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Do, 13:11 Uhr
16.07.2015
Was wird aus dem Vereinshaus Thomas Mann?

Interesse aus Berlin

Das Vereinshaus Thomas Mann an der Ecke Stolberger Straße/Nebelung-Straße ist sehr sanierungsbedürftig. Die Nutzer des Hauses, die Mitglieder des Kulturbundes für Europa, machen sich seit Monaten Sorgen um die Zukunft der Immobilie. Sie wandten sich an die nnz...

Was wird aus diesem städtischen Gebäude? (Foto: Angelo Glashagel) Was wird aus diesem städtischen Gebäude? (Foto: Angelo Glashagel)
Am 27. Mai stellte die nnz-Redaktion die erste Anfrage an den Eigentümer der Immobilie, die Stadt Nordhausen. Keine Antwort.

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In der vergangenen Woche hakten wird wieder nach. Heute nun ließ das Nordhäuser Rathaus wissen, dass im "Rahmen der Haushaltsgesundung die Stadt verpflichtet ist, über den Verkauf städtischer Immobilien" nachzudenken. Und so habe das Liegenschaftsamt städtische Immobilien noch einmal aktuell vor Ort analysiert. Auch das Vereinshaus.

Die zweite Beigeordnete Hannelore Haase gibt zu, dass dieses Vorgehen im Frühjahr zur Verunsicherung des Kulturbundes, aber auch anderer Nutzer im Gebäude des Thomas-Mann-Klubs geführt habe. Seitens der Stadtverwaltung habe es daraufhin Gespräche mit dem Kulturbund hinsichtlich eines Kaufs des stark sanierungsbedürftigen Gebäudes gegeben.

Der Landesverband habe kein Interesse. Allerdings möchte der Bundesverband des Kulturbunds ein Angebot von der Stadt unterbreitet haben. Bedingung: die Nutzung als Vereinshaus, einschließlich die Vermietung an die jüdische Gemeinde müssen bestehen bleiben. Zur Zeit werde im Nordhäuser Rathaus ein entsprechendes Angebot für den Bundesvorstand des Kulturbundes erarbeitet. Dabei sei zu berücksichtigen, dass das Gebäude unter Denkmalschutz stehe und es ist nicht beabsichtigt sei, diesen aufzuheben.

Und nun plötzlich, nach Monaten der Verunsicherung, seien die Nutzer des Vereinshauses angeschrieben worden. Darin wird unter anderem eine Versammlung der Nutzer angekündigt, in der es weitere Informationen geben soll.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
tropensturm
16.07.2015, 17:47 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Franz Tabak
16.07.2015, 18:05 Uhr
Weitere Informationen?
Warum die Geheimniskrämerei?

Wie wäre es stattdessen, andere städtische Immobilien zu verkaufen, wie beispielsweise den Klotz hinter dem Rathaus? (sog. Kulturbibliothek nebst "Anhang")

Oder wie wäre es mit dem Glaskasten in der Altstadt? (Museum Flohburg)

Oder laufen auf diesen Immobilien etwa noch Hypotheken/Kredite?

Wie steht es um den Verkauf des alten Bibliotheksgebäudes in der Wilhelm-Nebelung-Straße?

Jetzt bin ich gespannt, was CDU, SPD, LINKE, Grüne, FDP und andere Gruppierungen und Besserwisser dazu zu melden haben!
Rainer H.
16.07.2015, 18:37 Uhr
Verkauf Thomas Mann Vereinshaus
Von den Verkaufsvorstellungen des Hauses weiß man doch schon länger. Der Kultuirbund ließ doch sogar prüfen, ob man das Gebäude überhaupt verkaufen könne, weil es ja ursprünglich gestiftet wurde. Aber es ist verkäuflich.
Auch Lindenhof und ehemalige Bibliothek stehen zum Verkauf, wie hier in der nnz schon berichtet wurde.
Zukunft
16.07.2015, 22:03 Uhr
Preise
Was soll denn das Vereinshaus Thomas Mann kosten? Will die Stadt hier Millionen erzielen, um Investitionen durchführen zu können oder wird es "verscherbelt"?
Pe_rle
16.07.2015, 22:58 Uhr
Zwangsverkäufe
weil wir so tolle Politiker aller Parteien hier in der Stadt haben ,
wird es jetzt zu Zwangsverkäufen schöner alter Immobilien kommen.
Jahrelang sinnlos die Hand bei Abstimmungen gehoben und jetzt haben wir den Salat.
Ich würde vorschlagen ,das Rathaus gleich mit zu verkaufen und die Stadtratssitzungen am Brunnen vorm Rathaus abzuhalten.
Da sieht man wieder was man von Politikern halten kann,für den Betonklotz hinterm Rathaus kommen die schönsten Häuser der Stadt unter den Hammer.
Eins bleibt in Erinnerung,die schönen Abende die wir in den Vereinen im Thomas Mann Klub verbringen durften.
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