Mo, 06:07 Uhr
11.05.2015
nnz-Interview: Lob aus Erfurt für den Landrat
Einer der ersten, die Matthias Jendricke zum Wahlsieg als Landrat gratulierten, war Andreas Bausewein, Erfurter Oberbürgermeister und Landeschef der Sozialdemokraten in Thüringen. Kurt Frank sprach mit ihm...
Bausewein, Jendricke (Foto: Kurt Frank)
Andreas Bausewein (links) im Gespräch mit Matthias Jendricke vor einer internen Beratung mit SPD-Politikern vorige Woche in der Traditionsbrauerei, gehörte zu den ersten, die zum Wahlsieg gratulierten.
nnz: Haben Sie den Wahlkampf mit Interesse verfolgt?
Andreas Bausewein: Mit großem Interesse. Ich fieberte dem Ergebnis mit Spannung entgegen.
nnz: Mit dem Ergebnis dürften Sie mehr als zufrieden sein?
Andreas Bausewein: Bin ich auch. Mit so einem deutlichen Vorsprung gegenüber dem CDU-Kandidaten hat wohl keiner gerechnet. Ich freue mich für Matthias Jendricke.
nnz: Wie Sie wissen, hatte man es Matthias Jendricke nicht leicht gemacht im Rathaus als Bürgermeister der Stadt Nordhausen. Aber er hielt allen Anschuldigungen zum Trotz stand. Das ehrt ihn?
Andreas Bausewein: Matthias ist eine Kämpfernatur. Das ehrt ihn, das bewundere ich. Mit ihm als Landrat traf man eine gute Wahl. Er wird alle Möglichkeiten, die er hat, nutzen und nicht ruhen, den Landkreis voranzubringen.
nnz: In Wahlveranstaltungen hob Matthias Jendricke seine guten Verbindungen zur Landesregierung hervor und betonte, wenn es sein müsse, wöchentlich in Erfurt auf der Matte zu stehen und für den Landkreis zu werben. Wird er das wirklich tun?
Andreas Bausewein: Wenn er das sagte, wird er es auch so handhaben. Er wird nichts unversucht lassen, um das Beste für den Landkreis Nordhausen zu bewerkstelligen.
nnz: Könnte der überzeugende Wahlsieg nicht auch ein Anlass und ein guter Anfang für die Sozialdemokraten des Landkreises sein, sich zu neuer Stärke aufzuschwingen?
Andreas Bausewein: Das hoffe und wünsche ich. Die Voraussetzungen sind gegeben.
nnz: Was bedeutet für Sie persönlich der Sieg Jendrickes?
Andreas Bausewein: Sehr viel. Zunächst setzt er ein Signal für die politische Landschaft in Thüringen. Ich sehe auch eine Bestätigung der rot-rot-grünen Landesregierung. Was mich besonders freut: Es gab Zeiten, da besetzte die SPD keinen einzigen Landratsposten. Jetzt zogen wir mit der CDU gleich.
nnz: Vielen Dank für das Gespräch.
Autor: red
Bausewein, Jendricke (Foto: Kurt Frank)
Andreas Bausewein (links) im Gespräch mit Matthias Jendricke vor einer internen Beratung mit SPD-Politikern vorige Woche in der Traditionsbrauerei, gehörte zu den ersten, die zum Wahlsieg gratulierten.nnz: Haben Sie den Wahlkampf mit Interesse verfolgt?
Andreas Bausewein: Mit großem Interesse. Ich fieberte dem Ergebnis mit Spannung entgegen.
nnz: Mit dem Ergebnis dürften Sie mehr als zufrieden sein?
Andreas Bausewein: Bin ich auch. Mit so einem deutlichen Vorsprung gegenüber dem CDU-Kandidaten hat wohl keiner gerechnet. Ich freue mich für Matthias Jendricke.
nnz: Wie Sie wissen, hatte man es Matthias Jendricke nicht leicht gemacht im Rathaus als Bürgermeister der Stadt Nordhausen. Aber er hielt allen Anschuldigungen zum Trotz stand. Das ehrt ihn?
Andreas Bausewein: Matthias ist eine Kämpfernatur. Das ehrt ihn, das bewundere ich. Mit ihm als Landrat traf man eine gute Wahl. Er wird alle Möglichkeiten, die er hat, nutzen und nicht ruhen, den Landkreis voranzubringen.
nnz: In Wahlveranstaltungen hob Matthias Jendricke seine guten Verbindungen zur Landesregierung hervor und betonte, wenn es sein müsse, wöchentlich in Erfurt auf der Matte zu stehen und für den Landkreis zu werben. Wird er das wirklich tun?
Andreas Bausewein: Wenn er das sagte, wird er es auch so handhaben. Er wird nichts unversucht lassen, um das Beste für den Landkreis Nordhausen zu bewerkstelligen.
nnz: Könnte der überzeugende Wahlsieg nicht auch ein Anlass und ein guter Anfang für die Sozialdemokraten des Landkreises sein, sich zu neuer Stärke aufzuschwingen?
Andreas Bausewein: Das hoffe und wünsche ich. Die Voraussetzungen sind gegeben.
nnz: Was bedeutet für Sie persönlich der Sieg Jendrickes?
Andreas Bausewein: Sehr viel. Zunächst setzt er ein Signal für die politische Landschaft in Thüringen. Ich sehe auch eine Bestätigung der rot-rot-grünen Landesregierung. Was mich besonders freut: Es gab Zeiten, da besetzte die SPD keinen einzigen Landratsposten. Jetzt zogen wir mit der CDU gleich.
nnz: Vielen Dank für das Gespräch.


