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Di, 13:39 Uhr
07.07.2015

Vom Südharz ins Unterallgäu

Den Partnerkreis des Landkreises Nordhausen, das Unterallgäu in Bayern, besuchten am Wochenende die Ministerin Birgit Keller und Landrat Matthias Jendricke. Dabei sei es nicht nur um den Austausch der Verwaltungen gegangen sondern auch um das Kennenlernen der Unternehmen. Und dann war da noch das "Frundsbergfest"...

Der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather hatte in die Kreisstadt Mindelheim zum Frundsbergfest eingeladen, das alle drei Jahre der Verein Frundsberg Festring veranstaltet. "Die Partnerschaft der Landkreise Unterallgäu und Nordhausen ist eine Geschichte der Einheit", betonte Ministerin Birgit Keller.

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Sie habe sich von der Unterstützung beim Verwaltungsaufbau in den ersten Jahren nach der Wende zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe entwickelt. Auch Hans-Joachim Weirather hob den Mehrwert für beide Kreise hervor. Die Einladung ins Unterallgäu hatte der Landrat ausgesprochen, als Birgit Keller noch Landrätin in Nordhausen war. Nun besichtigte sie als Landwirtschaftsministerin den Viehweidhof in Hausen, in dem sich Familie Kerler um 600 Milchkühe kümmert und die bekannte Molkerei Ehrmann beliefert. Auch Landrat Matthias Jendricke zeigte sich beeindruckt von dem modernen Familienbetrieb. "Die Partnerschaft unserer Landkreise lebt nicht nur vom Austausch der Verwaltungen, sondern gerade auch vom Kennenlernen von Unternehmen in beiden Regionen", sagte Jendricke.

Zum Erfahrungsaustausch trafen sich zudem Mitarbeiter des BürgerServiceZentrums und der Zulassungsstelle und Fahrerlaubnisbehörde des Unterallgäuer Landratsamtes. Außerdem ging es um die Straßenbewirtschaftung, die im Unterallgäu der landkreiseigene Bauhof übernimmt, in Nordhausen die Service Gesellschaft.

Landrat Matthias Jendricke und Ministerin Birgit Keller weilten zum Erfahrungsaustasch im Unterallgäu (Foto: Jessica Pieper)
Landrat Matthias Jendricke und Ministerin Birgit Keller weilten zum Erfahrungsaustasch im Unterallgäu (Foto: Jessica Pieper)
Landrat Matthias Jendricke und Ministerin Birgit Keller weilten zum Erfahrungsaustasch im Unterallgäu (Foto: Jessica Pieper)
Landrat Matthias Jendricke und Ministerin Birgit Keller weilten zum Erfahrungsaustasch im Unterallgäu (Foto: Jessica Pieper)

Ministerin Birgit Keller und die Delegation aus Nordhausen mit Landrat Matthias Jendricke und den beiden Beigeordneten Jutta Krauth und Stefan Nüßle empfing auch der Bürgermeister von Mindelheim Dr. Stephan Winter gemeinsam mit Hermann Schuster, dem 1. Vorsitzenden des Festrings sowie Georg von Frundsberg und seine Gemahlin Anna von Lodron, in deren Rollen das Ehepaar Hannes und Brigitte Weber für die Festtage schlüpft.

Dabei trugen sich Keller und Jendricke ins Goldene Buch der Stadt und des Landkreises ein. Beim Besuch des Festumzuges kamen sie mit dem Staatssekretär des Bayerischen Wirtschaftsministeriums Franz Josef Pschierer ins Gespräch zu Themen wie Infrastrukturprojekte, Finanzausgleich und der Struktur beider Landesregierungen. Der historische Festumzug mit rund 2.500 Mitwirkenden war einer der Höhepunkte des zehntägigen Frundsbergfestes, eines der größten Bürgerfeste Schwabens. Es erinnert an den einstigen Herren der Mindelburg Georg von Frundsberg (1473 - 1528), der in der Umbruchzeit vom Mittelalter zur Renaissance mit seinen Landsknechten für Karl V. und Maximilian I. in zahlreichen Schlachten kämpfte. Von ihm soll der Ausspruch "Viel Feind, viel Ehr" stammen.

