Fr, 17:15 Uhr
06.02.2015
Miteinander leben lernen
Im Nordhäuser Stadtgebiet leben derzeit 314 Flüchtlinge, diese Zahl wird sich innerhalb eines Jahres verdoppeln. Einige von ihnen sind in der Gemeinschaftsunterkunft in der Robert-Blum-Straße untergebracht. Die Landtagsabgeordneten Katja Mitteldorf und Sabine Berninger, Sprecherin für Flüchtlings- und Integrationspolitik, besuchten heute mit Jutta Krauth, 1. Beigeordnete des Landkreises, die Nordhäuser Flüchtlingswohnungen...
100 Flüchtlinge unter anderem aus Somalia, Indien, Syrien, dem Irak und Eritrea sind in 30 Wohnungen in der Robert-Blum-Straße untergebracht. Hier leben ausschließlich Männer in verschiedenen Wohngemeinschaften, erklärt Ernst Scholze, Heimleiter und leitender Sozialarbeiter im Landkreis. Für diese Flüchtlinge ist das bereits der zweite Wohnort im Freistaat, nachdem sie ankommend in Suhl oder Eisenberg thüringenweit verteilt werden.
Nur sechs Tage bleiben dann zu reagieren, bemängelt Hans-Ullrich Schilling, Fachbereichsleiter im Landratsamt für den Bereich Recht und Ordnung, in Richtung Landesregierung, denn auf die Nationalität und die landsmannschaftlichen Besonderheiten der Neuankömmlinge muss Rücksicht genommen werden. Die Landkreise sind mit dieser Situation überfordert, bestätigt auch die Sprecherin für Flüchtlings- und Integrationspolitik. Man weiß nicht wie viele Menschen und aus welchen Ländern ankommen, man kann sich nicht vorbereiten, sagte Berninger verständnisvoll, das erzeugt Unmut.
Auch die Flüchtlingskostenerstattungsverordnung sollte geändert werden, empfiehlt Jutta Krauth, 1. Beigeordnete des Landkreises. Zu unökonomisch und starr, schätzt sie ein. Bei der Unterbringung der Flüchtlinge müssen die Interessen und Bedürfnisse der Menschen berücksichtig werden, sagte auch Sabine Berninger und nahm die Empfehlungen aus Nordhausen mit nach Erfurt, denn das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz bereitet derzeit den Flüchtlingsgipfel vor.
Der Bürgersender OKN berichtet heute Abend im Lokalmagazin um 18.35 Uhr und in der Wiederholung am Sonntag im Morgenmagazin um 08.00 Uhr von diesem Treffen der Landtagsabgeordneten der Linken, Katja Mitteldorf und Sabine Berninger, mit Vertretern der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Nordhäuser Robert Blum Straße, Jutta Kraut, der 1. Beigeordneten des Landkreises und Hans-Ullrich Schilling vom Fachbereich Recht und Ordnung.
Sandra Witzel
Autor: red100 Flüchtlinge unter anderem aus Somalia, Indien, Syrien, dem Irak und Eritrea sind in 30 Wohnungen in der Robert-Blum-Straße untergebracht. Hier leben ausschließlich Männer in verschiedenen Wohngemeinschaften, erklärt Ernst Scholze, Heimleiter und leitender Sozialarbeiter im Landkreis. Für diese Flüchtlinge ist das bereits der zweite Wohnort im Freistaat, nachdem sie ankommend in Suhl oder Eisenberg thüringenweit verteilt werden.
Nur sechs Tage bleiben dann zu reagieren, bemängelt Hans-Ullrich Schilling, Fachbereichsleiter im Landratsamt für den Bereich Recht und Ordnung, in Richtung Landesregierung, denn auf die Nationalität und die landsmannschaftlichen Besonderheiten der Neuankömmlinge muss Rücksicht genommen werden. Die Landkreise sind mit dieser Situation überfordert, bestätigt auch die Sprecherin für Flüchtlings- und Integrationspolitik. Man weiß nicht wie viele Menschen und aus welchen Ländern ankommen, man kann sich nicht vorbereiten, sagte Berninger verständnisvoll, das erzeugt Unmut.
Auch die Flüchtlingskostenerstattungsverordnung sollte geändert werden, empfiehlt Jutta Krauth, 1. Beigeordnete des Landkreises. Zu unökonomisch und starr, schätzt sie ein. Bei der Unterbringung der Flüchtlinge müssen die Interessen und Bedürfnisse der Menschen berücksichtig werden, sagte auch Sabine Berninger und nahm die Empfehlungen aus Nordhausen mit nach Erfurt, denn das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz bereitet derzeit den Flüchtlingsgipfel vor.
Der Bürgersender OKN berichtet heute Abend im Lokalmagazin um 18.35 Uhr und in der Wiederholung am Sonntag im Morgenmagazin um 08.00 Uhr von diesem Treffen der Landtagsabgeordneten der Linken, Katja Mitteldorf und Sabine Berninger, mit Vertretern der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Nordhäuser Robert Blum Straße, Jutta Kraut, der 1. Beigeordneten des Landkreises und Hans-Ullrich Schilling vom Fachbereich Recht und Ordnung.
Sandra Witzel



