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Di, 13:35 Uhr
18.08.2015
Keine Ruhe in den Schulen

Bauen in den Ferien

Die Sommerferien hat der Landkreis Nordhausen für zwei größere Baumaßnahmen in Schulen genutzt. Im Gebäude des Humboldt-Gymnasiums in der Nordhäuser Domstraße musste das Dach des Neubaus saniert werden...

Auf dem Humboldt-Dach: Architekten, Bauarbeiter und Verwaltung (Foto: J. Piper) Auf dem Humboldt-Dach: Architekten, Bauarbeiter und Verwaltung (Foto: J. Piper)
Eine fehlerhafte Isolierung des Daches und undichte Fensteranschlüsse hatten zu Folgeschäden am Dachtragwerk und an den Innenbekleidungen geführt, was eine dringende Sanierung erforderlich machte.

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Dafür musste das Dach abgehoben werden, einige Dachbalken und die Fenster erneuert, gut die Hälfte der Dachziegel ausgetauscht und der Innenraum neu isoliert werden. Aufgrund der Brandschutzbestimmungen war diese umfangreiche Baumaßnahme nur in den Ferien möglich.

In dieser Woche hat das Landratsamt das neugedeckte Dach formell baulich abgenommen. Auch der Innenausbau des großen Raumes unterm Dach wird zeitnah fertiggestellt. Dann kann er wieder als Probebühne und für andere schulische Zwecke genutzt werden. Die Kosten dieser Sanierung von rund 200.000 Euro finanziert der Landkreis aus der Schulinvestitionspauschale des Landes, die in diesem Jahr auf rund 1,6 Millionen Euro erhöht wurde.

„Durch die Erhöhung der Mittel vom Land haben wir als Schulträger deutlich mehr Möglichkeiten als in den vergangenen Jahren, in unsere Schulen zu investieren“, so Landrat Matthias Jendricke. „Zusätzlich haben wir die Werterhaltungsmaßnahmen in den Schulen bei unserer Service Gesellschaft gebündelt. Hier stehen zusätzlich noch einmal pro Jahr durchschnittlich 100 Euro für jeden Schüler zur Verfügung.“

Auch die zweite große Baumaßnahme in den Ferien finanziert der Landkreis aus der Schulinvestpauschale. Im Berufsschulzentrum, im Schulteil in der Straße der Genossenschaften wird für rund 250.000 Euro der 1. Bauabschnitt der Brandschutzertüchtigung des Schulgebäudes realisiert. Zunächst wird dafür eines der Treppenhäuser durch den Einbau entsprechende Türen abgeschottet und kann damit zukünftig im Falle eines Brandes rauchfrei gehalten werden.

Außerdem entsteht für bestimmte Unterrichtsräume, die ans Treppenhaus angrenzen, in diesem Zuge ein zweiter baulicher Rettungsweg. Im gesamten Gebäude werden zudem eine Hausalarmanlage sowie eine neue Elektrohauptverteilung installiert. Der Großteil der Arbeiten wird bis Mitte September fertig gestellt sein, endgültig abgeschlossen wird diese Maßnahme dann in den Herbstferien. In den Ferien im Oktober sind auch Brandschutzmaßnahmen in den Grundschulen in Sollstedt und Ellrich geplant.

„Bei den Baumaßnahmen werden wir auch weiterhin vorrangig den Brandschutz ertüchtigen, um hier alle unsere Schulen auf den aktuellen gesetzlich geforderten Stand zu bringen“, sagt Bildungsdezernent Stefan Nüßle. Weiter voran schreitet auch der Bau der neuen Schulsporthalle in Ellrich. Hier entsteht derzeit das Kalzipdach und der Innenausbau beginnt. Die Arbeiten liegen damit im Zeitplan.
Autor: red

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Kommentare
Babette Klingert
18.08.2015, 15:32 Uhr
Da kann sich der OB mal eine Scheibe abschneiden
In der Stadt rührt sich an den Schulen nichts. Im Kreis wird kräftig investiert.
altmeister
19.08.2015, 07:55 Uhr
In der Stadt
....wurde in den letzten Jahren intensiv in den Schulen investiert, da sollte wohl im Moment nicht so der Bedarf an großen Baumaßnahmen sein.
Oder welche gravierenden Dinge sind im Schulbereich der Stadt anstehend?
Ich sehe da an vielen anderen Objekten der Stadt einen massiven Investitionsstau, gerade was die historischen oder stadtbildrelevanten Gebäude betrifft, welche über die Jahre vernachlässigt wurden und jetzt noch werden.
Nordhäuser Freiheit
19.08.2015, 09:28 Uhr
Trotzdem bewegt Jendricke was
Das mus mann ihm lassen. In der Stadt herscht das Gefühl von Lähmung.
Stadtbürger
19.08.2015, 10:29 Uhr
jendricke hat noch gar nichts gemacht
wo bitte hat herr jendricke etwas bewegt? die sanierung der schulen wurde weit vor der landratswahl durch den kreisausschuss und kreistag beschlossen. herr jendricke ist jetzt nur noch das auführende organ.

und welche schule in der stadt hat bitte noch einen sanierungsbedarf? wir haben mit die am besten sanierten schulen in ganz thüringen!

hätten frau rinke und herr jendricke jahrelang nicht sinnlos geld verpulvert für ihre prestige- und prunkbauten (kubibo, flohburg, unterführung etc. pp.), könnten wir uns den wirklich wichtigen dingen in unserer stadt widmen
Ickarus
19.08.2015, 10:51 Uhr
Was bewegt er?
Was bitteschön bewegt Herr Jendricke, sein Fahrzeug oder was?

Dann bitteschön erklären Sie mir was Herr Jendricke für den deutschen Bürger des Landkreises, der sein Lebtag in den Klingelbeutel des Staates einzahlt, denn alles bewegt?
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