Di, 15:14 Uhr
21.04.2015
Gute Zahlen vorgelegt, Abschied angekündigt
Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH, Freyburg (Unstrut), zu der auch Nordbrand Nordhausen gehört, blicken auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr 2014. Während der heutigen Bilanz-Pressekonferenz gab ein Nordhäuser seinen Rückzug aus der Geschäftsleitung offiziell bekannt...
In einem herausfordernden Marktumfeld wurde ein Umsatzplus von neun Prozent bei einem Absatzwachstum von fünf Prozent erreicht, zudem konnten in allen Segmenten die Marktanteile gesteigert werden.
Besonders erfreulich ist das Ergebnis im stark wachsenden Trendsegement der Prickelnden Weinhaltigen Getränke. Denn Rotkäppchen Fruchtsecco ist innerhalb nur weniger Monate nach seiner Einführung in diesem Segment bereits unter den führenden Marken in Deutschland.
Im zurückliegenden Jahr 2014 hat Deutschlands Haus aus Sekt, Spirituosen und Wein mit einem Absatz von 246,5 Millionen Flaschen und einem Umsatz von 897,2 Millionen Euro ein Absatzplus von fünf und ein Umsatzplus von neun Prozent erreicht. Mit diesem Rekordergebnis sind wir in Anbetracht der herausfordernden Marktentwicklung zufrieden,
fasst Christof Queisser, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Jahresbilanz des deutschen Sektmarktführers zusammen.
Ein sehr gutes Absatz- und Umsatzergebnis, der gelungene Markteintritt unserer prickelnden Trend-Innovationen und die Konzentration auf das Kerngeschäft als Erfolgstreiber lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Beigetragen zum qualitativen Wachstum hat die Premium-Sekt-Linie von Rotkäppchen, die Flaschengärung. Das erst im letzten Jahr vorgestellte Konzept der rebsortenreinen Varianten hat im Vergleich zum Vorjahr einen bemerkenswerten Zuwachs von 32 Prozent erreicht. Das prognostizierte leichte Minus, das im Bereich Sekt verzeichnet wird, erklärt sich aus einer Erhöhung der Abgabepreise bei den Sektmarken.
Mehr als ausgeglichen wird der Volumenrückgang im Bereich Sekt aber durch einen erfreulichen Zuwachs der Marktanteile in allen Segmenten. Gelungen ist zudem die erfolgreiche Etablierung im stetig an Bedeutung gewinnenden neuen Segment der Prickelnden Weinhaltigen Trend-Getränke. Hierzu zählen Rotkäppchen Fruchtsecco, Jules Mumm Plus
und Blanchet Perlé Secco. Queisser berichtet auf der Bilanz-Pressekonferenz von herausragenden Verbraucherreaktionen auf die Qualität und den Geschmack unserer Neuheiten, die sich zunehmend zum Ganzjahresartikel entwickeln.
Wir müssen uns einem hohen Wettbewerbsdruck in diesem Bereich stellen. Die Verbraucher können aus einem immer größeren Angebot wählen – und nutzen dieses Angebot. Denn zusätzlich zu den klassischen Sektmomenten werden zunehmend in unterschiedlichsten informellen Situationen die neuen
Trendgetränke angenommen. Gestärkt ist die Position der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien im Markenweingeschäft. Zwar schrumpft im deutschen Gesamt-Weinmarkt die Absatzmenge, doch gegen den Trend wählen die Verbraucher zunehmend Markenweine.
Erkennbar ist das insbesondere an der positiven Entwicklung von Rotkäppchen Qualitätswein. Beide Weinmarken des Hauses, Blanchet und Rotkäppchen Qualitätswein, sind unter den Top 7 im Markenweinsegment und erreichen gemeinsam einen Gesamtabsatz von 17,9 Millionen Flaschen – was einem Plus von 2,7 Prozent oder 0,5 Millionen Flaschen entspricht.
Eine positive Botschaft formuliert Queisser auch für das Ergebnis des Unternehmens im komplexen Bereich der Spirituosen: Wir konnten im Spirituosen-Segment auf breiter Front unsere Marktposition stärken. Insbesondere unsere Weinbrandmarken tragen zur Absatzsteigerung auf insgesamt 44,8 Millionen Flaschen Spirituosen bei.
In der zusammenfassenden Bilanz des Jahres 2014 betont Queisser das Mengenwachstum und die aus einer Wertestrategie resultierende positive Geschäftsentwicklung. Zu bedenken gab er zugleich, dass aber erhöhte Aufwendungen, starke Investitionen ins Marketing und in die Innovationen bei der Bewertung des in Summe zufriedenstellenden Gesamtergebnisses berücksichtigt werden müssen.
