So, 17:44 Uhr
02.08.2015
Spenden übergeben
Wenn der Euro in der Spendenbüchse klingelt...
...kann ein Kind mehr nach Nordhausen fahren. Dreit Tage lang waren die Altstadtoriginale nicht nur mit scharfer Zunge über das 21. Altstadtfest getingelt, sondern auch mit der Spendenbox. Gesammelt wurde für die Dritte-Welt-Initiative, die es Kindern aus der Region um Tschernobyl seit 25 Jahren ermöglicht ein paar unbeschwerte Wochen in Nordhausen zu verbringen...
Gut zwei Wochen haben Sina Hillemann, Übersetzerin Irina Sitnikov, Michael Knopp, Dieter Spieß und andere Helfer mit den 21 Kindern aus der Region um den Katastrophenreaktor in Tschernobyl verbracht.
Man habe viel erlebt und viel Spaß gehabt, sagte Sina Hillemann, und glückliche und strahlende Kinder erleben dürfen. Eine "Erholung für die Seele", meinte auch Irina Sitnikov, die zusammen mit ihrer Tochter die Verständigung zwischen den Kindern und ihren Erwachsenen Gästen etwas erleichtern konnte.
Als sie ankamen, da hatte die Initiative für vier der Kinder noch keine Gasteltern gefunden, das Problem konnte aber in der Zwischenzeit gelöst werden. Die Hilfsbereitschaft der Nordhäuserinnen und Nordhäuser zeigte sich auch auf dem Altstadtfest. Drei Tage lang waren die Altstadtoriginale mit der Spendenbüchse über das Fest getingelt. Am Nachmittag konnte das Trio der Initiative schließlich einen Scheck in Höhe von 1000 Euro überreichen.
Hatten auf dem Fest gesammelt: die Nordhäuser Altstadtoriginale (Foto: Angelo Glashagel)
Für den Leiter der Initiative Dieter Spieß ist das ein guter Anfang, auch wenn noch 11.000 Euro fehlen um die Aktion auch im Jahr 2016 wieder auf die Beine zu stellen. "Es hängt inzwischen alles von der Spendenbereitschaft ab", sagte Spieß und bedankte sich beim Organisator des Festes Sven Bolko Heck, den Altstadtoriginalen und den vielen Helfern und Gasteltern.
Am frühen Nachmittag waren die kleinen Gäste auch selbst auf dem Alstadtfest zu sehen. Zur Feier des Tages hatte man ein kleines Lied, wohlgemerkt auf Deutsch, einstudiert. Kinder wie diese habe sie noch nicht erlebt, sagte Sina Hillemann, "sie sind unglaublich dankbar. Die Kinder bekamen Anziehsachen gespendet, wohlgemerkt aus zweiter Hand, und ihnen standen die Tränen in den Augen".
21 Kinder hat die Dritte Welt Initiative auch in diesem Jahr ein paar schöne Wochen in Nordhausen ermöglichen können (Foto: Angelo Glashagel)
Damit eine Kindergruppe aus Weißrussland auch im kommenden Jahr wieder die Chance hat im Südharz die Seele ein wenig baumeln zu lassen will die Dritte Welt Inititative ihre Bemühungen um Spenden auch dieses Jahr noch fortsetzen. Am 27. September will man vor dem Rathaus einen Familientag organisieren und um Hilfe bitten.
Sina Hillemann, Dieter Spieß und Irina Sitnikov hatten sich zusammen mit anderen Helfern und Gasteltern um die Kinder gekümmert (Foto: Angelo Glashagel)
Aber auch wer anders helfen möchte ist herzlich willkommen, sei es als Gasteltern oder Begleiter. "Jede Hilfe ist wichtig", sagte Michael Knopp. Wer sich vorstellen kann der Initiative unter die Arme zu greifen, der kann sich bei Herrn Spieß unter 03631/ 9549952 oder bei Herrn Knopp unter 0176/22207000 melden.
Angelo Glashagel
Autor: redGut zwei Wochen haben Sina Hillemann, Übersetzerin Irina Sitnikov, Michael Knopp, Dieter Spieß und andere Helfer mit den 21 Kindern aus der Region um den Katastrophenreaktor in Tschernobyl verbracht.
Man habe viel erlebt und viel Spaß gehabt, sagte Sina Hillemann, und glückliche und strahlende Kinder erleben dürfen. Eine "Erholung für die Seele", meinte auch Irina Sitnikov, die zusammen mit ihrer Tochter die Verständigung zwischen den Kindern und ihren Erwachsenen Gästen etwas erleichtern konnte.
Als sie ankamen, da hatte die Initiative für vier der Kinder noch keine Gasteltern gefunden, das Problem konnte aber in der Zwischenzeit gelöst werden. Die Hilfsbereitschaft der Nordhäuserinnen und Nordhäuser zeigte sich auch auf dem Altstadtfest. Drei Tage lang waren die Altstadtoriginale mit der Spendenbüchse über das Fest getingelt. Am Nachmittag konnte das Trio der Initiative schließlich einen Scheck in Höhe von 1000 Euro überreichen.
Hatten auf dem Fest gesammelt: die Nordhäuser Altstadtoriginale (Foto: Angelo Glashagel)
Für den Leiter der Initiative Dieter Spieß ist das ein guter Anfang, auch wenn noch 11.000 Euro fehlen um die Aktion auch im Jahr 2016 wieder auf die Beine zu stellen. "Es hängt inzwischen alles von der Spendenbereitschaft ab", sagte Spieß und bedankte sich beim Organisator des Festes Sven Bolko Heck, den Altstadtoriginalen und den vielen Helfern und Gasteltern. Am frühen Nachmittag waren die kleinen Gäste auch selbst auf dem Alstadtfest zu sehen. Zur Feier des Tages hatte man ein kleines Lied, wohlgemerkt auf Deutsch, einstudiert. Kinder wie diese habe sie noch nicht erlebt, sagte Sina Hillemann, "sie sind unglaublich dankbar. Die Kinder bekamen Anziehsachen gespendet, wohlgemerkt aus zweiter Hand, und ihnen standen die Tränen in den Augen".
21 Kinder hat die Dritte Welt Initiative auch in diesem Jahr ein paar schöne Wochen in Nordhausen ermöglichen können (Foto: Angelo Glashagel)
Damit eine Kindergruppe aus Weißrussland auch im kommenden Jahr wieder die Chance hat im Südharz die Seele ein wenig baumeln zu lassen will die Dritte Welt Inititative ihre Bemühungen um Spenden auch dieses Jahr noch fortsetzen. Am 27. September will man vor dem Rathaus einen Familientag organisieren und um Hilfe bitten.
Sina Hillemann, Dieter Spieß und Irina Sitnikov hatten sich zusammen mit anderen Helfern und Gasteltern um die Kinder gekümmert (Foto: Angelo Glashagel)
Aber auch wer anders helfen möchte ist herzlich willkommen, sei es als Gasteltern oder Begleiter. "Jede Hilfe ist wichtig", sagte Michael Knopp. Wer sich vorstellen kann der Initiative unter die Arme zu greifen, der kann sich bei Herrn Spieß unter 03631/ 9549952 oder bei Herrn Knopp unter 0176/22207000 melden.Angelo Glashagel

