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Mo, 12:47 Uhr
30.03.2015

Lena vernagelte minutenlang das Nordhäuser Tor

Mit 28:33 hatte die weibliche A-Jugend des Nordhäuser SV das Hinspiel beim 1. SSV Saalfeld verloren. Nun gelang mit einem auch der Höhe vollauf verdienten 30:19-Sieg einen eindrucksvolle Revanche...

Handball-Landesliga weibliche Jugend A
Nordhäuser SV – 1. SSV Saalfeld 30:19 (17:9)

Die sogar noch deutlich höher hätte ausfallen können, denn ein Vielzahl bester Chancen blieb noch ungenutzt. So hatte Jenny Struck diesmal nicht ihren besten Wurftag und Soraya Franz traf mehrfach nur den langen Pfosten.

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Wie schon zuletzt gegen Hermsdorf sah die NSV-Abwehr gegen die quirligen Saalfelderinnen zunächst gar nicht gut aus. Zu passiv, zu spätes nachrücken, zu wenig gegenseitige Unterstützung. Isabell Steinkopf im Tor stand da trotz ordentlicher Leistung mehrfach auf verlorenem Posten und die Gäste gingen bis zum 5:3 immer in Führung, hielten die Partie auch nach der ersten Nordhäuser Führung (6:5) weiter bis zum 9:8 offen. Großes Pech dann auch noch, dass Anna Reinhardt unglücklich umknickte, nicht mehr weiter spielen konnte.

Beste Torwerferein des Spiel (Foto: Uwe Tittel) Beste Torwerferein des Spiel (Foto: Uwe Tittel)
Sophia Goetze vertrat die verletzte Anna Reinhardt auf der Mittelposition bestens und wurde mit zehn Treffern sogar erfolgreichste Torschützin beim NSV.

Für sie übernahm fortan die noch C-Jugendliche Sophia Goetze den Part auf der Aufbaumittelposition. Aber erst eine Auszeit in der 23. Minute dazu der kurz zuvor vorgenommene Wechsel im Tor brachte die entscheidende Wende im Spiel. Das Abwehrverhalten wurde nun deutlich besser, und die sich dennoch ergebenden Saalfelder Chancen machte Lena Schwertfeger mit zahlreichen spektakulären Paraden zunichte.

Sieben Minuten lang vernagelte sie regelrecht ihr Gehäuse, brachte die Saalfelderinnen schier zur Verzweiflung. So setzte sich Nordhausen vom 9:8 vorentscheidend bis auf 17:8 ab, ehe Saalfeld noch ein Treffer zum 17:9-Halbzeitstand gelang.

In Halbzeit Zwei pendelte das Ergebnis lange Zeit zwischen sieben und neun Treffern Vorsprung hin und her. Dass der Vorsprung nicht größer wurde, lag vor allem an den vielen Chancen, die die Nordhäuserinnen zum Teil unkonzentriert, zum Teil mit Pfostenpech ausließen und die Gäste im Gegenzug zu einfachen Kontertreffern kamen. Erst beim 24:14 war der Vorsprung erstmals zweistellig. In den Schlussminuten schließlich erlebte mit Emelie Heise noch eine ganz junge Torhüterin ihre Feuertaufe bei der A-Jugend und konnte sich auch noch auszeichnen.

Isabell Steinkopf/Lena Schwertfeger/Emelie Heise – Sophia Goetze (10), Josefin Friebel (1), Larissa Föster (1), Anna Reinhardt (2), Clara Fiedler (4), Sophie Schröder, Soraya Franz, Pauline Hankel (5), Jasmin Friedrich, Desiree Balik, Jenny Struck (7)
Uwe Tittel
Autor: red

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