Beim Frundsbergfest begeben sich die Mindelheimer seit 1855 auf eine Zeitreise und lassen durch die ganze Stadt spätmittelalterliches Flair wehen - mit Lagern der Landsknechte, mittelalterlichen Märkten, historischem Handwerk, Fahnenschwingern, zahlreichen Aufführungen, Musik und Tanz. "Es ist beeindruckend, wie sich die Mindelheimer mit ihrer Stadt identifizieren und mit wie viel ehrenamtlichen Engagement so viele Einwohner dieses Fest vorbereiten und so authentisch gestalten", so Matthias Jendricke. Für Jendricke war es der erste Besuch als Landrat im Partnerlandkreis Unterallgäu, mit dem Nordhausen seit Anfang der 90er Jahre kooperiert. Im kommenden Jahr ist ein Gegenbesuch der Bayern in Thüringen geplant.
Autor: red

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Kommentare
Nordhäuser Freiheit
07.07.2015, 14:06 Uhr
Klüngelüngelüng: Rot-Rot-Schwarz auf Dienstreise
Na, da sage noch einer, in NDH gäbs Parteieinstreit!

Erst ein schönes Sommerfest parteiübergreifend auf Steuerzahlerkosten und dann ne sonnige Sause mit Dienstreise-Jendricke.

Gehabt Euch wohl, für einige Jugendträger fallen die Sommerfreizeiten aus, weil kein Geld da ist.
NDHler
07.07.2015, 14:25 Uhr
Nordhäuser Freiheit
Sie haben es immer noch nicht begriffen, was? Das Sommerfest hat die Sparkasse gesponsert! Und die nimmt bekanntlich keine Steuern ein! Manchmal ist es schon wichtig, sich auch mal überregional zu informieren. Der Blick über den Tellerrand lohnt sich immer, vielleicht auch mal für sie!
Hauptsache nöln!
Eckenblitz
07.07.2015, 14:35 Uhr
Sparkasse
dieser verein nimmt wohl keine steuern ein, aber denken sie einmal daran, wo das viele geld herkommt? da sind kontoführungskosten, überziehungszinsen und vieles mehr, erinnern sie sich noch an den letzten artikel über die sparkasse? 25.06.2015
Nordhäuser Freiheit
07.07.2015, 14:39 Uhr
Das Fest hat das Landratsamt mitbezahlt! Auch die Kreissparkasse.
Nicht schwindeln, ndhler, das Landratsamt hat das Fest mitfinanziert.
murmeltier
07.07.2015, 14:42 Uhr
Lieber Ratsknecht
Ich vermute, die Kategorien Geld und Gewinn gehen Ihnen völlig ab. Vermutlich nur bei Ihnen selbst. Natürlich verdient die KSK Geld - auch mit Kontoführungsgebühren. Schließlich bietet sie eine Leistung an.

Wenn aber eine Privatbank in Nordhausen ein kostenloses Konto anbietet, die seit Jahren von Steuergeldern gestützt wird, dann kann ich das nicht verstehen. Aber Sie freuen sich vermutlich über billige Angebot.
Mister X
07.07.2015, 16:26 Uhr
@murmeltier
Sie ziehen hier über Personen her, nur weil Sie, wie Sie sagen: „ Aber Sie freuen sich vermutlich über billige Angebot.“ Über den Artikel vom 25.06.2015 verlieren sie kein Wort.
Übrigens ich bin auch bei einer billig Bank, wie sie es nennen. Wie wäre es denn, wenn Sie zu dem bewussten Artikel einmal Stellung beziehen?
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