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Do, 14:51 Uhr
12.02.2015

Verhandlungen über Theater-Zukunft

Mit Blick auf das Auslaufen der Theaterfinanzierungsverträge im Jahr 2017 beginnen jetzt die Verhandlungen mit dem Freistaat Thüringen zur Weiterfinanzierung. Auch für Nordhausen wird verhandelt...


„Am 18. Februar und 19. März sind dazu die zuständige Dezernentin Frau Haase und ich zu Gesprächen in die Thüringer Staatskanzlei eingeladen sowie die anderen kommunalen Träger der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH.“ Das sagte jetzt Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh.

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„Unser Ziel als städtischer Träger bei den Verhandlungen mit dem Freistaat - als größtem Zuwendungsgeber - ist es, dass das Theater erhalten bleibt wie es ist: Als eigenproduzierendes Mehrspartentheater. Darüber hinaus werden wir um eine Dynamisierung der Finanzierung werben, um die jährlich steigenden Kosten des Theater-Betriebs decken zu können. Wir werden dabei auch darlegen, dass das Theater nicht nur eine Leuchtturmfunktion für den Norden Thüringens hat, sondern für den gesamten Südharzbereich bis nach Sachsen-Anhalt und Niedersachsen“, sagte Dr. Zeh. Darüber hinaus habe das Theater einen Bildungsauftrag und sei ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor mit Blick auf die regionale Wertschöpfung und den Tourismus.

„Im Jahre 2017 begehen wir das hundertjährige Theaterjubiläum. Der Investitionsbedarf in Teilen des Hauses nach 100 Jahren ist enorm. Auch dazu bedarf es der finanziellen Unterstützung des Landes. Ein Theater, das im Krieg bei knappen Kassen eröffnet wurde, sollte in Friedenszeiten erhalten bleiben.“

Die Theater Nordhausen / Loh-Orchester hat vier Gesellschafter: die Stadt Nordhausen (60% des Stammkapitals); die Stadt Sondershausen (20%); den Kyffhäuserkreis (10%); den Landkreis Nordhausen (10%).

Nach dem derzeit noch laufenden Finanzierungsvertrag gibt die Stadt Nordhausen einen jährlichen Zuschuss von 2,7 Millionen Euro. Der Freistaat bezuschusst die GmbH mit 4,9 Millionen Euro. In der jüngsten Spielzeit steigerte die GmbH die Besucherzahlen auf 106.000.
Autor: red

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