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Di, 17:16 Uhr
14.07.2015
Humboldts Latein Eleven in Trier

Romani ite domum

Porta Nigra, Kaiserthermen, das Amphitheater und viele Artefakte - als besonderen Ausflug erkundeten die Lateinschüler des Humboldtgymnasiums "Augusta Treverorum", heute besser bekannt als die Stadt Trier. Denn hier sind die Spuren der alten Römer noch sichtbar...

Durch die Organisation der Lateinlehrer Frau Walther und Herr Onnen war es uns Schülern der zehnten und elften Klasse des Humboldtgymnasiums möglich, eine Reise nach Trier und Umgebung anzutreten.

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Nach einer vormittagfüllenden Busfahrt kamen wir um etwa 14 Uhr am Montag an. Gleich machten wir uns von der Jugendherberge in die Stadt auf, wo wir zunächst die Porta Nigra sahen, aber umgehend weiter zu den Kaiserthermen eilten. Diese riesigen, heute unterirdischen Befunde stellten sich nicht nur als kulturell interessant, sondern auch als angenehme Abkühlung von sommerlichen 30°C und mehr heraus. Im Anschluss daran besuchten wir das Trierer Amphitheater, welches beeindruckend groß und gut erhalten ist. Somit war schon unser Anreisetag prall gefüllt und wir haben uns das Abendbrot in der Jugendherberge verdient.

Der Dienstag sollte der arbeitsreichste Tag werden. Zehn Uhr morgens, nach Besichtigung der Viehmarktthermen, wurden wir durch das Rheinische Landesmuseum geführt, Themen waren Archäologie im Allgemeinen, dann, bezogen auf Trier, spezielle (Be-)Funde wie etwa Münzen aus der römischen Kaiserzeit, römische Grabdenkmäler und das Monnus-Mosaik. An die Führung anschließend konnten wir einen Aufgabenkatalog zu den Exponaten abarbeiten.

Auf Erkundungstour in "Augusta Treverorum"  - Humboldts Lateinschüler besuchten Trier (Foto: Erik Onnen) Auf Erkundungstour in "Augusta Treverorum" - Humboldts Lateinschüler besuchten Trier (Foto: Erik Onnen)

Nachmittags stand ein Besuch von Konstantinbasilika und Dom auf dem Plan. Danach hatten wir eine Stunde Freizeit und Essen in der Jugendherberge, bevor es erneut in die Stadt zur Porta Nigra, diesmal aber etwas intensiver, ging. Wir erhielten den Rundgang nämlich von einer römischen Stadtwache, die uns dazu einlud, Trier ebenfalls diesen Dienst zu erweisen. Später entpuppte sich diese facettenreiche Wache auch noch als Künstler für Wandmosaike aus der Kirchenzeit und erklärte uns, dass dieses Stadttor nur durch seine neue Funktion als Doppelkirche und den dort vollbrachten Wundern einem Abriss entging. Um kurz vor zehn war dann auch dieser ereignisreichste Tag für uns zu Ende.

Am Mittwoch ging es vormittags mit dem Bus zur Villa Nennig in das Saarland, wo wir uns ein großes und gut erhaltenes Mosaik ansehen konnten und einen kurzen Film über das antike Villengebäude sahen. Danach begaben wir uns zur Villa Borg, in der wir eine ausführliche „Living History“-Führung von einem Sklaven bekamen, der vor seiner Versklavung Arzt gewesen war. Er gab uns sehr anschaulich und detailliert eine Vorstellung des Lebens in einer ländlichen Villa. Nach einem weiteren kürzeren Stück im Bus und einer kleinen Pause zum Essen besorgen, ging es in den römischen Merkurtempel in Tawern, welcher uns als eine Art „Autobahnkirche“ vorgestellt wurde. Die Führung erhielten wir von einem Mitglied des Vereins „antikes Tawern“. Sie war sehr interessant. Den Rest des Tages verbrachten wir nach dem Abendessen in der Jugendherberge.

Am letzten Tag fuhren wir zuerst nach Bad Homburg, wo wir eine letzte Führung über das Kastell Saalburg am Limes erhielten. Am Ende dieser wurden drei unserer Mitschüler wie echte Römer in den Rollen Ehefrau (matrona), Senator und Soldat (miles) angekleidet, was aufgrund der amüsanten Gestaltung der allgemeinen Belustigung der Gruppe diente. Danach traten wir jedoch leider die endgültige Heimreise nach Nordhausen an, wo wir gegen 18.45 Uhr ankamen.
Julius Manig, Konstantin Wrede (11/3)
Autor: red

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