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So, 10:13 Uhr
29.03.2015

Bauernregeln im April

Das Wetter der kommenden Wochen ist sprichwörtlich geworden. So sprichwörtlich, dass man auch in anderen Monaten bei wechselhaftem Wetter von „April-Wetter“ spricht. Michael Klein vom Wetterservice Donnerwetter.de bringt mit den April-Bauernregeln etwas Licht in das Wetter-Chaos...


„April, April, der macht was er will“ - dürfte wohl die bekannteste aller Bauernregeln sein. Und sie genießt ihren Ruhm mit Recht, beschreibt sie doch das April-Wetter sehr gut.

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Einmal klettern die Temperaturen auf sommerliche 20 Grad, ein paar Tage später wird es schon wieder eisig kalt und es fällt sogar Schnee. „Der Grund ist die Umstellung des Wetters von Winter auf Sommer, die unterschiedliche Erwärmung von Wasser und Land“, sagt Michael Klein von Donnerwetter.de.

Während die Landmasse des Kontinents durch die April-Sonne schon recht stark aufgeheizt wird, sind das Wasser der Meere und die Polargebiete noch winterlich kalt. Je nach Richtung der Luftströmung setzt sich dann kalte oder warme Luft durch. Durch die großen Temperaturunterschiede von Land und Wasser können sich auch keine Hochs und Tiefs stabil halten, das Wetter wechselt schneller als im Winter oder Sommer.

„Gibt’s im April mehr Regen als Sonnenschein, wird warm und trocken der Juni sein.“ - Wissenschaftlich bestätigen lässt sich diese Regel anhand der langjährigen Wetteraufzeichnungen nicht. Anscheinend ist das Wetter nicht ganz so ausgleichend gerecht, wie es sich die alte Weisheit wohl wünscht.

„Wie’s im April und Maien war, so wird das Wetter im ganzen Jahr.“ Eine Regel, die im direkten Widerspruch zur vorigen steht. Und tatsächlich ist an ihr auch etwas dran. Denn in zwei von drei Fällen folgt einem warmen April/Mai wirklich ein insgesamt warmer Sommer. Ein zu kaltes Frühjahr dagegen sorgt auch für einen zu kalten Sommer.

„Wenn’s viel regnet am Amantiustag (8. April), ein dürrer Sommer folgen mag.“ Auf den ersten Blick widerspricht das natürlich wiederum der „April und Maien'-Regel, doch so einfach ist es nicht. Denn wenn man nur den Zeitraum um den 8. April betrachtet und in dieser Zeit sehr viel Regen fällt, dann kann man wirklich mit einer Wahrscheinlichkeit von immerhin 60 - 70 Prozent einen zu trockenen Sommer erwarten.

„Sankt Georg (23. April) kommt nach alten Sitten zumeist auf einem Schimmel geritten.“ Sehr bildhaft will diese Bauernregel ausdrücken, dass es besonders im Zeitraum um und vor dem 23. April noch einmal Kaltlufteinbrüche mit Schnee gibt.
Autor: red

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Kommentare
Frankledig
29.03.2015, 10:36 Uhr
Bauernregeln ...
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist !
Wolfi65
29.03.2015, 13:05 Uhr
Oder auch anders
Leuchtet die Lampe auf dem PKW blau, werden die nächsten Tage bestimmt wieder grau.
h3631
29.03.2015, 17:34 Uhr
Oder auch
Steht kein Kommentar in der nnz drinn macht man sich Sorgen,wo ist der Wolfi65 hin?
Wolfi65
29.03.2015, 18:48 Uhr
Das Wetter aus Südnordhausen
Der Wolfi65 ist immer da, das ist auch den "Kollegen" aus Südnordhausen immer klar.
Ist der Keller erst mit Regenwasser voll, findet es nur eine Mannschaft wirklich toll.
Sie rücken meistens an, ohne was zu machen und der Bürger kann dann kaum noch lachen.
Die Arbeit haben sie nicht erfunden, aber den Weg zur Kantine, den haben sie schon längst erkunden.
Das solls für heute sein, denn Morgen schickt die Sonne wieder ihren Schein...
Opa Hardrock
30.03.2015, 09:03 Uhr
Wenn im Dezember reift das Korn....
....dann ist es wohl vergessen worn...
Fährt der Bauer Hafer ein, gibts wochenlang nur Haferschleim....
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