Di, 15:02 Uhr
21.04.2015
Dank für die Unterstützung
Fünfzehn Überlebende aus insgesamt neun Ländern haben an den Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora in Nordhausen und Ellrich teilgenommen. Ein Rückblick aus Sicht der KZ-Gedenkstätte...
Das Gedenken vor Ort, aber auch die Begegnungen und die Freude über die Befreiung in der Region Südharz waren ihnen ein besonderes Anliegen. Zahlreiche Überlebende sind über 90 und einige bereits über 100 Jahre alt und waren in Begleitung ihrer Angehörigen angereist.
Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora begrüßte am 13. April 2015, dem Tag der zentralen Gedenkveranstaltung, 1.200 Gäste.
Das inhaltliche Leitthema des diesjährigen Jahrestages der Befreiung und damit der Erinnerung und des Gedenkens bildeten die Auflösung und Räumung des KZ-Komplexes Mittelbau 1945. Fast 40 000 Häftlinge verließen im Zuge der Räumung Anfang April 1945 die Mittelbau-Lager. Viele Transporte und Häftlingskolonnen irrten ziellos durch das Land. Tausende KZ-Häftlinge starben an Erschöpfung oder wurden vom Wachpersonal ermordet.
In ihren Redebeiträgen während der Gedenkveranstaltung erinnerten KZ-Überlebende sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft an die rund 10.000 KZ-Häftlinge, die die Räumungstransporte und Todesmärsche des KZ Mittelbau nicht überlebten. Im Anschluss an die Kranzniederlegung wurde die Sonderausstellung Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945 eröffnet, die noch bis zum 9. September 2015 in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu sehen ist.
Seit dem 11. April 2015 erinnert an der ehemaligen Bahnhofsrampe der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora der neu eingeweihte Informations- und Gedenkort Außenlager an die 39 Außenlager des KZ-Komplexes Mittelbau. Dieser wird durch einen fünfsprachigen Internetauftritt unter www.aussenlager.dora.de ergänzt.
Am Himmelsberg im Ortsteil Woffleben der Stadt Ellrich und am Gedenkort Ellrich-Juliushütte fanden am 14. April 2015 Gedenkveranstaltungen statt, die jeweils auf große Resonanz stießen.
Neben dem Gedenken bot der Jahrestag auch die Gelegenheit zum Austausch mit KZ-Überlebenden. Mehr als 120 Nordhäuserinnen und Nordhäuser kamen am 11. April 2015 zur Begegnung im Bürgerhaus in Nordhausen. Ermöglicht wurde der mehrtägige Aufenthalt der Überlebenden in Nordhausen und der Region Südharz nicht zuletzt durch die engagierte Unterstützung und Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Im Namen der Überlebenden des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora sowie ihrer Familien, Angehörigen und Hinterbliebenen danken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora allen Bürgerinnen und Bürgern, die den diesjährigen Jahrestag der Lagerbefreiung mit Spendenbeiträgen und mit ihrer persönlichen Teilnahme an den Gedenkveranstaltungen unterstützt haben.
Autor: redDas Gedenken vor Ort, aber auch die Begegnungen und die Freude über die Befreiung in der Region Südharz waren ihnen ein besonderes Anliegen. Zahlreiche Überlebende sind über 90 und einige bereits über 100 Jahre alt und waren in Begleitung ihrer Angehörigen angereist.
Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora begrüßte am 13. April 2015, dem Tag der zentralen Gedenkveranstaltung, 1.200 Gäste.
Das inhaltliche Leitthema des diesjährigen Jahrestages der Befreiung und damit der Erinnerung und des Gedenkens bildeten die Auflösung und Räumung des KZ-Komplexes Mittelbau 1945. Fast 40 000 Häftlinge verließen im Zuge der Räumung Anfang April 1945 die Mittelbau-Lager. Viele Transporte und Häftlingskolonnen irrten ziellos durch das Land. Tausende KZ-Häftlinge starben an Erschöpfung oder wurden vom Wachpersonal ermordet.
In ihren Redebeiträgen während der Gedenkveranstaltung erinnerten KZ-Überlebende sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft an die rund 10.000 KZ-Häftlinge, die die Räumungstransporte und Todesmärsche des KZ Mittelbau nicht überlebten. Im Anschluss an die Kranzniederlegung wurde die Sonderausstellung Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945 eröffnet, die noch bis zum 9. September 2015 in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu sehen ist.
Seit dem 11. April 2015 erinnert an der ehemaligen Bahnhofsrampe der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora der neu eingeweihte Informations- und Gedenkort Außenlager an die 39 Außenlager des KZ-Komplexes Mittelbau. Dieser wird durch einen fünfsprachigen Internetauftritt unter www.aussenlager.dora.de ergänzt.
Am Himmelsberg im Ortsteil Woffleben der Stadt Ellrich und am Gedenkort Ellrich-Juliushütte fanden am 14. April 2015 Gedenkveranstaltungen statt, die jeweils auf große Resonanz stießen.
Neben dem Gedenken bot der Jahrestag auch die Gelegenheit zum Austausch mit KZ-Überlebenden. Mehr als 120 Nordhäuserinnen und Nordhäuser kamen am 11. April 2015 zur Begegnung im Bürgerhaus in Nordhausen. Ermöglicht wurde der mehrtägige Aufenthalt der Überlebenden in Nordhausen und der Region Südharz nicht zuletzt durch die engagierte Unterstützung und Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Im Namen der Überlebenden des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora sowie ihrer Familien, Angehörigen und Hinterbliebenen danken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora allen Bürgerinnen und Bürgern, die den diesjährigen Jahrestag der Lagerbefreiung mit Spendenbeiträgen und mit ihrer persönlichen Teilnahme an den Gedenkveranstaltungen unterstützt haben.





