So, 09:17 Uhr
03.06.2001
Bibelmarathon in Ilfeld beendet
Ilfeld (nnz). Ein außergewöhnlicher Bibel-Marathon anlässlich der Gründung der Kirchengemeinde vor 450 Jahren ist gestern in llfeld zu Ende gegangen. Pfarrer Peter Kube hat als letzter von 95 Teilnehmern aus der Heiligen Schrift gelesen, sagte der Ilfelder Pfarrer und Initiator Claus Conrad.
Die 69-jährige Rosemarie Rogasch aus Ilfeld hatte am 26. April mit dem Neuen Testament begonnen und war mit 46 Stunden auch die fleißigste Leserin. An 36 Tagen und in zwei Nächten hatten Bibelleser im Alter zwischen sieben und 89 Jahren in einem bequemen Armsessel in der Georg- Marien-Kirche Platz genommen. In umgekehrter Reihenfolge der Entstehung wurden das Neue Testament, die Spätschriften des Alten Testaments und danach erst das Alte Testament sowie aus weiteren Schriften gelesen.
Es war eine Herausforderung für den 3000-Einwohner-Ort und die Gemeinde mit 1000 Mitgliedern», sagte Conrad, der mit seiner Ehefrau 37 Stunden vortrug und damit nach eigenen Angaben drohende Lücken geschlossen hatte. Zuhörer gab es immer wieder. Sogar eine komplette Reisegruppe aus Holland folgte gespannt der Aktion. Bis zu 14 Stunden täglich wurde gelesen. Das Bergfest feierten die Teilnehmer gemeinsam im Pfarrgarten. Auch in zwei Nächten waren die Texte zu hören – dann allerdings kaum mit Publikum. Für jeden Bibelleser soll es heute ein Erinnerungsgeschenk anlässlich des Festes zur Gründung der Gemeinde vor 450 Jahren.
Autor: nnzDie 69-jährige Rosemarie Rogasch aus Ilfeld hatte am 26. April mit dem Neuen Testament begonnen und war mit 46 Stunden auch die fleißigste Leserin. An 36 Tagen und in zwei Nächten hatten Bibelleser im Alter zwischen sieben und 89 Jahren in einem bequemen Armsessel in der Georg- Marien-Kirche Platz genommen. In umgekehrter Reihenfolge der Entstehung wurden das Neue Testament, die Spätschriften des Alten Testaments und danach erst das Alte Testament sowie aus weiteren Schriften gelesen.
Es war eine Herausforderung für den 3000-Einwohner-Ort und die Gemeinde mit 1000 Mitgliedern», sagte Conrad, der mit seiner Ehefrau 37 Stunden vortrug und damit nach eigenen Angaben drohende Lücken geschlossen hatte. Zuhörer gab es immer wieder. Sogar eine komplette Reisegruppe aus Holland folgte gespannt der Aktion. Bis zu 14 Stunden täglich wurde gelesen. Das Bergfest feierten die Teilnehmer gemeinsam im Pfarrgarten. Auch in zwei Nächten waren die Texte zu hören – dann allerdings kaum mit Publikum. Für jeden Bibelleser soll es heute ein Erinnerungsgeschenk anlässlich des Festes zur Gründung der Gemeinde vor 450 Jahren.

