Do, 20:34 Uhr
09.07.2015
Landrat zu Gast bei den Bürgermeistern
Gestern trafen sich im Ellricher Rathaus die Mitglieder des Kreisverbandes Nordhausen zu ihrer 2. Sitzung diesen Jahres. Hierzu war der neu gewählte Landrat, Matthias Jendricke, geladen...
Jendricke informierte über seine zukünftige Arbeit als Landrat. Schwerpunkte seines Berichtes bildeten die Finanzmittel und Themen zur Funktional- und Gebietsreform.
Zum Thema Finanzen informierte er über die Möglichkeiten der Bedarfszuweisungen und Überbrückungshilfen für die Kommunen und sagte seine volle Unterstützung zu. Die Umlagesätze für die Kreis- und Schulumlagen sollen stabil bleiben, was die Bürgermeister begrüßten.
Sind doch viele Kommunen im Landkreis bereits am finanziellen Limit angelangt. Zum Finanzausgleichsgesetz des Freistaates wünschte sich der Landrat, dass die Finanzmittel nicht nur pro Einwohner berechnet, sondern durch die Kombination eines Sockelbetrages und der Einwohnerzahl zugewiesen werden. Dies würde zu einer besseren finanziellen Ausstattung sowie Planungssicherheit bei den Kommunen führen.
Die geplante Funktional- und Gebietsreform, welche noch in diesem Jahr durch die Verabschiedung eines Leitbildes eingeläutet wird, begrüßt Matthias Jendricke. Sind doch hiermit Behördenfusionen und die Bildung von Anstalten für Aufgaben im übertragenen Wirkungskreis möglich.
Kritisiert wurde von den Bürgermeistern die Auflage der Landesregierung, die Realsteuerhebesätze zur Deckung des eigenen Finanzbedarfs zu erhöhen, obwohl diese vor der Wahl eine weitere Erhöhung ausschloss. Weiter forderten die Bürgermeister eine dringende Nachbesserung bei der Finanzierung der Kitas.
Autor: redJendricke informierte über seine zukünftige Arbeit als Landrat. Schwerpunkte seines Berichtes bildeten die Finanzmittel und Themen zur Funktional- und Gebietsreform.
Zum Thema Finanzen informierte er über die Möglichkeiten der Bedarfszuweisungen und Überbrückungshilfen für die Kommunen und sagte seine volle Unterstützung zu. Die Umlagesätze für die Kreis- und Schulumlagen sollen stabil bleiben, was die Bürgermeister begrüßten.
Sind doch viele Kommunen im Landkreis bereits am finanziellen Limit angelangt. Zum Finanzausgleichsgesetz des Freistaates wünschte sich der Landrat, dass die Finanzmittel nicht nur pro Einwohner berechnet, sondern durch die Kombination eines Sockelbetrages und der Einwohnerzahl zugewiesen werden. Dies würde zu einer besseren finanziellen Ausstattung sowie Planungssicherheit bei den Kommunen führen.
Die geplante Funktional- und Gebietsreform, welche noch in diesem Jahr durch die Verabschiedung eines Leitbildes eingeläutet wird, begrüßt Matthias Jendricke. Sind doch hiermit Behördenfusionen und die Bildung von Anstalten für Aufgaben im übertragenen Wirkungskreis möglich.
Kritisiert wurde von den Bürgermeistern die Auflage der Landesregierung, die Realsteuerhebesätze zur Deckung des eigenen Finanzbedarfs zu erhöhen, obwohl diese vor der Wahl eine weitere Erhöhung ausschloss. Weiter forderten die Bürgermeister eine dringende Nachbesserung bei der Finanzierung der Kitas.


