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Di, 17:41 Uhr
21.04.2015

Dirk Adams spendet für Gipskarst

Durch Flächenkäufe versucht die Gipsindustrie seit einiger Zeit neue Abbaugebiete im Südharzer Gipskarst vorzubereiten. Dagegen will der grüne Landratskandidat Dirk Adams etwas tun...

Gespendet (Foto: privat) Gespendet (Foto: privat)

Seit Anfang des Jahres bietet der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) daher ein Spendenkonto, um vom Abbau bedrohte Areale erwerben zu können und einen neuen Abbau zu verhindern.

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Nach Adams Standpunkt gibt es zahlreiche Anreize um neue Wege einzuschlagen: „Mit dem Abbau kann einmalig Geld verdient werden. Doch durch den Einsatz von Substituten können die bestehenden Arbeitsplätze erhalten bleiben und durch Tourismus neue Jobs geschaffen werden.“

Der bündnisgrüne Landratskandidat Dirk Adams unterstützt daher den Erhalt der einmaligen Naturausstattung in Nordthüringen mit einer Spende: "Jeder noch so kleine Beitrag hilft den weiteren Raubbau an der Natur zu verhindern. Ich würde mich daher freuen, wenn viele Menschen in der Region dies unterstützen würden.“

Autor: red

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Kommentare
I.H.
21.04.2015, 19:19 Uhr
Wahlkampf, ich komme!
Er spendet diese für einen Landtagsabgeordneten mit Landratsambitionen bescheidene Summe seiner Parteiunterorganisation BUND. Dafür hat der noch nicht einmal Zugereiste doch bestimmt ein paar Stimmen verdient? Hihihi..., für wie blöd halten die die Leute?
NDHler
21.04.2015, 21:01 Uhr
Der Mann hatte nie eine echte Chance!
Ähnlich wie bei den Linken wollte es sicher keiner machen. Als Landtagsabgeordneter geht es ihm doch in Erfurt deutlich besser als im klammen Landkreis Nordhausen. Daher auch der halbherzige Wahlkampf!

Upps, gerade ein Toor für die Bayern! ;-)
Franz Tabak
22.04.2015, 05:38 Uhr
Mein lieber Kollege,
das gleiche kann man aber auch von SPD, hier Jendricke, CDU, dort Nüßle, FDP, dort Hitzing sowie Linke, da Umbach, schreiben.

Was meinst Du denn, was die bisher geschafft haben? Einzig ein Jendricke hat den Hauch einer Chance, so wie er mit Zahlen jonglieren kann, kann ihn niemand der anderen Kandidaten das Wasser reichen, oder, mein lieber Kollege?

Übrigens wurde der BUND von Prof. Dr. Grzimek mitgegründet, eine Person, die niemals bei den Grünen Mitglied gewesen ist, da kann man also nicht von einer "Parteiunterorganisation" sprechen.

Nebenbei: Ich bin gespannt, wann denn die anderen Kandidaten etwas ähnliches für dieses Gebiet machen! ;-)
altmeister
22.04.2015, 07:25 Uhr
Zirkus
Ich habe bisher angenommen, dass ein Landrat für die Verwaltung eines Landkreises zuständig ist. Jetzt werde ich aber darüber informiert, dass ich durch diesen mehr Unterhaltungswert geboten bekomme, er soll nämlich, wie von @Fxxxxxxr dargestellt, jonglieren können!

Der durch diese Begabung hervorgehobene Kandidat hat allerdings mit diesen Zirkusstücken eine äußerst bescheidene Finanzlage in der Stadt Nordhausen erzaubert und so bin ich der Meinung, dass diese Art "Begabung" im Landratsamt nicht fehlt.

Der Herr Adams ist dagegen ökonomisch auf einem besseren Weg, für gerade mal 200 € Eigenkapital hat er einen Presseartikel im Wahlkampf schalten können und hat damit eine Menge Geld gespart! Bei der Einkommensteuererklärung kann dies dann sogar noch steuermindernd angegeben werden und ist somit nochmals als gut durchdachte finanzielle Investition zu sehen.
Soviel zum jonglierenden Alleinunterhalter und seiner Kompetenz im Verhältnis zu einem grünen Kandidaten.
Zukunft
22.04.2015, 09:36 Uhr
Zahlen
Ein paar Zahlen sollten die Bewerber für den Landratsposten schon kennen. Da Herr Jendricke seit seinem Studium nur in Verwaltungen, als politischer Wahlbeamter, beschäftigt ist, wird er natürlich "ein paar Zahlen" kennen und rhetorisch ist er auch als Bürgermeister geübt. Aber nach vielleicht 15 Jahren in diesen Funktionen müsste man Übung haben. Ob die Zahlen, die geäußert werden alle stimmen, wer weiß das?
Franz Tabak
22.04.2015, 14:41 Uhr
Meine lieben Mitarbeiter,
das mag ja auch alles stimmen, aber wer sagt denn, dass EURE Zahlen stimmen?

Werter altmeister: Als Kandidat würde ich mich natürlich "auf den Schlips getreten" fühlen! ;-)

Nebenbei: Falls es im Kreis und Stadt wirklich diese Schulden geben sollte: Sitzen nicht auch Nüßle, Hitzing und Jendricke lange genug in mindestens einem dieser Gremien um sich auch dafür verantwortlich zu zeichnen?

Aber nein, es kommen von JEDEM Kandidaten wieder nur Floskeln wie: "Wir wollen doch nur das beste für Euch, liebe Mitbürger!"
Bodo Schwarzberg
23.04.2015, 00:11 Uhr
Adams:Gipskarstspende ist gut, aber...
...noch sinnvoller wäre es gewesen, wenn er mit Herrn Nüßle, Herrn Jendricke, Frau Umbach und Frau Hitzing gemeinsam auf dem Foto zu sehen wäre - mit einem GEMEINSAMEN Scheck. Das wäre ein echtes und dazu noch neuartiges Zeichen! Schließlich sollte die Erhaltung der Karstlandschaft allen Kandidaten vorrangig wichtig sein. Zumindest hätte Herr Adams einen Aufruf an die anderen Kandidaten starten können und er hätte damit etwas getan, was heute sehr selten ist: Parteischranken zugunsten eines gemeinsamen Ganzen zu überwinden. Ökologische und geologische Systeme halten sich nicht an menschliche und politische Abgrenzungsmentalitäten. Die Grünen sollten die Partei sein, die diese natürlichen Fakten in politisches Handeln übertragen. So gut wie Herr Adams' 200 Euro gemeint und angelegt sind: Die Szene ist auch ein Lehrstück für die Denkweise in der Politik und nur teilweise ein gutes Zeichen für die Zukunft des Gipskarsts. Für ihn ist offensives politisches Zusammenstehen aller Parteien ein Muss!
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