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So, 08:28 Uhr
29.03.2015

Wieder ein Endspiel gewonnen

Der Thüringer HC besiegte gestern die HSG Blomberg-Lippe mit 31:20 (14:11) und bleibt dem Tabellenführer Buxtehuder SV auf den Fersen. Erfolgreichste Werferinnen der Partie waren Franziska Mietzner, die acht Mal für den THC traf sowie Xenia Smits, Franziska Müller und Gisa Klaunig, die je vier Treffer für die HSG erzielten...


Eine starke Leistung gab es auch im Tor der Thüringerinnen zu vermerken - Dinah Eckerle brachte es auf 16 Paraden.

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Der THC startete nervös in die Partie. Nach einem Fehlwurf von Kerstin Wohlbold gegen Isabell Roch schaffte sie im zweiten Anlauf dann die erste THC-Führung. Doch Blomberg konnte schnell durch Xenia Smits ausgleichen. Der THC, im Angriff überhastet, mußte in den nächsten Minuten stets einer HSG-Führung hinterher laufen. In den ersten 20 Minuten legten stets die Gäste vor und der THC konnte sich auch bei Torhüterin Dinah Eckerle bedanken, dass man nicht höher in Rückstand geriet.

In der ersten Viertelstunde waren beide Abwehrreihen nicht sattelfest, was zu vielen (9!) Strafwurfentscheidungen der Schiris führte. Die THC-Angriffe wurden immer noch meist überhastet vorgetragen und Isabell Roch im Blomberger Tor machte ihre Sache sehr gut. Franziska Mietzner konnte mit ihrem vierten Treffer in der 22. Minute erstmalig eine Zwei-Tore-Führung erzielen, doch auch Gisa Klaunig traf für die Gäste. (10:9, 25.Min)

Das Spiel blieb eng, allerdings legte jetzt der THC vor. Nach der 11:9 Führung durch einen verwandelten Strafwurf von Iveta Luzumova schaffte postwendend Franziska Müller den Anschlusstreffer. In der Folge verschaffen sich die Gastgeberinnen etwas mehr Luft. Snopova trifft aus dem Rückraum, Dinah Eckerle hält bravourös und im nächsten Angriff trifft Iveta Luzumova aus vollem lauf zum 13:10. Mit einem Drei-Tore-Vorsprung geht es dann auch in die Pause - das 14:11 erzielt wiederum Franziska Mietzner, die mit fünf Feldtoren für ausreichend Torgefahr aus dem Rückraum gesorgt hatte.

Franziska Mietzner machte nach der Halbzeit dort weiter, wo sie davor aufgehört hatte und strahlte Torgefahr aus dem Rückraum aus. Sie erzielte das Tor zum 15:11. Doch Blomberg gab nicht auf und konnte durch ein Feldtor von Xenia Smits und einen verwandelten Strafwurf durch Jelena Markovic wieder auf 13:15 verkürzen. Im nächsten Angriff verlor der THC den Ball und die Gäste starteten zum Tempogegenstoß. Diesen vereitelte Dinah Eckerle mit einer Glanztat. Die Parade war wie ein Weckruf für den Angriff der Thüringerinnen. Alles was bis zur 35. Minute nicht geklappt hatte, ging auf einmal mit Leichtigkeit.

Die Rückraumspielerinnen hatten ihre Treffsicherheit wieder gefunden. Innerhalb von fünf Minuten war die Führung auf 21:14 angewachsen und der THC auf die Siegerstraße eingebogen. Blomberg biss sich die Zähne an der starken Dinah Eckerle aus. Vorne erhöhten der Deutsche Meister weiter, obwohl immer noch Großchancen reihenweise weggeworfen wurden. In der 45. Minute war es Kreisspielerin Meike Schmelzer vergönnt, die Zehn-Tore-Führung perfekt zu machen. Herbert Müller nahm den Großteil seiner Stammsieben vom Feld und brachte u.a. Petra Popluharova, Iveta Luzumova und Yuliia Snopova ins Spiel.

Durch die Wechsel gab es einen kleinen Bruch im Angriffsspiel des THC und Blomberg konnte durch Tempogegenstöße Ergebniskosmetik betreiben. Xenia Smits netzte sieben Minuten vor dem Ende mit einem Wurf genau ins Eck zum 19:26 aus Gästesicht ein. Die Thüringerinnen fassten sich nochmal ein Herz und wollten einen versöhnlichen Abschluss für ihre Fans für das doch eher weniger schöne Handballspiel. Petra Popluharova verwandelte fünf Minuten vor dem Ende von der Strafwurflinie zur erneuten Zehn-Tore-Führung (29:19). Hinten blieb Dinah Eckerle der Fels in der Brandung und entschärfte reihenweise die Würfe der Gäste. Am Ende siegte der Thüringer HC hochverdient mit 31:20, hatte jedoch deutlich mehr Mühe, als es das Ergebnis aussagt.
Stephanie Lapp/Roman Knabe
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