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Di, 19:29 Uhr
31.03.2015

Aufgabe mit Verantwortung

Die kürzlich vorgestellte Schulnetzplanung nahm die linke Landratskandidatin Heike Umbach zum Anlass vor einigen Tagen die Grundschule in Niedergebra zu besuchen. Dort wurde ihr die Bedeutung, die die Schulen für das soziale Leben der Gemeinden haben bestätigt...


„Die in den vergangenen Tagen und Wochen heiß diskutierte Schulnetzplanung verlangt Verantwortungsbewusstsein und Augenmaß. Die Gegenwart zeigt uns, dass wir auf Grund von sehr unsicheren Prognosen keine Schulschließungen forcieren dürfen.

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Das Statistische Landesamt schätzte für 2020 etwa 1000 Grundschüler für den Landkreis Nordhausen. Die Geburtenzahlen halten sich zum Glück nicht an diese Prognosen, so dass der Stand heute bereits bei 1400 Grundschülern für 2020 liegt. Eine Fehlkalkulation um 40 Prozent spricht eine klare Sprache“, mahnt Heike Umbach, Landratskandidatin der Partei DIE LINKE in Nordhausen.

„Grundschulen sind gerade im ländlichen Raum gleichzeitig auch das soziale Zentrum des Ortes und zählen ebenso zu den weichen Standortfaktoren bei der Wohnortwahl junger Familien“, so Umbach weiter.
„Kurze Beine – kurze Wege ist nicht einfach nur ein Wahlslogan, sondern eine Verpflichtung für den Landkreis, auch über 2020 hinaus. Schließen wir eine Grundschule, dann stirbt auch ein zentraler Teil der Ortschaft mit ihr“, erklärt das Kreistagsmitglied abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
31.03.2015, 19:48 Uhr
DIE LINKEN
schulreform und die linken, wie hieß es doch vor wochen in der landeshauptstadt? Die direktoren und lehrer sollen doch kreativer sein im falle von stundenausfällen. Ein vorschlag lautete da man solle den schülern hausaufgaben geben und das als reguläre schulstunde werten. ja so kann man die ausfallstunden runter spielen und das von einer LINKEN Regierung. der betrug macht auch vor den LINKEN nicht halt, oder was?
Zukunft
31.03.2015, 21:18 Uhr
An der Realität vorbei
Der ländliche Raum wird ausgeduent. Die jungen Leute drängen in die Städte und nicht aufs Land. Dieser Fakt ist überall zu sehen. Auf dem Land leben dann nur noch die Aelteren. Weil kein Arzt, keine Einkaufsmöglichen usw. Fernsehbeitraege gibt es ueber diese Sachverhalte genuegend. Wie sollen alle Schulen erhalten werden? Der Landkreis kommt doch jetzt schon nicht ohne Bedarfszuweisungen aus? Will man weiter die Kreisumlage erhöhen und so den Bürger indirekt in die "Tasche greifen"?
I.H.
01.04.2015, 00:22 Uhr
Vom Prinzip her ist das ganz einfach
die jungen Leute drängen nicht in die Städte, sondern dahin wo sie anständig bezahlt werden. Das kann auch bei Mercedes in Kölleda sein, wo gerade über 1000 Mitarbeiter neu eingestellt werden. Die LINKEN haben außer ein paar null acht fuffzehn Jobs bei linken Landtagsabgeordneten NULL PERSPEKTIVE für junge Menschen zu bieten!
Boris Weißtal
01.04.2015, 00:29 Uhr
schön
dass Frau Umbach sich nun auch um die "freiwilligen" Aufgaben kümmert...
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