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Fr, 16:34 Uhr
13.03.2015

nnz-Forum: Geschwätzige Abgeordnete?

Die Linke Landtagsabgeordnete Katja Mitteldorf feierte gestern im Tabakspeicher ihren 30. Geburtstag. Im Anschluss an eine politische Diskussion. Zuvor hatte jedoch ein Leser dieser Zeitung eine andere Begegnung mit Frau Mitteldorf...


Gestern, auf dem Weg zu einer Beratung, kam ich am Abgeordnetenbüro der Landtagsabgeordneten der Partei „Die Linke“, Frau Mitteldorf vorbei. Kurzentschlossen betrat ich dieses mit der Absicht, Fragen zu stellen, die ich bezüglich einer neuen ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Nordhäuser Verein hatte. Es ging um finanzielle Perspektiven, kooperative Zusammenarbeit mit anderen sozialen Trägern und Vereinen.

Im Nachhinein erfuhr ich dann, dass diese Abgeordnete nichts eiligeres zutun hatte, meine mögliche Vorgesetzte über den Inhalt dieses Gespräches zu informieren. Das sich dadurch eine Zusammenarbeit mit diesem Verein mangels beiderseitigem Vertrauen erübrigte, ist doch klar.

Nun frage ich mich, ob diese Handlungsweise das Verständnis dieser Abgeordneten über bürgernahes und vertrauensvolles Arbeiten darstellt. Ausgehend von meinen Erfahrungen läuft doch jeder, der sich an diese Abgeordnete wendet Gefahr, dass andere Personen über den Inhalt des Gespräches informiert werden. Was ja auch arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
J. N., der vollständige Name ist der Redaktion bekannt
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Eckenblitz
13.03.2015, 18:19 Uhr
Herr J.N.
was haben sie von den politiker/innen erwartet. herr n, sie haben doch lange genug bei sozialen Trägern und Vereinen gearbeitet. von daher müssten sie doch wissen, was da abgeht.
Anni82
13.03.2015, 20:22 Uhr
Ein absolutes Armutszeugnis
Frau Mitteldorf scheint noch grün hinter den Ohren zu sein. Solch ein Verhalten ist absoluter Kindergarten. Aber der Arbeitgeber ist auch nicht besser. Sollen doch froh sein wenn jemand Ehrenamtlich arbeitet. Doch es scheint denen nicht schlecht genug zu gehen. Schade,das unsere Politik die Wahrheit nicht verträgt. Das zeigt ganz klare unreife!
Luftikus
13.03.2015, 21:41 Uhr
Geschwätzige Abgeordnete
Herr N., Nordhausen ist ein Dorf, die sozialen Träger untereinander verbandelt und verwandelt. Vielleicht bekommen Sie ja einen neuen Termin zur Klärung?
Da können Sie sich noch einmal richtig Luft machen.
norm11
14.03.2015, 08:40 Uhr
kopfschüttelnd
So ein Stuss hier. Diese überflüssigen Kommentare.
Hat hier jemand eine Ahnung warum Frau Mitteldorf darüber gesprochen hat?
Muss es immer mutwillig und bösartig sein? Was hat das mit grün hinter den Ohren zu tun?
Schneidet euch eine Scheibe ab von der Intelligenz und dem Ehrgeiz den sie an den Tag legt und was sie in dieser kurzen Zeit geleistet hat.
Und vielleicht sollte sie mal gefragt werden wie sie die Sache sieht bevor hier jemand als geschwatzig hingestellt wird.
Zwischenrufer
14.03.2015, 08:44 Uhr
Ehrenamtlich?
Wie kann es denn bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit eine Vorgesetzte und/oder arbeitsrechtliche Konsequenzen geben?

J.N., hatten Sie denn Frau Mitteldorf explizit darauf hingewiesen, die Angelegenheit vertraulich zu behandeln, oder könnte es sein, dass diese vielleicht gedacht hat, dass Sie Ihnen einen Gefallen tut, indem sie "Türöffnerin" für Sie spielt? Ich möchte damit keineswegs Geschwätzigkeit kleinreden, aber um sich ein richtiges Bild von der Angelegenheit machen zu können, wäre diese Information schon wichtig.

