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Di, 17:17 Uhr
08.09.2015
Flüchtlinge im Landkreis Nordhausen

Bleicherode scheint aus dem Rennen

Händeringend sucht der Landkreis Nordhausen nach Unterbringungsmöglichkeiten für zu erwartende Flüchtlinge. Die Stadt Bleicherode scheint wohl erst einmal aus dem Rennen zu sein...


Zwar Standorte favorisierte der Landkreis in der ehemaligen Bergarbeiterstadt: einen Wohnblock in der Freiheitsstraße, der zum Bestand der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz gehört und die ehemalige Bergakademie. In beide Immobilien sollten bis zu 100 Menschen untergebracht werden.

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Beide Standorte weisen baulich erhebliche Mängel auf, sagte Bleicherodes Bürgermeister Frank Rostek der nnz. Dazu gehören auch Mängel im Brandschutz. Allein für das Gebäude der Bergakademie sei ein Investitionsaufwand von rund 2,5 Millionen Euro notwendig. Dem entgegen stehen würde eine Pauschale vom Land Thüringen in Höhe von 750.000 Euro.

Seitens der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz wurde ebenfalls bestätigt, dass der Block nicht an Flüchtlinge vermietet werden können. Vielmehr bemühe sich die WBG um einen Leerzug des Mehrfamilienhauses, um es letztlich abzureißen.

Und außerdem, so Rostek, habe sich der Bleicheröder Stadtrat mehrheitlich und wiederholt für eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen und Asylberwerbern ausgesprochen. Daran wolle man auch weiterhin festhalten.
Autor: red

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Kommentare
schnelleschlange
08.09.2015, 19:09 Uhr
Glückwunsch
da kann man die Bewohner von Bleicherode nur beglückwünschen .
I.H.
08.09.2015, 22:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Goldene Aue
09.09.2015, 08:16 Uhr
Glückwunsch
Herzlichen Glückwunsch an die Bleicheröde, da haben sie ja richtig Glück gehabt, dass sie eine so schlechte Bausubstanz haben, oder vielleicht auch einen Bürgermeister der nicht immer "hier" schreit.

Anders schaut es hier anscheinend in der Aue aus. Der Bürgermeister tobt sich auf Facebook und anderen Medien aus, aber zum Beispiel mal eine Bürgerversammlung um auf Fragen konkret zu antworten, oder Ängste zu nehmen, dass gibt es nicht.

Uthleben hat schon eine Erstaufnahmeeinrichtung, gerüchteweise bekommt die Stadt Heringen anscheinend 3. Die alte REWE, der alte Tegut-Markt und der alte NP-Markt.
Die Verunsicherung und Ängste unter den Bewohnern ist da.
Und was passiert:
Es wird abgewiegelt,
es wird geurteilt,
es wird verurteilt.
Ja, das ist Demokratieverständnis.
julipro
09.09.2015, 13:22 Uhr
Dann lieber Aussterben!
Das ist kein Grund für Glückwünsche! Statt die 750.000 zu nehmen und das Gebäude zumindest halbwegs in Stand zu setzen, kuscht Rostek. Die 2,5 Mio scheinen derb an den Haaren herbei gezogen. Das andere Gebäude wäre sicher auch gut geeignet. Woanders werden Flüchtlinge in leerstehenden Supermärkten untergebracht und hier handelt es sich zumindest um richtige Wohnungen.

Machen Sie ruhig so weiter, Herr Rostek! Aber ihre Wählerschaft wird in den nächsten Jahren aussterben und die ganze Stadt gleich mit, wenn nicht endlich für Zuzug gesorgt wird!
Ickarus
09.09.2015, 15:22 Uhr
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Endwelt
09.09.2015, 18:20 Uhr
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