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Di, 15:31 Uhr
18.08.2015
Tod eines Feuerwehrmannes

Auch MP und Innenminister sind bestürzt

Tief betroffen reagierten Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Innenminister Dr. Holger Poppenhäger auf die Nachricht vom Tod eines Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Rustenfelde im Eichsfeldkreis...


„Die Nachricht vom Tod des Kameraden im Einsatz hat mich sehr betroffen gemacht. Hier hat ein Mensch sein Leben im Dienst für die Allgemeinheit verloren. Den Angehörigen bringe ich mein tief empfundenes Mitgefühl entgegen“, erklärte der Ministerpräsident.

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„Ich bin erschüttert. Feuerwehrleute sind jederzeit bereit zum Ausrücken und riskieren oft ihr Leben, um Gefahren für andere abzuwehren. Dieser selbstlose Einsatz hat einem 29-jährigen freiwilligen Feuerwehrmann das Leben gekostet", erklärte der Minister am Dienstag in Erfurt. „Unsere Gedanken“, so Dr. Holger Poppenhäger, „sind in dieser schmerzlichen Stunde bei den Angehörigen und Freunden des getöteten Kameraden."

Innenstaatssekretär Udo Götze machte sich im Eichsfeld gemeinsam mit Landrat Dr. Werner Henning selbst ein Bild von der Lage. Udo Götze sagte den Hinterbliebenen die Unterstützung des Freistaats zu. Zugleich kündigte er eine rasche Aufklärung des Sachverhalts an.

Innenstaatssekretär Udo Götze und Landrat Dr. Werner Henning machten sich am Dienstag vor Ort ein Bild von der Lage. (Foto: Sebastian Schneider) Innenstaatssekretär Udo Götze und Landrat Dr. Werner Henning machten sich am Dienstag vor Ort ein Bild von der Lage. (Foto: Sebastian Schneider)
Nach ersten Erkenntnissen war der junge Mann am Sonntagabend wie viele seiner Kameraden nach dem verheerenden Unwetter alarmiert worden. Am Montag waren Feuerwehrleute am Rustebach eingesetzt, der sich nach den heftigen Regenfällen in einen reißenden Strom verwandelt hatte. Der 29-jährige konnte dort nur noch tot geborgen werden.

Innenminister Dr. Holger Poppenhäger: „Der ehrenamtliche Dienst in Feuerwehren und Rettungskräften ist häufig mit Gefahren für Leib und Leben verbunden. Wir können dies nicht hoch genug würdigen.“
Autor: red

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Kommentare
memento mori
18.08.2015, 20:41 Uhr
die ach so bestürzten Politiker
Wenn ich dieses Reden von unseren Politikern immer höre, wird mir schlecht!

Ich trauere um den im Dienst verstorbenen Kameraden und trauere mit seiner Familie.
Auch den Kameraden spreche ich mein Bedauern aus. Einen Kameraden zu verlieren, ist eine harte Zerreißprobe für die Ortswehr. Vor allem der Wehrführer muss jetzt sehr stark sein. Gilt es, die innere Ruhe zu wahren, die Einsatznachsorge für die Kameraden zu organisieren und überwachen, aber und dies nicht als letztes auch den Staatsanwalt zufrieden zu stellen. Der Brief, dass Ermittlungen gegen ihn als zuständige Führungskraft aufgenommen wurden, ist bald unterwegs.

Was mir aber an dieser Sache fast das Abendessen wieder hochkommen lässt, sind die platten und gebetsmühlenartig vorgetragenen Reden unserer Politiker. Egal welcher Coleur!
Hier wird von der Unterstützung durch den Freistaat gesprochen? Wie wäre es, die Kommunen finanziell so auszustatten, dass solche Unfälle nicht passieren?
Wie war die PSA des Kameraden. Er arbeitete am Wasser. Hatte er eine Rettungsweste an?! Wenn sich die Ortswehr keine Rettungsweste leisten kann, hatte er zumindest eine Schwimmweste an?! Wie sah es mit dem dazugehörigen Auffanggurt und Sicherungsleine aus?! Besaß die Wehr soetwas, war es geprüft?!

In den meisten Wehren ist das erforderliche Sicherungsmaterial nicht vorhanden, veraltet oder defekt. Prüfungen kosten Geld, am Ende kommt noch heraus, dass es ausgesondert werden muss und neu angeschafft werden muss?! Wer hat dafür das Geld??!! Also lassen wir die Prüfung sein!

Dafür müsste Geld da sein, damit könnte man solche Unfälle verhindern!
Aber da versagen alle Parteien, von Schwarz bis Purpur-Rot, alle geben nur Versprechungen oder handeln nach solchen Unfällen.
Politiker widern mich an!

Noch einmal: der Familie und den Kameraden alles gute und viel Kraft in den nächsten Tagen!
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