J.N., wenn der Verein auf Ihre ehrenamtliche Tätigkeit keinen Wert legen sollte, nur weil Sie vorher mit einer Abgeordneten darüber gesprochen haben, dann pfeifen Sie auf den Verein! Es gibt genug Möglichkeiten, sich ehrenamtlich für die Allgemeinheit zu betätigen, wenn Sie das wollen!
Dr. Jones
14.03.2015, 11:03 Uhr
@Zwischenrufer
Da haben Sie wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. ;)
Giulia
14.03.2015, 11:40 Uhr
Richtigstellung
Die Information aus der Geschäftsstelle, nicht Abgeordnetenbüro, war rein inhaltlicher Natur und hatte mit der Person J.N. nichts zu tun. Frau Mitteldorf "Geschwätzigkeit" zu unterstellen, ist absurd.

J.N. hat die Zusammenarbeit mit dem Träger von sich aus für beendet erklärt, unmittelbar nachdem der Träger mitgeteilt hat, dass Kenntnis von dem Gespräch besteht.
I.H.
14.03.2015, 12:12 Uhr
Nur Inspector Barnaby kann hier helfen.
Das ist ja ein richtiger Kriminalfall hier in NDH. Wer hat jetzt die Zusammenarbeit wann, wo und warum beendet? Und wo hat der Träger hier oder irgendwo anders etwas mitgeteilt, was die Zusammenarbeit, die ja offensichtlich zur Zeit gar nicht bestand, beendete? Kann dieses Linke-Wirrwar außer Barnaby jemand auflösen?
Gudrun1974
14.03.2015, 12:16 Uhr
Nordhäuser Parteien- und Personennetzwerke ...
... da gehen "unter der Hand" Informationen schneller hin und her, als der Betroffene ahnt.

Im schlimmsten Fall sogar Unterstellungen und Behauptungen gegen Unbeteiligte, die die falsch sind.

Diese Stadt ist klein und die Netzwerke eng. Der Dumme ist der Bürger, der keiner Partei oder Netzwerk angehört.
jnndh
14.03.2015, 13:25 Uhr
Der Aufklärer
Ausgehend von zwei Gesprächen mit Verantwortlichen des Vereins habe ich, das, was für mich schlüssig, war in einem Positionspapier zusammengefasst und dieses per Mail versendet.

Als richtig wurde erkannt in einer Antwort-Mail erkannt:

1. ehrenamtliche Tätigkeit auf Basis von 2,50€ die Stunde
2. kein Arbeitsplatz
3. keine Nutzung vorhandener PC-Technik und Telekommunikation
4. keine Kompetenzen
5. keine Projektarbeit

Falsch: dass ich diese Funktion als „Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit“ postulierte.

Falsch: meine Gedanken zur Nutzung und dem Ausbau vorhandener Netzwerke.

Falsch: mein Gedanke zur engeren Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, sozialen Trägern und kommunaler Betriebe zur Aufgabenteilung und Kostenminimierung. (Der Gedanke basierte auf ein Gespräch des OB am 09.03.2015 mit Trägern jugendpolitischer Arbeit).

Dann wurde mir in einer Antwort-Mail unmissverständlich mit den Worten: "Das .............. nach außen vertrete ich!" zu verstehen gegeben, dass ich keine Vertretungskompetenz habe. Welche ich nie wahrnehmen wollte. Ich formulierte den Wusch, keine Zusammenarbeit mit dem Verein aufzunehmen. Ich nahm ja an, dass diese Reaktion meinem Positionspapier zu Grunde lag. Nein: Es war die Reaktion auf einen geführtes Telefonat zwischen der Abgeordneten Frau Mitteldorf und dem Verein, was ich eben zum Zeitpunkt des Versendens der Mail nicht wusste.

Soweit und vielleicht so gut.
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Anmerk. d. Red.: Die Diskussion ist beendet.
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