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Mi, 13:00 Uhr
29.04.2015

Linker Paukenschlag

Das Ergebnis der Landratswahl bescheinigt Heike Umbach und der Linken mit über 20 Prozent ein stabiles Wählerpotential, das nun zum nächsten Urnengang aufgerufen ist. Und der Paukenschlag...


„Nach ausführlicher Diskussion“, so der Kreisvorsitzende Alexander Scharff, „gibt es eine deutliche Mehrheit, die sich gegen eine Empfehlung ausgesprochen hat.

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Wir glauben, dass die Menschen keine Empfehlung benötigen und bei dieser Stichwahl eigenständig entscheiden sollten. Unsere Empfehlung ist es dennoch von dem seltenen Recht direkter Einflussnahme, unbedingt Gebrauch zu machen und wählen zu gehen.“

Der rot-rot-grünen Landesregierung bescheinigt der Nordhäuser Kreisvorstand eine gute Arbeit und schätzt ein, dass wichtige Themen angegangen und umgesetzt werden. Der Einstieg in eine humanitäre Flüchtlingspolitik, mehr Lehrerinnen und Lehrer und eine eingeschränkte V-Leute-Praxis, sind laut Scharff einige Beispiele dafür.

Und trotzdem, für den Kandidaten der SPD, Matthias Jendricke, ist das ein gewisser Rückschlag, waren doch vor allem im Nordhäuser Stadtrat die Annäherungen seitens der Linken an die SPD seit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr immer deutlicher zu beobachten. Insofern wäre eine Wahlempfehlung der Linken für Jendricke zu erwarten gewesen.
Autor: red

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Kommentare
Georg
29.04.2015, 14:03 Uhr
Die Spaltung...
des linken Lagers war schon immer ein Fehler der Genossen. Statt zusammen gegen den schwarzen Filz anzugehen, geht man lieber getrennte Wege. Strategisch wäre es doch besser Herrn Jendricke zu unterstützen und den Weg für Frau Haase als Bürgermeisterin frei zu machen.
Kein kluges Verhalten der Genossen um den Kreisvorsitzenden Scharff.
Eckenblitz
29.04.2015, 16:47 Uhr
Stabiles Wählerpotential .........,
so nennt die LINKE ihr wahlergebniss. wie naiv muss mann eigentlich sein, um so etwas zu äußern. herr scharff wenn sie korrekt rechnen kommen sie auf 7,4%, aber sie ziehen es ja lieber vor das schöngefärbe ergebniss zu präsentieren, oder?
dass die LINKE die SPD nicht unterstützt, liegt meiner meinung nach nur daran, dass so einige alte kommunistische betonköpfe nicht über schatten springen wollen, oder. es gab eine wahlbeteiligung von 35, und % und die LINKE geht mit über 20% haussieren, ist das nicht naiv?
Gudrun1974
29.04.2015, 18:40 Uhr
Steigbügelhalter etc., Die Linke hat Selbstachtung
Die Linke - Respekt! Das hätte ich nicht gedacht. Damit hat in meinen Augen diese Partei stark an Ansehen gewonnen.

Nach allen Demütigen, die die Partei einstecken musste vom Team Jendricke / Rinke hat sie das Richtige getan: Haltung bewahrt.

Spätestens nach der SPD-Demütigung, nämlich der unsäglichen "Steigbügelhalter alter SED- Genossen" - Beschimpfung, hätte die Linke schon handeln müssen.

