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Fr, 10:22 Uhr
29.05.2015

Jeder 24. Thüringer stirbt an Folgen des Rauchens

Im Jahr 2013 verstarben 1.137 Thüringer an den Folgen des Rauchens. Damit wurden bei jedem 24. Verstorbenen die Folgen des Rauchens als Todesursache von den Ärzten diagnostiziert. Das teilte heute das Thüringer Landesamt für Statistik mit. Männer sind dabei wesentlich öfter betroffen...

Im Jahr 2013 verstarben 1.137 Thüringer an den Folgen des Rauchens. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik war das ein Anstieg um 35 Personen bzw. 3,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2004 (1.102 Sterbefälle). Der Anteil an den Sterbefällen insgesamt betrug 4,1 Prozent. Damit wurden bei jedem 24. Verstorbenen die Folgen des Rauchens als Todesursache von den Ärzten diagnostiziert. Im Jahr 2004 war dies jeder 23. verstorbene Thüringer. Das mittlere Sterbealter stieg in den letzten zehn Jahren von 68,9 Jahre auf 70,6 Jahre an.

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2013 betrug die Sterbeziffer 52,5 Personen je 100.000 der mittleren Bevölkerung (2004: 46,6). An den für Raucher symptomatischen Erkrankungen verstarben rund drei Mal mehr Thüringer Männer (873 Personen) als Frauen (264 Personen). Zu den tabakbedingten Sterbefällen zä;hlen die Todesursachen Lungenkrebs (1 106 Sterbefälle), Kehlkopfkrebs (28 Sterbefälle) und Luftröhrenkrebs (3 Sterbefälle).

Im Jahr 2013 wurden in den 44 Thüringer Krankenhäusern 7 627 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit einer Hauptdiagnose, die in einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden kann, durchgeführt. Das entsprach in den letzten zehn Jahren einem An- stieg um 17,0 Prozent (2004: 6 521 Fälle). Von diesen Behandlungsfällen entfielen 5 706 Fälle (74,8 Prozent) auf männliche und 1 921 Fälle (25,2 Prozent) auf weibliche Patienten. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 7,0 Tage.

Im Jahr 2004 waren es noch 9,4 Tage.
In den 26 Thüringer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 100 Betten hielten sich im Jahr 2013 mit einer „tabakbedingten“ Hauptdiagnose 553 Patienten (353 Männer und 200 Frauen) auf. Im Jahr 2004 waren es 602 Behandlungsfälle (455 Männer und 147 Frauen).
Autor: red

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