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Do, 10:10 Uhr
09.07.2015

Flüchtlingszahlen stiegen rasant

Ende 2014 erhielten in Thüringen 8.552 Personen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3.745 Personen oder 77,9 Prozent mehr als am Ende des Jahres zuvor. Vor allem die Zahl der Flüchtlinge aus Afrika stieg prozentual gesehen enorm an...

Der größte Anteil der Regelleistungsempfänger stammte aus Europa (49,8 Prozent oder 4.259 Personen). Im Vorjahresvergleich ist das ein Plus von 70,0 Prozent bzw. 1.754 Personen. Darunter besaßen 2.413 Personen die serbische, die kosovarische oder die montenegrinische Staatsangehörigkeit oder die eines der Vorgängerstaaten (Jugoslawien bzw. Serbien und Montenegro).

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Weitere 582 Personen waren im Besitz eines mazedonischen Passes (13,7 Prozent) und 581 Regelleistungsempfänger stammten aus der Russischen Föderation (13,6 Prozent).

Mit 948 Personen am 31.12.2014 hat sich die Zahl der Regelleistungsempfänger aus Afrika im Vorjahresvergleich mehr als verzehnfacht. Darunter stammten 653 Personen aus Eritrea (68,9 Prozent), weitere 232 Personen aus Somalia (24,5 Prozent). Von den 3.049 Leistungsempfängern, die aus Asien kamen, besaßen 42,8 Prozent die syrische Staatsangehörigkeit (1.304 Personen). 744 Personen stammten aus Afghanistan (24,4 Prozent) und 324 Personen aus dem Irak (10,6 Prozent).

Das Durchschnittsalter der Leistungsempfänger am Jahresende 2014 sank im Vergleich zu 2013 von 25 Jahren auf 24,2 Jahre. Etwa ein Drittel der Asylbewerber (29,9 Prozent) waren Kinder im Alter von unter 15 Jahren und ein Achtel Jugendliche im Alter von 15 und unter 21 Jahren (12,1 Prozent). Weitere 52,4 Prozent befanden sich im Alter von 21 bis unter 50 Jahren, während 5,5 Prozent der Asylbewerber am 31.12.2014 das 50. Lebensjahr bereits vollendet hatten.

Drei Viertel (72,4 Prozent bzw. 6.193 Personen) der Regelleistungsempfänger besaßen Ende 2014 eine Aufenthaltsgestattung.

Im Jahr 2014 wurden 44,6 Millionen Euro für Asylbewerberleistungen verausgabt. Das waren 14,5 Millionen Euro bzw. 48,3 Prozent mehr als im Jahr 2013.
Autor: red

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