Sa, 10:05 Uhr
05.09.2015
Tierschutzbund fordert einheitliche Regelungen
Exoten gehören nicht in Privathaushalte
Berichte über ausgesetzte und entflohene Reptilien zeigen aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes das solche Tiere nichts in Privathaushalten zu suchen haben. Die so genannten Exoten – egal ob für den Menschen gefährlich oder nicht – können in privater Hand kaum artgerecht gehalten werden, Größe und Lebenserwartung würden zudem oft unterschätzt...
Als Folge landen diese Tiere immer häufiger in den Tierheimen. Oft werden die Ansprüche der Tiere, ihre spätere Größe (z.B. bei Leguanen oder Schlangen) oder ihre hohe Lebenserwartung unterschätzt. Die Tierschützer fordern daher von der Bundesregierung die schnelle Umsetzung des Koalitionsvertrages ein. Aus Tierschutzsicht sei eine bundesweite Regelung erforderlich, verbunden mit einer Positivliste solcher Tiere, welche gehalten werden dürfen.
Wir brauchen dringend Regelungen für Zucht, Handel und Haltung von Wildtieren, denn tausende Tiere leiden in deutschen Wohnzimmern. Überforderung und die Abgabe im Tierheim oder gar das Aussetzen gehen häufig Hand in Hand. Die medienwirksamen Berichte über entlaufene und ausgesetzte Tiere sind nur die Spitze des Eisberges, beschreibt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Situation.
Autor: redAls Folge landen diese Tiere immer häufiger in den Tierheimen. Oft werden die Ansprüche der Tiere, ihre spätere Größe (z.B. bei Leguanen oder Schlangen) oder ihre hohe Lebenserwartung unterschätzt. Die Tierschützer fordern daher von der Bundesregierung die schnelle Umsetzung des Koalitionsvertrages ein. Aus Tierschutzsicht sei eine bundesweite Regelung erforderlich, verbunden mit einer Positivliste solcher Tiere, welche gehalten werden dürfen.
Wir brauchen dringend Regelungen für Zucht, Handel und Haltung von Wildtieren, denn tausende Tiere leiden in deutschen Wohnzimmern. Überforderung und die Abgabe im Tierheim oder gar das Aussetzen gehen häufig Hand in Hand. Die medienwirksamen Berichte über entlaufene und ausgesetzte Tiere sind nur die Spitze des Eisberges, beschreibt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Situation.

