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Fr, 19:31 Uhr
06.03.2015

Gruner: Ich gehöre nicht zu den Ja-Sagern

Die Jusos im Landkreis Nordhausen haben einen neuen Vorsitzenden. Wie in der "Mutter", so ist das auch beim Nachwuchs nicht einfach in der Sozialdemokratie des Landkreises...


Neuer Vorsitzender der Jusos ist Max Schröter, er wurden mit sieben Ja- und zwei Neinstimmen gewählt. Anika Gruner, die langjährige Vorsitzende, trat nicht wieder zur Wahl an. Und das hat Gründe.

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Was die SPD im Landkreis Nordhausen schon immer ausgemacht hat, das vererbt sich auch auf junge Parteigeneration: der Zoff zwischen Landkreis und Stadt. Personell ausgedrückt: zwischen Dagmar Becker und Freunden und dem "Dreigestirn" in der Stadt Nordhausen: Rinke, Jendricke und Wieniger.

Anika Gruner, die auch persönliche Mitarbeiterin der Landtagsabgeordneten Becker ist, sieht die Kandidatur von Schröter, über die sie als Kreisvorsitzende lapidar per Whats App informiert wurde, als Reaktion auf ihr Statement anlässlich der Nominierung eines Landratskandidaten. "Ich hatte mich als Frau für eine Frau als unsere Kandidatin ausgesprochen und hatte argumentiert, dass bei einer Kandidatur von Matthias Jendricke das Nordhäuser Rathaus sozialdemokratischen Einfluss verlieren würde", sagt Gruner im Gespräch mit der nnz.

Das haben ihr die Nordhäuser Alt- und Jungsozialisten sehr übel genommen. Ihr Kreistagsmandat wird Anika Gruner ebenso behalten wie ihren Sitz im Kreisvorstand.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
06.03.2015, 20:51 Uhr
Ja, Ja
so ist es wirklich. hier passt das sprichwort," wie die alten summen so zwitschern die jungen."
Gudrun1974
06.03.2015, 21:27 Uhr
Das dürfte zumindest Frau Rinke nicht passen ...
... sie macht innerparteilich kein Hehl aus ihrer Antipathie gegen Schröter Jr.
Luftikus
07.03.2015, 12:42 Uhr
Max Schröter - Marionette von Jendricke
Da hat ja Jendricke den SPD Nachwuchs gut im Griff. Erste Fähigkeiten konnte man schon bei der Kommunalwahl sehen, als man die Zeichnungen eines erdrosselten Vogels zum Vergleich mit Herrn Dr. Zeh. nahm. Glückwunsch zu so einem genialen Geniestreich - damit sind die Jusos auch bald in der Spaltung.

@Rolands Schwert. Was Frau Rinke sagt und denkt spielt keine Rolle, sie hat schon immer die Nase in den Wind gehalten. Mal mit mal gegen Jendricke. Mal so mal so.
Babette Klingert
07.03.2015, 13:34 Uhr
@luftikus: Und in einem Jugendklub in Salza mussten die Kinder Wahlplakate kleben
Und bei den "Falken" in Salza mussten die Kinder, die dort betreut werden, SPD Wahlplakate kleben. Alles aus öffentlichen Geldern finanziert. Aber sowas interessiert in Nordhausen niemand.
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