Mo, 12:27 Uhr
27.07.2015
Sperrmüllprobleme in der Bochumer Straße
Sperriger Müll
Eine Blumenhändlerin staunte am morgen nicht schlecht als sie ihren Laden in der Bochumer Straße aufsperren wollte: Vor ihrem Schaufenster stapelte sich der Sperrmüll bis über den Gehweg. Diese "Überraschung" erlebte man in der Bochumer Straße aber nicht zum ersten Mal...
Auf Anfrage erfährt Blumenhändlerin Marianne Krug das der Müll erst Freitag abgeholt werden soll. Fast eine Woche also sollte das zerlegte Mobiliar im Regen vor ihrem Schaufenster stehen. "Der ganze Gehweg war voll", sagte Frau Krug, "das wirft nicht das beste Licht". Es bräuchte andere Regeln bezüglich des Sperrmülls, meint Frau Krug, vor Geschäften sollte dieser nicht abgeladen werden können.
Sie schreitet selbst zur Tat, ruft beim Ordnungsamt und den Stadtwerken an. Erstere kommen mit dem Fotoapparat, letztere wollen versuchen den Sperrmüll noch heute beseitigen, versichert man Frau Krug.
Tatsächlich hätte der Entsorger seinen Müll noch gar nicht auf die Straße stellen dürfen. Am Abholtag sollte der Sperrmüll ab 6 Uhr früh bereit stehen, so die Regel, praktisch wird aber so gut wie niemand in den frühen Morgenstunden anfangen seine alten Möbel rauszuschleppen, deswegen kann man seinen Müll am Abend vor dem Termin bereitstellen, sagte Frau Oswald-Bielefeld, die im Landratsamt im Bereich Abfallwirtschaft tätig ist. Nicht aber vorher, das funktioniere nicht, schon gar nicht an so einer Stelle. Wird der Sperrmüll früher herausgebracht, handelt es sich um eine "illegale Ablagerung" und es droht ein Bußgeld.
In der Regel würde man aber erst einmal versuchen den Kontakt zu den Entsorgenden herzustellen, sagte Frau Oswald-Bielefeld. "In diesem Fall ist alles gut gegangen", sagte sie, "das freut alle Beteiligten." Der Anmelder werde seinen Sperrmüll selber wegräumen und erst zum Termin wieder auf die Straße stellen. So einfach funktioniert das aber nicht immer. "Oft ist das ein Selbstläufer: jemand stellt etwas auf die Straße, jemand anders packt noch etwas hinzu, dann kommt der nächste und am Ende will es niemand gewesen sein", erzählte Frau Oswald-Bielefeld. Grundvorraussetzung dafür das Stadtwerke und Landratsamt dann aktiv werden ist aber, dass jemand einen solchen Vorfall auch meldet.
Und es gibt auch Alternativen. Zum einen könne man sich bevor man seinen Sperrmüll anmeldet beim "Stöbereck" des Liftvereins melden. Das alternative Second-Hand Möbelhaus begutachtet die Sachen vor Ort und nimmt auch manches Stück mit. Die andere Möglichkeit ist die Selbstanlieferung, erklärte Frau Oswald-Bielefeld, die Sperrmülldeponie in Nenzelsrode habe gute Öffnungszeiten, auch am Wochenende. Wer seine Sperrmüllkarte vorzeigt könne seine Sachen auch hier abliefern.
Autor: redAuf Anfrage erfährt Blumenhändlerin Marianne Krug das der Müll erst Freitag abgeholt werden soll. Fast eine Woche also sollte das zerlegte Mobiliar im Regen vor ihrem Schaufenster stehen. "Der ganze Gehweg war voll", sagte Frau Krug, "das wirft nicht das beste Licht". Es bräuchte andere Regeln bezüglich des Sperrmülls, meint Frau Krug, vor Geschäften sollte dieser nicht abgeladen werden können.
Sie schreitet selbst zur Tat, ruft beim Ordnungsamt und den Stadtwerken an. Erstere kommen mit dem Fotoapparat, letztere wollen versuchen den Sperrmüll noch heute beseitigen, versichert man Frau Krug.
Tatsächlich hätte der Entsorger seinen Müll noch gar nicht auf die Straße stellen dürfen. Am Abholtag sollte der Sperrmüll ab 6 Uhr früh bereit stehen, so die Regel, praktisch wird aber so gut wie niemand in den frühen Morgenstunden anfangen seine alten Möbel rauszuschleppen, deswegen kann man seinen Müll am Abend vor dem Termin bereitstellen, sagte Frau Oswald-Bielefeld, die im Landratsamt im Bereich Abfallwirtschaft tätig ist. Nicht aber vorher, das funktioniere nicht, schon gar nicht an so einer Stelle. Wird der Sperrmüll früher herausgebracht, handelt es sich um eine "illegale Ablagerung" und es droht ein Bußgeld.
In der Regel würde man aber erst einmal versuchen den Kontakt zu den Entsorgenden herzustellen, sagte Frau Oswald-Bielefeld. "In diesem Fall ist alles gut gegangen", sagte sie, "das freut alle Beteiligten." Der Anmelder werde seinen Sperrmüll selber wegräumen und erst zum Termin wieder auf die Straße stellen. So einfach funktioniert das aber nicht immer. "Oft ist das ein Selbstläufer: jemand stellt etwas auf die Straße, jemand anders packt noch etwas hinzu, dann kommt der nächste und am Ende will es niemand gewesen sein", erzählte Frau Oswald-Bielefeld. Grundvorraussetzung dafür das Stadtwerke und Landratsamt dann aktiv werden ist aber, dass jemand einen solchen Vorfall auch meldet.
Und es gibt auch Alternativen. Zum einen könne man sich bevor man seinen Sperrmüll anmeldet beim "Stöbereck" des Liftvereins melden. Das alternative Second-Hand Möbelhaus begutachtet die Sachen vor Ort und nimmt auch manches Stück mit. Die andere Möglichkeit ist die Selbstanlieferung, erklärte Frau Oswald-Bielefeld, die Sperrmülldeponie in Nenzelsrode habe gute Öffnungszeiten, auch am Wochenende. Wer seine Sperrmüllkarte vorzeigt könne seine Sachen auch hier abliefern.