Also: Bravo für diese Haltung.
Roland82
29.04.2015, 19:15 Uhr
Ohrfeige für Jendricke
Die Nichtempfehlung zur Wahl durch dieLinken ist in Wahrheit eine eine Ohrfeige für Jendricke!! Die Linken kennen Jendricke und wissen, dass es eine Katastrophe wäre, wenn er Landrat wird!!
Mister X
29.04.2015, 19:23 Uhr
Selbstbeweihräucherung
So sollte man den Artikel überschreiben. Man merkt, dass die LINKE aus der Vergangenheit nichts, aber auch Garnichts gelernt hat. Man betrüg sich selber mit geschönten Zahlen, Planerfüllung ala DDR grüßen. Rolands Schwert findet die Partei gut, er schreibt von Selbstachtung, unter Selbstachtung verstehe ich etwas anderes. Oder gehören Vetternwirtschaft, Käuflichkeit und Unfähigkeit zum politischen Altag?
Man feiert sich wie Sieger, lobt sich über den grünen Klee, anstatt sich wenigstens einmal ernsthaft Gedanken über die geringe Wahlbeteiligung zu machen. Daran verschwendet man keinen Gedanken, ob viel oder wenig Wähler, ist den Politiker/innen egal. Der größte Teil von ihnen sitzt auf sicheren Plätzen. Unter sich ist man einig, schaut euch doch nur einmal die Postenverteilung an, oder habe ich da Unrecht? Dann möge man mir verzeihen. Eis ist sicher diesmal werde ich mich den Nichtwählern anschließen, sollte ich es mir doch anders überlegen, dann mache ich den Wahlschein ungültig. Denn was sich da zur Wahl stellt, kann ich nicht mit reinen Gewissen wählen. Ich habe ein Gewissen, was ich bei so manchen Politiker/innen vermisse.
Gudrun1974
29.04.2015, 19:54 Uhr
@Mit Verlaub Kermit .... ich zitiere mal Dr. Schönfelder (SPD):
Die Linke verzichtet zugunsten Frau Rinke auf einen eigenen OB-Kandidaten.

Frau Rinke gewinnt deswegen.

Wochen später sagte Frau Rinke: "Ich mach mich nicht zum Steigbügelhalter alter SED-Genossen!"

Lassen wir einen angesehen Sozialdemokraten zu Wort kommen, Dr. Maximilian Schönfelder zu den ständigen Demütigungen der Nordhäuser SPD gegen die LINKEN.

Es war nach der Steigebügelhalter-Intrige von Frau Rinke gegen Frau Keller und die Linke-Fraktion. Damals schrieb Herr Dr. Schönfelder Frau Rinke und Herrn Jendricke empört folgendes ins Stammbuch:

"Es ist weiterhin wohl auch recht unsensibel, das Wort vom Steigbügelhalter zu benutzen, wenn man ihn selbst gehalten bekam. Der weiteren ersprießlichen Zusammenarbeit im Stadtrat dürfte es dann wohl auch nicht sehr förderlich sein, wenn andere Fraktionen - die auch ihren Anteil an der Realisierung gemeinsamer Zielstellungen haben - öffentlich als zunehmend unzuverlässig bezeichnet werden.

Möge der Fauxpas der OB dem Eifer der Auseinandersetzung geschuldet sein! ... der Schaden für die eigene Person und das Amt sind größer."

Nachzulesen hier:
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=46874

Und wie man hört, kann auch Frau Haase ein Lied über die Führungskräfte der Nordhäuser SPD singen.

Wir erinnern uns gern an die Jendricke-Wieninger-Provokationen gegen Frau Haase als es um die Baustelle in der Kranichstraße ging ("Es gibt kein Baudezernat") usw usf.

Und Frau Haase soll neben Zeh auch das zweite Haupt-Objekt von Attacken bzw. Dienstaufsichtsbeschwerden des Bürgermeisters sein. (Grußwortaffäre Jendricke Sportlerball)

Ganz zu schweigen von Frau Rinke, die keine Gelegenheit versäumt, Frau Haases Arbeit ständig polemisch zu hinterfragen.

Und am Ende: Haben Jendricke und Rinke je soziale Politik gemacht?

Also Linke: Es gibt so was wie Würde! Und das politische Gebot, dass man eigenen Leuten den Rücken stärkt. Das haben Sie getan.
Waldemar Ceckorr
29.04.2015, 21:51 Uhr
eine frage an kermit,
Vetternwirtschaft, Käuflichkeit und Unfähigkeit, zu welcher partei gehören diese attribute nicht ?

fragt sich der waldi
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