Sa, 11:03 Uhr
02.06.2001
Wagner leitet Nordhäuser Gedenkstätte
Nordhausen (nnz). Leitungswechsel in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Der Göttinger Historiker Jens-Christian Wager hat gestern seine Tätigkeit als kommissarischer Leiter aufgenommen. Er trat die Nachfolge von Cornelia Klose an, die künftig das Kulturamt der Nordhäuser Stadtverwaltung leiten wird. nnz stellt Wagner und seine zukünftigen Aufgaben vor.
Er habe sich vor allem die Neubewertung des Verhältnisses von Außengelände und Stollen des ehemaligen KZ vorgenommen, sagte der 35 Jahre alte Wagner am Freitag. Das Gelände solle beispielsweise durch Sichtbarmachen der Gleisanlagen aufgewertet und entidyllisiert werden. Ein Erkenntnisgewinn für Besucher ist nur durch die Gesamtheit des Geländes möglich - nicht allein durch den Besuch des Stollens, so Wagner.
Der Bau des neuen Verwaltungs- und Museumsgebäudes soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Sieger des Ideen- und Realisierungswettbewerbes werden am 8. Juni in Weimar ausgezeichnet (nnz berichtete bereits ausführlich - siehe hierzu nnz-Archiv). Bereits vor seiner Berufung war Wagner in der Gedenkstätten-Stiftung für die Neugestaltung von Mittelbau-Dora zuständig. Über das Schicksal der 60.000 KZ-Zwangsarbeiter hat Wagner Magisterarbeit und Disseration geschrieben. Bis zu seinem Wechsel nach Thüringen im September 2000 arbeitete er für das Max-Planck-Institut in Berlin.
Autor: nnzEr habe sich vor allem die Neubewertung des Verhältnisses von Außengelände und Stollen des ehemaligen KZ vorgenommen, sagte der 35 Jahre alte Wagner am Freitag. Das Gelände solle beispielsweise durch Sichtbarmachen der Gleisanlagen aufgewertet und entidyllisiert werden. Ein Erkenntnisgewinn für Besucher ist nur durch die Gesamtheit des Geländes möglich - nicht allein durch den Besuch des Stollens, so Wagner.
Der Bau des neuen Verwaltungs- und Museumsgebäudes soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Sieger des Ideen- und Realisierungswettbewerbes werden am 8. Juni in Weimar ausgezeichnet (nnz berichtete bereits ausführlich - siehe hierzu nnz-Archiv). Bereits vor seiner Berufung war Wagner in der Gedenkstätten-Stiftung für die Neugestaltung von Mittelbau-Dora zuständig. Über das Schicksal der 60.000 KZ-Zwangsarbeiter hat Wagner Magisterarbeit und Disseration geschrieben. Bis zu seinem Wechsel nach Thüringen im September 2000 arbeitete er für das Max-Planck-Institut in Berlin.