Neben den Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2014 verweisen die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien auf ihr kontinuierliches Investitionsprogramm in Technologien. Damit werden nachhaltig die Effizienz und Produktqualität an den Standorten Freyburg, Eltville, Nordhausen und Breisach gesteigert. Ulrich Wiegel, Geschäftsführer Produktion, Technik, Qualitätsmanagement und Einkauf: Unser Ziel ist
es, auch weiterhin mit modernsten Technologien in die Zukunft an allen Standorten zu investieren. Unser Maschinenpark, die Gebäude und unsere IT repräsentieren den modernsten Stand der Entwicklung.
In den Jahren 2011 bis 2014 wurden dazu insgesamt 56,2 Millionen Euro investiert. Im Jahr 2014 lag der Schwerpunkt der Investitionen, die ein Gesamtvolumen von 9,0 Millionen Euro haben, am Standort Eltville am Rhein in Hessen. Hier wurde bereits eine neue Abfüll-Linie installiert, eine weitere Produktionshalle wird momentan errichtet.
Michael John, Geschäftsführer Finanzen, Controlling, IT und Personal hat auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leipzig nach vielen Jahren seiner aktiven, prägenden Mitgestaltung der Unternehmensentwicklung seinen
langfristig geplanten, zur Jahresmitte anstehenden Abschied aus der Geschäftsführung angekündigt. Dabei stellte er den anwesenden Journalisten mit Frank Albers seinen Nachfolger vor. Der mit der Berufung von Christof Queisser eingeleitete und nun mit Frank Albers im nächsten Schritt fortgesetzte Generationswechsel in unserem Traditionsunternehmen ist gelungen. Wir sind für die vor uns liegenden Herausforderungen sowohl personell, technisch und auch finanziell bestens gerüstet, so Michael John.
John schilderte die strukturelle Zusammenfassung aller Spirituosen-Aktivitäten des Hauses in einen Geschäftsbereich am Standort Nordhausen und er verwies auf die wachsende Bedeutung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien als modernen, attraktiven
Ausbildungsbetrieb: Wir verzeichnen einen stabilen Personalbestand, der Arbeitnehmern unterschiedlichster Berufsfelder hervorragende Rahmenbedingungen bietet, so Michael John. In Folge der Investitionen in Eltville wird dort außerdem der Personalbestand zeitnah vergrößert.
Beim Thema der Internationalsierung des Unternehmens sieht John mehr als nur den Bereich des klassischen Exports von Produkten. Internationalisierung bedeutet nicht nur, dass wir unsere Produkte in anderen Ländern anbieten. Genau so kann eine Internationalisierung
auch innerhalb unserer Geschäftsfelder und Aktivitätsräume initiiert werden, wobei wir von uns selbst einen langen Atem einfordern müssen.
Insgesamt meldet die tragende Unternehmenssäule Spirituosen im letzten Jahr ein Ergebnis von 44,8 Millionen abgesetzter Flaschen. Dieses Plus von 0,9 Millionen Flaschen oder 2,1 Prozent setzt ein erfreulich positives Signal im komplexen, stark diversifizierten deutschen Gesamtmarkt.
Die bekanntesten Säulen der Kategorie Weinbrand der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien sind die traditionsreichen Marken Chantré und Mariacron. In 2014 verzeichnen diese zusammengefasst ein erfreuliches Absatzplus von 1,2 Millionen Flaschen oder 8,5 Prozent. Im Ergebnis sind das 15,3 Millionen Flaschen (Vorjahr: 14,2 Millionen Flaschen).
Die Traditionsmarke Echter Nordhäuser aus Nordhausen am Harz in Thüringen ist eine der stärksten deutschen Spirituosenmarken, die immer wieder attraktive Neuheiten vorstellt. In 2014 sind 8,9 Millionen Flaschen
(Vorjahr: 9,0 Millionen Flaschen) abgesetzt worden, was einem leichten Minus von 0,1 Millionen Flaschen oder -0,8 Prozent entspricht.
Klassisch und zugleich innovativ: Dafür steht Nordbrand Nordhausen. Insgesamt bedeuten 20 Millionen abgesetzter Flaschen (Vorjahr: 20,1 Millionen Flaschen) ein Minus von 0,1 Millionen Flaschen oder -0,8 Prozent.
