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Do, 11:14 Uhr
20.08.2015
Politische Thüringen-Touren

Ministerielle Visite im Südharz Klinikum

Der August ist die hohe Zeit der politischen Thüringen-Rundreisen. Da schwärmen die Landespolitiker aus und mischen sich unters Volk. Heute war Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner im Landkreis Nordhausen...

Guido Hage erläutert Probleme mit alten Krankenhausbetten. Rechts Ministerin Werner (LINKE) (Foto: nnz) Guido Hage erläutert Probleme mit alten Krankenhausbetten. Rechts Ministerin Werner (LINKE) (Foto: nnz) Vor Ort wurde die Funktionsweise der Reinigung von Betten von Dana Spieß (links) erläutert

Ganz klar, eine Pflichtstation ist bei derartigen Stippvisiten das Südharz Klinikum. Dort unterhielt sich die Ministerin zum Beispiel über die personelle Situation des Hauses, beginnend von den Pflegekräften bis hin zu den Ärzten. Klinik-Geschäftsführer Guido Hage berichtete unter anderem von Erfolgen aber auch von Problemen bei der Rekrutierung im ärztlichen Potential.

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Natürlich hatte auch Heike Werner einiges zu berichten. Derzeit werde am siebten Krankenhausplan gearbeitet, dazu nehme man gern Anregungen von der medizinischen Basis entgegen. Nordhausen steche dabei in der Krankenhauslandschaft als kommunales Haus heraus.

Seitens des Hauses wurden Probleme angesprochen. Zum Beispiel bei der Gesetzgebung in punkto Hygiene. Seit Jahren habe das Klinikum einen Fördermittelantrag für die Sterilisation gestellt, doch es habe sich nichts getan. Das ist die eine Seite, die andere jedoch ist, dass es kein Geld für den Ersatz der bestehenden Anlage gibt, die bereits acht Jahre abgeschrieben ist. Die dritte Facette ist viel interessanter: Der Bund erlässt neue Gesetzlichkeiten zu Hygiene-Standard, die durch die Krankenhäuser umgesetzt werden müssen.

Probleme gibt es auch bei der Ersatzanschaffung von Krankenhausbetten, die unter anderem zwei Jahrzehnte auf dem Buckel haben und die nun einfach mal verschlissen sind. Nur zum Verständnis: Für die Ausstattung eines Krankenhauses ist das Land zuständig.

Ob es nun eine direkte Zusage der Ministerin gab, wurde nicht mitgeteilt. Wichtig für die Geschäftsleitung war aber, dass Informationen oder Probleme aufgenommen wurden.

Nach dem Termin im Südharz Klinikum ging es für die Ministerin dann weiter zur Diakonie in Günzerode.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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