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Do, 10:40 Uhr
20.05.2004

Team in black

Nordhausen (nnz). Geht es noch besser? Das war eine der Fragen, die sich gestern rund 1.500 Besucher einer gigantischen Party auf dem Nordhäuser Petersberg stellten. Eingeladen hatte ein Unternehmen, das wie fast kein anderes mit der Stadt Nordhausen verwurzelt ist. Die nnz nahm die Einladung an und nach dem Staunen gibt’s nun den Bericht.

Team in black (Foto: nnz) Team in black (Foto: nnz)


Die Autohaus-Peter-Gruppe wollte mit einer Einladung „lediglich“ auf die Eröffnung der Hallenschau unter dem Thema „Ihr guter Stern in Sachen Grün“ verweisen. Herausgekommen war eine private Party, wie sie Nordhausen noch nicht erlebt hatte. Waren es 1.500 Gäste, waren es vielleicht 1.700 oder 1.800? Das Nachzählen war müßig. Die Mischung der Gäste machte es aus. Ministerpräsident und Bürgermeister, Kunden des Autohauses Peter und Minister, Geschäftsführer von Unternehmen, Gemeinderäte – sie alle bevölkerten am Abend den Petersberg.

Das Programm war hervorragend inszeniert. Zuerst konnte man sich am Fuße des Petersberges von einer gelungenen Symbiose aus Auto und Garten erfreuen. Da waren Cabrios eingebuddelt worden, ein Smart wurde mit Rasen bepflanzt, ein schwerer Geländewagen thronte in einem wilden Hain aus Gewächsen. Die Besucher der Hallenschau kamen schon hier aus dem Staunen kaum heraus.

Danach ging es dann rauf zum Petriturm. Auch da passte alles. Selbst die Reden der Politiker waren hörenswert, weil kurzweilig im wahrsten Sinne des Wortes. Helmut Peter begrüßte die Partygäste und gab kund, das er mehrfach im Vorfeld des Events mit dem lieben Gott über das gestrige Wetter gesprochen habe. Kenner wissen, der Mann kann verhandeln. Und man mußte dem Macher aus Nordhausen schon ganz genau zuhören. Vielen ist er bekannt als der Mann der direkten Meinung, gestern waren es die Nebensätze. Er begrüßte seine Gäste auch im Namen seines Sohnes Andreas, machte damit klar, daß die nächste Peter-Generation langsam aber sicher ins Steuerhaus vorrückt.

Helmut Peter sprach das aus, was nicht nur den Machern der LGS auf dem Herzen lag. „Ich bin stolz auf diese, meine Stadt, stolz auf das, was hier in den zurückliegenden Jahren geschehen ist“, sagte der, der als erster einen Sponsorenvertrag unterschrieben hatte. Damals, vor vier Jahren, war auf dem Platz vor dem Rathaus der erste bunte LGS-Smart übergeben worden. Damals sei es der Farbtupfer gewesen, so Peter. „Heutzutage wäre der bunter Smartie nicht mehr zu erkennen. Er geht jetzt unter in einem Ambiente rund um das Rathaus, welches für die Veränderung in dieser Stadt steht“.

Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) gratulierte der Stadt Nordhausen noch einmal für die gelungene Gartenschau. Er machte aber auch deutlich, daß Nordhausen mit der Ausrichtung der LGS die Chance für eine strukturelle Veränderung hervorragend gelöst habe. „Diese Entwicklung muß weitergehen, wir dürfen uns nicht immer bemitleiden, zupacken ist angesagt“, so Althaus.

„Mit dieser Landesgartenschau hat sich ein neues Wir-Gefühl entwickelt“, meinte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). War es schon fast verlorengegangen? – fragte sie in die Menge. Einer habe dieses Wir-Gefühl immer gehabt und gelebt: Helmut Peter. Er sei für die Idee der Gemeinsamkeit zwischen Unternehmen und Kommune sehr schnell zu begeistern gewesen, meinte das Nordhäuser Stadtoberhaupt.

Auch Landrat Joachim Claus (CDU) lobte unternehmerische Initiative, mahnte aber auch, daß Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit in dieser Region ungeheuer wichtig sei. In den zurückliegenden Wochen sei Nordthüringen das heimliche Zentrum Thüringens geworden. Landesgartenschau in Nordhausen, Landesausstellung in Sondershausen. „Ich finde das gut, trotzdem bin ich mir sicher, daß die Mehrheit der Nordhäuser nicht den Mühhäusern das Landgericht wegnehmen will.“ Auch Claus gab zu verstehen, daß es in dieser Region weitergehen müsse: „Wir können vieles, wir können Gartenschauen ausrichten, wir können Kurbelwellen produzieren, aber: Wir können auch noch mehr!“

Helmut Peter - als Moderator zwischen den Reden der Politiker – dankte schließlich noch all denen, die diese Party der Superlative möglich gemacht hatten. Das waren an diesem Tag die Leute im Hintergrund. Man konnte sie trotzdem gut erkennen. Es waren seine Mitarbeiter, ganz in schwarz gekleidet. Helmut Peter kann sich auf sie verlassen, er ist ein Spieler in diesem Team. Zwar ein ganz besonderer, doch gestern trug auch der Chef ein Polo-Shirt. Helmut und Andreas Peter waren Bestandteil des Team in black.
Autor: nnz

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