Autor: redIn einem herausfordernden Marktumfeld wurde ein Umsatzplus von neun Prozent bei einem Absatzwachstum von fünf Prozent erreicht, zudem konnten in allen Segmenten die Marktanteile gesteigert werden.
Besonders erfreulich ist das Ergebnis im stark wachsenden Trendsegement der Prickelnden Weinhaltigen Getränke. Denn Rotkäppchen Fruchtsecco ist innerhalb nur weniger Monate nach seiner Einführung in diesem Segment bereits unter den führenden Marken in Deutschland.
Im zurückliegenden Jahr 2014 hat Deutschlands Haus aus Sekt, Spirituosen und Wein mit einem Absatz von 246,5 Millionen Flaschen und einem Umsatz von 897,2 Millionen Euro ein Absatzplus von fünf und ein Umsatzplus von neun Prozent erreicht. Mit diesem Rekordergebnis sind wir in Anbetracht der herausfordernden Marktentwicklung zufrieden,
fasst Christof Queisser, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Jahresbilanz des deutschen Sektmarktführers zusammen.
Ein sehr gutes Absatz- und Umsatzergebnis, der gelungene Markteintritt unserer prickelnden Trend-Innovationen und die Konzentration auf das Kerngeschäft als Erfolgstreiber lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Beigetragen zum qualitativen Wachstum hat die Premium-Sekt-Linie von Rotkäppchen, die Flaschengärung. Das erst im letzten Jahr vorgestellte Konzept der rebsortenreinen Varianten hat im Vergleich zum Vorjahr einen bemerkenswerten Zuwachs von 32 Prozent erreicht. Das prognostizierte leichte Minus, das im Bereich Sekt verzeichnet wird, erklärt sich aus einer Erhöhung der Abgabepreise bei den Sektmarken.
Mehr als ausgeglichen wird der Volumenrückgang im Bereich Sekt aber durch einen erfreulichen Zuwachs der Marktanteile in allen Segmenten. Gelungen ist zudem die erfolgreiche Etablierung im stetig an Bedeutung gewinnenden neuen Segment der Prickelnden Weinhaltigen Trend-Getränke. Hierzu zählen Rotkäppchen Fruchtsecco, Jules Mumm Plus
und Blanchet Perlé Secco. Queisser berichtet auf der Bilanz-Pressekonferenz von herausragenden Verbraucherreaktionen auf die Qualität und den Geschmack unserer Neuheiten, die sich zunehmend zum Ganzjahresartikel entwickeln.
Wir müssen uns einem hohen Wettbewerbsdruck in diesem Bereich stellen. Die Verbraucher können aus einem immer größeren Angebot wählen – und nutzen dieses Angebot. Denn zusätzlich zu den klassischen Sektmomenten werden zunehmend in unterschiedlichsten informellen Situationen die neuen
Trendgetränke angenommen. Gestärkt ist die Position der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien im Markenweingeschäft. Zwar schrumpft im deutschen Gesamt-Weinmarkt die Absatzmenge, doch gegen den Trend wählen die Verbraucher zunehmend Markenweine.
Erkennbar ist das insbesondere an der positiven Entwicklung von Rotkäppchen Qualitätswein. Beide Weinmarken des Hauses, Blanchet und Rotkäppchen Qualitätswein, sind unter den Top 7 im Markenweinsegment und erreichen gemeinsam einen Gesamtabsatz von 17,9 Millionen Flaschen – was einem Plus von 2,7 Prozent oder 0,5 Millionen Flaschen entspricht.
Eine positive Botschaft formuliert Queisser auch für das Ergebnis des Unternehmens im komplexen Bereich der Spirituosen: Wir konnten im Spirituosen-Segment auf breiter Front unsere Marktposition stärken. Insbesondere unsere Weinbrandmarken tragen zur Absatzsteigerung auf insgesamt 44,8 Millionen Flaschen Spirituosen bei.
In der zusammenfassenden Bilanz des Jahres 2014 betont Queisser das Mengenwachstum und die aus einer Wertestrategie resultierende positive Geschäftsentwicklung. Zu bedenken gab er zugleich, dass aber erhöhte Aufwendungen, starke Investitionen ins Marketing und in die Innovationen bei der Bewertung des in Summe zufriedenstellenden Gesamtergebnisses berücksichtigt werden müssen.
