden. Dieses ehrenamtliche Engagement hat innerhalb der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Bis zum vergangenen Jahr zeigte die Stadt Nordhausen ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit unter anderem dadurch, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und deren Familien zum Lichterfest auf dem Petersberg eingeladen wurden.
In diesem Jahr wurde das Fest erstmals von einem Veranstalter aus der freien Wirtschaft durchgeführt. Auf eine erste Nachfrage erhielten die Stadträte der Bündnisgrünen lediglich die Antwort, da das Fest nun von einem freien Veranstalter durchgeführt werde, war die Einladung für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nicht mehr möglich.
Für die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist diese Vorgehensweise nicht nachvollziehbar: Abgesehen davon, dass die Einladungen zum Fest die einzige Vergünstigung war, über die sich die Kameradinnen und Kameraden bislang freuen konnten, bleibt mir die Begründung ein Rätsel. Wenn diejenigen, die unermüdlich für unsere Sicherheit trainieren und sich fortbilden eventuell das Fest gar nicht besuchten, so hat der Veranstalter nicht nur absolut keinen Beitrag für das Gemeinwohl geleistet. Vielmehr könnte es sein, dass ihm dadurch sogar Einnahmen, die er hätte durch Verzehr erzielen können, entgangen sind. Unsere Fraktion wird bis zur nächsten Stadtratssitzung einen geeigneten Vorschlag erarbeiten, damit das Engagement der Kameradinnen und Kameraden die nötige Anerkennung erfährt, so Richter abschließend.
Autor: redWarum erhielten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Nordhausen in diesem Jahr keinen freien Eintritt zum Lichterfest auf dem Petersberg und gibt es eine valide Grundlage für eine solche Entscheidung?"
Hintergrund: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren leisten einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor Feuer, Hochwasser oder Naturkatastrophen. Sie stehen Tag und Nacht bereit, um Gefahren von Mensch und Gut abzuwenden. Dieses ehrenamtliche Engagement hat innerhalb der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Bis zum vergangenen Jahr zeigte die Stadt Nordhausen ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit unter anderem dadurch, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und deren Familien zum Lichterfest auf dem Petersberg eingeladen wurden.
In diesem Jahr wurde das Fest erstmals von einem Veranstalter aus der freien Wirtschaft durchgeführt. Auf eine erste Nachfrage erhielten die Stadträte der Bündnisgrünen lediglich die Antwort, da das Fest nun von einem freien Veranstalter durchgeführt werde, war die Einladung für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nicht mehr möglich.
Für die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist diese Vorgehensweise nicht nachvollziehbar: Abgesehen davon, dass die Einladungen zum Fest die einzige Vergünstigung war, über die sich die Kameradinnen und Kameraden bislang freuen konnten, bleibt mir die Begründung ein Rätsel. Wenn diejenigen, die unermüdlich für unsere Sicherheit trainieren und sich fortbilden eventuell das Fest gar nicht besuchten, so hat der Veranstalter nicht nur absolut keinen Beitrag für das Gemeinwohl geleistet. Vielmehr könnte es sein, dass ihm dadurch sogar Einnahmen, die er hätte durch Verzehr erzielen können, entgangen sind. Unsere Fraktion wird bis zur nächsten Stadtratssitzung einen geeigneten Vorschlag erarbeiten, damit das Engagement der Kameradinnen und Kameraden die nötige Anerkennung erfährt, so Richter abschließend.

