Mo, 15:12 Uhr
13.07.2015
nnz-Forum:
"Das Volk auf der nnz"
Am Freitag veröffentlichte die nnz Fandungsfotos eines Betrügerpärchens. Die beiden hatten mutmaßlich eine Handtasche gestohlen und waren bei der Benutzung der ec-Karte von der Automatenkamera aufgenommen worden. Dazu die Anmerkungen eines nnz-Lesers...
Auf den Bildern zu sehen ist ein Herr in bunten T-Shirt mit Baseballmütze, welche in Kombination mit einer Sonnenbrille nichts von seinem Gesicht erkennen lässt. Die Frau trägt braune, hinter dem Kopf zusammengebundene Haare.
In den Kommentaren zu diesen Bildern ist zu lesen: Das können doch nur die sogenannten Fachkräfte sein und keine Deutschen. Selbstverständlich weiß jeder, was mit sogenannte Fachkräfte gemeint ist: gewöhnlich die Umschreibung einer, einem gewissen Gedankengut nahestehenden, Klientel (die natürlich nicht rechts, sondern bestenfalls besorgt ist, sagen wir mal, nationalistisch) für mutmaßlich kriminelle Migranten, Flüchtlinge, Ausländer, eben DIE, denn außerdem, Achtung: Deutsche klauen keine ec-Karten.
Ich möchte an diesem Punkt kurz aus den AGB’s der nnz zitieren: Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird. Allein von der Haarfarbe einer Person – bei Überwachungskameras üblicher schlechter Bildauflösung – auf sogenannte Fachkräfte zu schließen finde ich persönlich schon mal mutig, oder auch dummdreist, je nach betrachtungsweise. Die nnz kennzeichnet den Kommentar durch seine Veröffentlichung darüber hinaus scheinbar auch als passend, bereichernd und wohlwollend.
Nun wird mir in meinem Umfeld immer wieder gesagt: Lies doch die nnz nicht mehr. Schau dir die Kommentare doch nicht an. Du weißt doch inzwischen, was auf der nnz für Volk unterwegs ist. Klick doch die ganze Seite nicht mehr an. Das mag richtig sein, die BILD-Zeitung würde ich ja auch nicht mit der Kneifzange anfassen.
Allerdings hat die nnz die Anziehungskraft eines Verkehrsunfalls: man muss doch immer wieder hinschauen. Und gegen ganz besonders heftige, nationalistische Kommentare muss man, meinem Empfinden nach, vorgehen. Man stelle sich die GIDA-Aufmärsche – Verzeihung, Abendspaziergänge – ohne Gegendemonstration vor. Der Verfasser des Kommentares Das können doch nur die sogenannten Fachkräfte sein und keine Deutschen. käme von sich aus sicherlich auch nie auf den Gedanken, sich als rechts einzustufen. Nein, man ist ja nur besorgt und hat in der nnz eine Plattform, welche dies auch offiziell würdigt.
Nun, langer Rede kurzer Sinn: ich kommentiere den Kommentar und frage die nnz gleichzeitig an, ob sie es wirklich nötig hat, solch nationalistischem, schon volksverhetzenden Scheiß immer wieder ein Sprachrohr zu bieten. Der Kommentar wird nicht veröffentlicht.
Er war wahrscheinlich unpassend, inhaltlos oder beleidigend.
Ronald Winter
Kommentare bitte nur mit Klarnamen
Autor: redAuf den Bildern zu sehen ist ein Herr in bunten T-Shirt mit Baseballmütze, welche in Kombination mit einer Sonnenbrille nichts von seinem Gesicht erkennen lässt. Die Frau trägt braune, hinter dem Kopf zusammengebundene Haare.
In den Kommentaren zu diesen Bildern ist zu lesen: Das können doch nur die sogenannten Fachkräfte sein und keine Deutschen. Selbstverständlich weiß jeder, was mit sogenannte Fachkräfte gemeint ist: gewöhnlich die Umschreibung einer, einem gewissen Gedankengut nahestehenden, Klientel (die natürlich nicht rechts, sondern bestenfalls besorgt ist, sagen wir mal, nationalistisch) für mutmaßlich kriminelle Migranten, Flüchtlinge, Ausländer, eben DIE, denn außerdem, Achtung: Deutsche klauen keine ec-Karten.
Ich möchte an diesem Punkt kurz aus den AGB’s der nnz zitieren: Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird. Allein von der Haarfarbe einer Person – bei Überwachungskameras üblicher schlechter Bildauflösung – auf sogenannte Fachkräfte zu schließen finde ich persönlich schon mal mutig, oder auch dummdreist, je nach betrachtungsweise. Die nnz kennzeichnet den Kommentar durch seine Veröffentlichung darüber hinaus scheinbar auch als passend, bereichernd und wohlwollend.
Nun wird mir in meinem Umfeld immer wieder gesagt: Lies doch die nnz nicht mehr. Schau dir die Kommentare doch nicht an. Du weißt doch inzwischen, was auf der nnz für Volk unterwegs ist. Klick doch die ganze Seite nicht mehr an. Das mag richtig sein, die BILD-Zeitung würde ich ja auch nicht mit der Kneifzange anfassen.
Allerdings hat die nnz die Anziehungskraft eines Verkehrsunfalls: man muss doch immer wieder hinschauen. Und gegen ganz besonders heftige, nationalistische Kommentare muss man, meinem Empfinden nach, vorgehen. Man stelle sich die GIDA-Aufmärsche – Verzeihung, Abendspaziergänge – ohne Gegendemonstration vor. Der Verfasser des Kommentares Das können doch nur die sogenannten Fachkräfte sein und keine Deutschen. käme von sich aus sicherlich auch nie auf den Gedanken, sich als rechts einzustufen. Nein, man ist ja nur besorgt und hat in der nnz eine Plattform, welche dies auch offiziell würdigt.
Nun, langer Rede kurzer Sinn: ich kommentiere den Kommentar und frage die nnz gleichzeitig an, ob sie es wirklich nötig hat, solch nationalistischem, schon volksverhetzenden Scheiß immer wieder ein Sprachrohr zu bieten. Der Kommentar wird nicht veröffentlicht.
Er war wahrscheinlich unpassend, inhaltlos oder beleidigend.
Ronald Winter
Kommentare bitte nur mit Klarnamen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.


