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So, 10:34 Uhr
08.03.2015

Bewusstlos zusammengebrochen

Gestern Nachmittag brach eine Frau im Stadtpark, im Bereich des „Fässchens“ plötzlich scheinbar bewusstlos zusammen. Zeugen konnten noch erkennen, dass sich eine männliche Person mit einem Kinderwagen und einem Fahrrad von der Frau entfernte...


Die Zeugen leisteten sofort Hilfe und verständigten die Rettungsleitstelle des Landkreises Nordhausen. Die Polizei begann sofort nach Erhalt der Mitteilung mit den Suchmaßnahmen im Nahbereich.

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Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, was genau im Stadtpark zwischen dem Mann und der Frau passiert ist. Die Zeugen konnten auch keine weiteren Angaben machen.

Die bewusstlose 29-Jährige wurde im Rettungswagen ins Südharzklinikum gebracht und konnte ebenfalls kein Licht ins Dunkle bringen. Während der Aufnahme des Sachverhalts am Tatort erschien eine männliche Person bei den Polizeibeamten und gab sich als der Gesuchte zu erkennen. Er gab an, dass er sich mit der 29-Jährigen im Stadtpark getroffen hat.

Als er bemerkte, dass es der Frau nicht gut geht, nahm er den Kinderwagen und das Fahrrad und brachte diese zu Bekannten in der Nähe. Warum er keine erste Hilfe geleistet hat, konnte der 33-Jährige nicht sagen. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Amphetamin und Metamphetamin. Wie der Mann weiter angab, befand sich der einjährige Sohn der 29-Jährigen im Kinderwagen.

Durch die Beamten wurde das Jugendamt verständigt um die Betreuung des Kleinkindes zu gewährleisten. Wie sich später herausstelle war die 29-Jährige Mutter des Kindes auf Grund von unkontrollierten Betäubungsmittel- bzw. Arzneimittelkonsums zusammengebrochen. Im Kinderwagen wurde noch eine Substanz in einer Schnapsflasche aufgefunden, die nach Prüfung gegen das Arzneimittelgesetzt verstößt.

Sowohl die Mutter als auch der 33-Jährige Begleiter können nun mit mehren Strafanzeigen durch die Polizei rechnen. Das Kleinkind wurde durch das Jugendamt in Obhut genommen.
Autor: nnz

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Kommentare
Phantom92
10.03.2015, 12:24 Uhr
Ich hoffe...
... das Jugendamt zeigt jetzt endlich mal härte und sorgt dafür das solche Leute nur noch stark eingeschränkten Umgang mit Ihren Kindern haben. Welch asoziales Verhalten ist es die Rauschmittel auch noch im Kinderwagen aufzubewahren. Ich hoffe laut Gesetz werden Sie ähnlich bestraft wie jemand der illegal Musik lädt, und nicht in einem vergleichbaren Rahmen wie ein Kinderschänder !
Zonenkind
10.03.2015, 18:24 Uhr
Nordhausen
hat ein Problem, ein gewaltiges Drogenproblem! Die soziale Unterschicht bestielt sich gegenseitig und verkauft das Diebesgut anschließend untereinander als gäb es kein Morgen. Die Freundin wird dem Dealer angeboten oder tilgt so ihre, seine Schulden. Stadtbekannte Banden, auf Einbruch, Raub, Drogenhandel und Körperverletzung spezialisiert, laufen unbehelligt von der Justiz im Dunstkreis jener, welche damit ihre Eigenheime finanzieren. Ein Hoch auf die schöne neue Welt.
Gudrun1974
10.03.2015, 19:30 Uhr
Ekelhaft, von sozialer Unterschicht zu sprechen
Das ist eine arrogante Diffamierung. Ich möchte nicht wissen, was in der vermeintlichen Oberschicht geschnupft, gekifft, gesoffen und gespritzt wird. Ich bin mir sicher, dass dies allerdings in “ gepflegter Atmosphäre, unter sich und hinter verschlossenen Salontüren stattfindet.

War es nicht jüngst ein Bundestagsabgeordneter Hartmann, der mit Chrystal erwischt wurde?
monster
10.03.2015, 20:37 Uhr
Die Kombination macht es...
Es ist in Nordhausen schon ein Problem der Unterschicht. Drogen zu konsumieren ist das eine und das muss jeder für sich selbst entscheiden (ich für mich bin dagegen!). Aber völlig zugedröhnt mit einem Kleinkind incl. Stoff im Kinderwagen unterwegs zu sein ist der absolute Wahnsinn!!! Ich möchte nicht wissen was bei der Frau Zuhause abgeht und hoffe das sie ihr Kind nur noch unter Aufsicht bekommt. Denn das Kindeswohl stand bei ihr nicht an erster Stelle - soviel ist klar!
Und solch ein Fehlverhalten wird man in der Regel bei der Oberschicht nicht finden.
Boris Weißtal
10.03.2015, 23:25 Uhr
@rolands Schwert
hier geht es nicht um eine Ober/Unterklassendiskussion. Sie haben natürlich Recht: Mißhandlungen, häusliche Gewalt und Kindervernachlässigung ist in der Tat nicht auf die Unterschicht begrenzt. Leider verstehen es Mitglieder der "Oberschicht" es besser dies vor den Behörden zu verheimlichen.
Dies ändert aber nichts am vorliegendem Sachverhalt. Das Wohl dieses Kindes hat absolut Vorrang. Solche Eltern, lässt man sie weiter gewähren, führen diesen kleinen Menschen zwangsläufig (statistisch zu locker 90 %) in die vererbte gesellschaftliche Ausweglosigkeit. Deshalb: Einschreiten! Und dem kleinen Wurm evtl. woanders eine Chance für´s Leben geben. Ich sage nur: Kindeswohl vor fragwürdigen Elternrechten, die mitunter nur die Sozialleistungen haben wollen.
Gudrun1974
11.03.2015, 10:13 Uhr
“Vererbte Ausweglosigkeit“ ala Sarrazin?
Auch den Begriff der “vererbten Ausweglosigkeit“, Herr Weißtal, halte ich für diskriminierend. Er erinnert an Sozialdarwinismus und vor allem an die kruden Thesen eines Sarrazin.

Auch Eltern mit wenig Geld, angewiesen auf Sozialleistungen, sind in der Regel sehr gute Eltern.
Boris Weißtal
11.03.2015, 12:37 Uhr
Pragmatismus statt Gutmenschenwortklauberei
Nee das ist zu einfach, den Diskutanten mit Sarrazinvergleichen mundtot machen zu wollen. Hier geht es um das Wohl eines jungen Menschen, dem geholfen werden muss. Diese Hilfe in Frage zu stellen, um "political correctness" bei der Bezeichnung von Bevölkerungsgruppen zu üben, ist das Krebsgeschwür des deutschen Gutmenschentums. Selbstverständlich sind sehr viele finanziell schwache Eltern hervorragende Erziehungsberechtigte. Das streitet doch niemand ab.

Diese beiden Drogenkonsumenten sind es aber definitiv nicht. Entsprechend mau sind die Chancen für das Kind. Und da ist dann nunmal die Gesellschaft gefragt, ohne wenn und aber oder Wortklauberei!
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