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Di, 12:02 Uhr
10.03.2015

Land ohne Respekt vor Lehrern

Die Warnstreikaktionen in Thüringen und in den anderen Bundesländern zeigen nach Ansicht des Lehrerverbandes deutlich, dass es die Kolleginnen und Kollegen bei der Durchsetzung ihrer Forderungen Ernst meinen. Doch das reicht nicht aus...


"Die Entgeltordnung für die tarifbeschäftigten Lehrkräfte ist eine der zentralen Forderungen der Gewerkschaften“, sagte Bernd Fröhlich, stellvertretender Landesvorsitzender des tlv thüringer lehrerverband und Mitglied der dbb Verhandlungskommission.

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Einschnitte bei der betrieblichen Altersversorgung lehnt der tlv kategorisch ab. „Ziel der Arbeitgeber ist es, die betrieblichen Rentenansprüche zu kürzen und den Beschäftigten das alleinige Kapitalmarkt- und Zinsrisiko aufzubürden. Das ist mehr als respektlos“. so Bernd Fröhlich.

"Es muss endlich damit Schluss sein, dass jedes Land selbst entscheiden kann, wie es seine angestellten Lehrer bezahlt", forderte Fröhlich und monierte das "vorsintflutliche Denken nach alter Gutsherrenart." Bundesweit sind etwa 200.000 angestellte Lehrer ohne feste Entgeltordnung und werden demzufolge willkürlich von den Ländern bezahlt. Gute Bezahlung ist auch ein Argument, um dringend benötigte Nachwuchskräfte für den öffentlichen Dienst zu interessieren, zumal die Steuerquellen ja bekanntermaßen sprudeln und sprudeln. In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage äußern immerhin 54 Prozent der Deutschen Verständnis für die Lehrerstreiks.

„Ein weiterer 'Denkanstoß', wie der ganztägige Warnstreik am morgigen Mittwoch, soll die Arbeitgeber dazu bewegen, zur nächsten Verhandlungsrunde am 16. und 17. März endlich ein akzeptables Angebot vorzulegen, eins, was den Namen auch verdient“, so der tlv Vize abschließend.
Autor: red

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