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Mi, 08:35 Uhr
29.04.2015

Kämpfen an der Unstrut

Am Sonntag starteten Nordhäuser Karatekas in Gräfentonna beim Wettkampf um den diesjährigen Unstrut-Pokal. Obwohl sie noch nicht so richtig an die Form aus dem letzten Jahr anknüpfen konnten, kamen sie trotzdem nicht ganz mit leeren Händen nach Hause...

An der Unstrut-gekämpft (Foto: S. Schröter) An der Unstrut-gekämpft (Foto: S. Schröter)
Leider wurde in diesem Jahr der Wettkampfort aus organisatorischen Gründen von Bad Tennstedt nach Gräfentonna in die dortige viel zu kleine Schul- und Mehrzweckhalle verlegt. Aber für das 8x8 Meter große Tatami-Feld, wie die Wettkampffläche aus Matten genannt wird, ist natürlich auch Platz in der kleinsten Sportstätte.

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Die Wettbewerbe waren in einer Vielzahl verschiedener Kategorien unterteilt, vor allem nach Alter, Graduierung und Gewicht. Dadurch sollten möglichst vielen Kindern ein Start gegen gleichwertige Gegner und auch Erfolgserlebnisse ermöglicht werden.

Aus dem Nordhäuser Karate-Wettkampfteam gingen Leon Schneider, Robin Magnus und Fynn Ritter an den Start. Für sie war dies das erste größere Turnier in diesem Jahr. Selbstverständlich hatten sie sich im regelmäßigen speziellen Wettkampftraining unter der Leitung von Sportwart Willy Völz gut vorbereitet und waren hochmotiviert, sich mit der starken Konkurrenz vor allem aus dem Thüringer Landeskader zu messen.

In der Disziplin Kata (Formenlauf) der Kinder, 8-10 Jahre männlich, hatte Robin im Nachhinein betrachtet das schwerste Los. Er schied gleich in der ersten Runde gegen den starken späteren Gruppen-Sieger aus. Leon konnte dagegen zwar seinen ersten Kampf gewinnen, verlor aber aufgrund eines kleinen Wacklers in der zweiten Runde und war somit ebenfalls draußen. Denn gerade exakte, sichere und starke Techniken sind das A und O im Karatewettkampf. Allein Fynn gelang es, die Nordhäuser Fahne hochzuhalten. Mit einer tollen Leistung erkämpfte er sich mit dem 3. Rang sogar noch einen Platz auf dem Podest.

Obwohl beim Karate-Do-Kwai Nordhausen das Augenmerk im Training hauptsächlich auf dem Breitensport liegt, so wird aber ebenfalls Talenten der Weg in den Wettkampfbereich geebnet. In speziellen monatlichen Kadertrainings und bei überregionalen Wettkämpfen können sie Erfahrungen sammeln und sich bewähren. Auch wenn der erhoffte große Erfolg nicht immer umgesetzt werden kann, ist es trotzdem ein Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Allen Interessierten bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein 4-wöchiges kostenloses Probetraining. In der Sportart Karate gibt es verschiedene, nach Alter gestaffelte Trainingsgruppen für Kinder, für Erwachsene und für Senioren. Kobudô (Waffenkarate) und Selbstverteidigung sind erst für Jugendliche ab 14 Jahre geeignet. Ebenso wie Shaolin Kung-Fu, Qi-Gong. Karate Aerobic ist gerade bei Frauen sehr beliebt und ideal zur Fitness geeignet. Die Kleinsten (4-6 Jahre) werden entwicklungsgerecht in der Ninja-Kids Gruppe an den Sport heran geführt.
Sven Schröter
Autor: red

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