Mi, 10:59 Uhr
05.08.2015
Förderzusage für neues Bundesprogramm
Neues Bildungsprogramm für Nordhausen
Als einziger Landkreis in Thüringen hat Nordhausen eine Förderzusage für das Bundesprogramm "Bildung integriert" erhalten. Mit den Geldern soll das strategische Bildungsmanagement verbessert werden um den Zugang zu Bildungschancen zu erleichtern und Bildungschancen zu erhöhen...
Der Landkreis Nordhausen hat in dieser Woche eine Förderzusage über rund 260.000 Euro für das Bundesprogramm Bildung integriert erhalten und ist damit der einzige Landkreis in Thüringen, der aktuell in diesem neuen Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.
Das Bundesbildungsministerium unterstützt hier mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds die Entwicklung eines strategischen Bildungsmanagements auf Landkreisebene. Das Projekt startet am 1. September. In den kommenden drei Jahren werden aufgrund von erhobenen Daten zur Bildungslandschaft im Landkreis Nordhausen weitere Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Ich freue mich sehr, dass der Bund uns dabei unterstützt, unsere Bildungsangebote bestmöglich aufzustellen und auch perspektivisch zu sichern, sagte Landrat Matthias Jendricke. Ziele des Programms ‚Bildung integriert‘ sind zum Beispiel, den Zugang zu Bildungsangeboten zu erleichtern und so die Bildungschancen zu erhöhen. Es geht um Fachkräftesicherung und damit zusammenhängend um lebenslanges Lernen, auch um als Region wettbewerbsfähig zu bleiben und das ist für uns ganz wichtig.
Zu Beginn des Projekts werden nun zunächst die vorhandenen Bildungsangebote untersucht, um dann auf Basis der gewonnenen Ergebnisse eine zentrale Steuerung, das kommunale Bildungsmanagement aufzubauen. Konkret zielt dies darauf ab, die einzelnen Bildungsangebote besser aufeinander abzustimmen, um die Zielgruppen in den verschiedenen Generationen noch besser zu erreichen und die zur Verfügung stehenden Mittel für Bildungsarbeit noch effizienter zu nutzen. Einbezogen werden dabei nicht nur die Bildungsanbieter selbst, sondern beispielsweise auch Behörden wie das Jugendamt, die Wirtschaft oder Träger der Jugend- und Seniorenarbeit. Ansatz des neuen Bundesprogramms Bildung integriert ist, dass Bildung ein Schlüsselfaktor für die Standortsicherung und -attraktivität ist und viele soziale Probleme auch auf ungelöste Bildungsfragen und ungleiche Bildungschancen zurückzuführen sind. Das kommunale Bildungsmanagement soll hier Instrumente an die Hand geben, um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken.
Autor: redDer Landkreis Nordhausen hat in dieser Woche eine Förderzusage über rund 260.000 Euro für das Bundesprogramm Bildung integriert erhalten und ist damit der einzige Landkreis in Thüringen, der aktuell in diesem neuen Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.
Das Bundesbildungsministerium unterstützt hier mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds die Entwicklung eines strategischen Bildungsmanagements auf Landkreisebene. Das Projekt startet am 1. September. In den kommenden drei Jahren werden aufgrund von erhobenen Daten zur Bildungslandschaft im Landkreis Nordhausen weitere Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Ich freue mich sehr, dass der Bund uns dabei unterstützt, unsere Bildungsangebote bestmöglich aufzustellen und auch perspektivisch zu sichern, sagte Landrat Matthias Jendricke. Ziele des Programms ‚Bildung integriert‘ sind zum Beispiel, den Zugang zu Bildungsangeboten zu erleichtern und so die Bildungschancen zu erhöhen. Es geht um Fachkräftesicherung und damit zusammenhängend um lebenslanges Lernen, auch um als Region wettbewerbsfähig zu bleiben und das ist für uns ganz wichtig.
Zu Beginn des Projekts werden nun zunächst die vorhandenen Bildungsangebote untersucht, um dann auf Basis der gewonnenen Ergebnisse eine zentrale Steuerung, das kommunale Bildungsmanagement aufzubauen. Konkret zielt dies darauf ab, die einzelnen Bildungsangebote besser aufeinander abzustimmen, um die Zielgruppen in den verschiedenen Generationen noch besser zu erreichen und die zur Verfügung stehenden Mittel für Bildungsarbeit noch effizienter zu nutzen. Einbezogen werden dabei nicht nur die Bildungsanbieter selbst, sondern beispielsweise auch Behörden wie das Jugendamt, die Wirtschaft oder Träger der Jugend- und Seniorenarbeit. Ansatz des neuen Bundesprogramms Bildung integriert ist, dass Bildung ein Schlüsselfaktor für die Standortsicherung und -attraktivität ist und viele soziale Probleme auch auf ungelöste Bildungsfragen und ungleiche Bildungschancen zurückzuführen sind. Das kommunale Bildungsmanagement soll hier Instrumente an die Hand geben, um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken.

