Do, 13:34 Uhr
03.06.2004
Gewalt in Familien
Nordhausen (nnz). 20 Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt gibt es in Thüringen, eine davon befindet sich ab sofort in Nordhausen. Wie Betroffene das Frauenhaus oder die Sozialen Dienste erreichen können, erfahren Sie hier.
Die Stadt Nordhausen wurde vom Freistaat Thüringen als eine von 20 Interventionsstellen in Thüringen als ein neuer Baustein im Hilfsnetz zu häuslicher Gewalt anerkannt. Das sagte jetzt Margita Hellriegel, vom Sozialen Dienst der Stadtverwaltung.
Gemeinsam mit dem Frauenhaus wolle man Menschen, die von häuslicher Gewalt bedroht oder betroffen sind, bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen.
In immer mehr Familien können Sorgen und Probleme des täglichen Lebens nicht mehr gelöst werden. Durch Arbeitslosigkeit reicht das Geld nicht und Wünsche können nicht erfüllt werden. Als Folge wandelt sich der Frust nicht selten in Aggressionen. Frauen - aber auch Männer -werden in den Partnerschaften bedroht und misshandelt, aber die Opfer trauen sich oft nicht, Hilfen zu suchen und anzunehmen, sagt die Sozialarbeiterin.
Eine kostenlose und vertrauliche Beratung und Information aber auch die Hilfe und Begleitung bei der Krisenbewältigung bieten das Frauenhaus und der Soziale Dienst an. Das Frauenhaus kann rund um die Uhr angerufen werden (Tel.: 0 36 31/99 03 69 oder 0171/9 79 28 88) und an den Sozialen Dienst, Markt 15, Zimmer 129, Tel.: 0 36 31/6 96-3 14 kann sich jeder Hilfesuchende an den Sprechtagen der Stadtverwaltung Nordhausen wenden.
Bei unmittelbarer Gefahr soll jedoch die Polizei über den Notruf 110 angerufen werden. Die Polizei hat die Aufgabe, die Betroffenen zu schützen und, wenn es gewünscht wird, einen Kontakt zum Frauenhaus oder dem Sozialen Dienst herstellen.
Autor: nnzDie Stadt Nordhausen wurde vom Freistaat Thüringen als eine von 20 Interventionsstellen in Thüringen als ein neuer Baustein im Hilfsnetz zu häuslicher Gewalt anerkannt. Das sagte jetzt Margita Hellriegel, vom Sozialen Dienst der Stadtverwaltung.
Gemeinsam mit dem Frauenhaus wolle man Menschen, die von häuslicher Gewalt bedroht oder betroffen sind, bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen.
In immer mehr Familien können Sorgen und Probleme des täglichen Lebens nicht mehr gelöst werden. Durch Arbeitslosigkeit reicht das Geld nicht und Wünsche können nicht erfüllt werden. Als Folge wandelt sich der Frust nicht selten in Aggressionen. Frauen - aber auch Männer -werden in den Partnerschaften bedroht und misshandelt, aber die Opfer trauen sich oft nicht, Hilfen zu suchen und anzunehmen, sagt die Sozialarbeiterin.
Eine kostenlose und vertrauliche Beratung und Information aber auch die Hilfe und Begleitung bei der Krisenbewältigung bieten das Frauenhaus und der Soziale Dienst an. Das Frauenhaus kann rund um die Uhr angerufen werden (Tel.: 0 36 31/99 03 69 oder 0171/9 79 28 88) und an den Sozialen Dienst, Markt 15, Zimmer 129, Tel.: 0 36 31/6 96-3 14 kann sich jeder Hilfesuchende an den Sprechtagen der Stadtverwaltung Nordhausen wenden.
Bei unmittelbarer Gefahr soll jedoch die Polizei über den Notruf 110 angerufen werden. Die Polizei hat die Aufgabe, die Betroffenen zu schützen und, wenn es gewünscht wird, einen Kontakt zum Frauenhaus oder dem Sozialen Dienst herstellen.