Neben den Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2014 verweisen die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien auf ihr kontinuierliches Investitionsprogramm in Technologien. Damit werden nachhaltig die Effizienz und Produktqualität an den Standorten Freyburg, Eltville, Nordhausen und Breisach gesteigert. Ulrich Wiegel, Geschäftsführer Produktion, Technik, Qualitätsmanagement und Einkauf: Unser Ziel ist
es, auch weiterhin mit modernsten Technologien in die Zukunft an allen Standorten zu investieren. Unser Maschinenpark, die Gebäude und unsere IT repräsentieren den modernsten Stand der Entwicklung.
In den Jahren 2011 bis 2014 wurden dazu insgesamt 56,2 Millionen Euro investiert. Im Jahr 2014 lag der Schwerpunkt der Investitionen, die ein Gesamtvolumen von 9,0 Millionen Euro haben, am Standort Eltville am Rhein in Hessen. Hier wurde bereits eine neue Abfüll-Linie installiert, eine weitere Produktionshalle wird momentan errichtet.
Michael John, Geschäftsführer Finanzen, Controlling, IT und Personal hat auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leipzig nach vielen Jahren seiner aktiven, prägenden Mitgestaltung der Unternehmensentwicklung seinen
langfristig geplanten, zur Jahresmitte anstehenden Abschied aus der Geschäftsführung angekündigt. Dabei stellte er den anwesenden Journalisten mit Frank Albers seinen Nachfolger vor. Der mit der Berufung von Christof Queisser eingeleitete und nun mit Frank Albers im nächsten Schritt fortgesetzte Generationswechsel in unserem Traditionsunternehmen ist gelungen. Wir sind für die vor uns liegenden Herausforderungen sowohl personell, technisch und auch finanziell bestens gerüstet, so Michael John.
John schilderte die strukturelle Zusammenfassung aller Spirituosen-Aktivitäten des Hauses in einen Geschäftsbereich am Standort Nordhausen und er verwies auf die wachsende Bedeutung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien als modernen, attraktiven
Ausbildungsbetrieb: Wir verzeichnen einen stabilen Personalbestand, der Arbeitnehmern unterschiedlichster Berufsfelder hervorragende Rahmenbedingungen bietet, so Michael John. In Folge der Investitionen in Eltville wird dort außerdem der Personalbestand zeitnah vergrößert.
Beim Thema der Internationalsierung des Unternehmens sieht John mehr als nur den Bereich des klassischen Exports von Produkten. Internationalisierung bedeutet nicht nur, dass wir unsere Produkte in anderen Ländern anbieten. Genau so kann eine Internationalisierung
auch innerhalb unserer Geschäftsfelder und Aktivitätsräume initiiert werden, wobei wir von uns selbst einen langen Atem einfordern müssen.
Der Blick nach Nordhausen
Das bekannte und traditionsreiche Spirituosenprogramm der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien überzeugt durch ein breites Sortiment für unterschiedliche Ansprüche. Im Folgenden werden die Kategorien Weinbrand, Echter Nordhäuser und Nordbrand Nordhausen in ihren Entwicklungen für das Jahr 2014 dargestellt.Insgesamt meldet die tragende Unternehmenssäule Spirituosen im letzten Jahr ein Ergebnis von 44,8 Millionen abgesetzter Flaschen. Dieses Plus von 0,9 Millionen Flaschen oder 2,1 Prozent setzt ein erfreulich positives Signal im komplexen, stark diversifizierten deutschen Gesamtmarkt.
Die bekanntesten Säulen der Kategorie Weinbrand der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien sind die traditionsreichen Marken Chantré und Mariacron. In 2014 verzeichnen diese zusammengefasst ein erfreuliches Absatzplus von 1,2 Millionen Flaschen oder 8,5 Prozent. Im Ergebnis sind das 15,3 Millionen Flaschen (Vorjahr: 14,2 Millionen Flaschen).
Die Traditionsmarke Echter Nordhäuser aus Nordhausen am Harz in Thüringen ist eine der stärksten deutschen Spirituosenmarken, die immer wieder attraktive Neuheiten vorstellt. In 2014 sind 8,9 Millionen Flaschen
(Vorjahr: 9,0 Millionen Flaschen) abgesetzt worden, was einem leichten Minus von 0,1 Millionen Flaschen oder -0,8 Prozent entspricht.
Klassisch und zugleich innovativ: Dafür steht Nordbrand Nordhausen. Insgesamt bedeuten 20 Millionen abgesetzter Flaschen (Vorjahr: 20,1 Millionen Flaschen) ein Minus von 0,1 Millionen Flaschen oder -0,8 Prozent.


