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Fr, 07:34 Uhr
13.03.2015

Anlegen (fast) ohne Zinsen

Unser liebes Geld verliert dank dem lieben Herrn Draghi und seine EZB immer mehr an Wert. Schlicht ausgedrückt: es wird seit Jahren vernichtet und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Kreissparkasse will gegen dieses Teufelskreislauf etwas tun...

Vermögensexperte Siefert bei seinem Vortrag (Foto: nnz) Vermögensexperte Siefert bei seinem Vortrag (Foto: nnz)

Gestern Abend das Geldhaus Kunden in die Hauptstelle eingeladen und rund 70 waren denn auch gekommen, um zu hören, was Anlagespezialist Tobias Siefert da zu verkünden hatte.

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Das war einführend richtig grausam. Vor allem im Hinblick auf eine einst rosige Zinsvergangenheit, in der man für festverzinsliche Papiere bis zu acht Prozent und für das Tagesgeld bis zu vier Prozent von der Sparkasse bekam. Heute sind die Zinsen für den Otto-Normal-Sparer bei Null. Negativ-Zinsen drohen. "Nicht bei uns", ergänzte Rolf Barke von der Kreissparkasse einführend.

Doch zurück zu Herrn Siefert. Der konstatiert: "kein Ende in Sicht" jene Situation, da die politisch gemachten Zinsen unter der Inflationsrate sich befinden. Also, wo soll man sein Geld anlegen? Der Möglichkeiten gibt es viele: Immobilien, Gold, Rohstoffe, Aktien. Letztere seien als Anlageform durchaus interessant, zumal der liebe Herr Draghi in den kommenden Monaten die Märkte mit 1,4 Billionen Euro fluten will.

Es werden interessante Monate für die Menschen, die genügend Geld übrig haben, um damit ein höheres Risiko als Tagesgeld einzugehen. Für sie war dieser Abend in der Kreissparkasse gedacht und sie konnten viele Anregungen mit nach Hause nehmen.
Autor: red

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Kommentare
Real Human
13.03.2015, 16:03 Uhr
Herr Grund, was halten Sie davon?
„politisch gemachten Zinsen“ das ist das Stichwort. Und ich dachte immer, wir leben in einer Demokratie! 80 Prozent der Wähler haben bei der letzten Bundestagswahl CDU oder SPD gewählt. Bei der Europawahl war es auch nicht viel anders. Anscheinend sind diese beiden Parteien Vertreter der Immobilien-, Rohstoff- und Aktienspekulanten!?

Wenn am 16. März die in der nnz angekündigte Aktion „Ruf mich an! - CDU steht Rede und Antwort“ stattfinden sollte, müssten allein wegen diesem Thema die Telefone nicht mehr aufhören zu bimmeln.

„Die Hotline ist am Montag, 16. März 2015 von 19:00 bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030-22778014 erreichbar.“ Innerhalb dieser knappen Zeit wird wohl kaum jemand durchkommen. („Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!“)

Warum äußert sich Herr Manfred Grund dann nicht gleich hier zu diesem Thema?
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